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June 3rd, 2009

Und wieder... ein Klick in der "Rüstungsspirale"

Ich hab's natürlich nicht lassen können. Seit Tagen schon blickt es mich an, aus dem Internet, aus Tests, von Fotos und irgendwie, irgendwie gibt es nur einen Gedanken *habenwollen*. Es ist eigentlich schrecklich, es ist sogar ziemlich furchtbar, dass man sich doch nie nie zufrieden geben kann und die post-buy depression die hat mich auch schon erreicht. Tja, wie auch immer. Ich habe mir vor kurzem das Sigma 50-150 f/2.8 gekauft, ein wie ich hoffte guter Zusatz zum Tamron 17-50 f/2.8 um im Tele Bereich mal ein wenig aufzustocken den ich bisher nur mit Superzooms abgedeckt habe. Das kurze Resumee ist, dieses Objektiv ist ziemlich scharf, mit sehr schnellem Autofokus und dabei doch noch relativ kompakt. Man merkt leider, dass ab ca. 70-100mm ein Bildstabilisator immer wichtiger wird, aber es geht sich noch aus. Der Bereich zwischen 50 und 150 ist sehr gut für Portraits und eignet sich auch noch für Gruppenaufnahmen bei 50mm, wenn auch schon viel Platz nötig ist. Das Sigma 50-150 ist ein reines DX Objektiv und als solches äquivalent zu den 70-200ern. Mit knapp 600€ ist das bisher auch der teuerste Zukauf gewesen.

Bei der ersten Gelegenheit, der Botanica in Bad Schallerbach, habe ich es auch gleich ausgiebig "getestet". Fotos sind getagged: Sigma50150.

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June 16, 2009

Abstand

Mit einem Tele ist man oft zu nahe dran, das kennt man ja, das Gesicht schön freigestellt vom Hintergrund. Ein gutes Portrait sagt man und die Unschärfe hat sogar einen Namen! Die Katze beim Spielen oder überhaupt ein Makro, man klebt nicht an der Einstellung fest, nur am Gegenstand und versucht und dreht und wendet sich. Von links, von oben, oder doch mehr von unten? Das Subjekt ist fix, man selbst ist überall.

Mit einem Weitwinkel ist man oft zu weit weg. Das kennt man ja, schön das Bild komponieren im Drittelmix, ein Drittel Himmel, zwei Drittel Erde oder umgekehrt. Das ist schön und ästhetisch. Eine gute Aufnahme! Man lebt in der Szene, sie ist überall und alles was man sieht in einem einzigen Bild, das ist möglich, das geht, man braucht sich gar nicht mal bewegen. Man selbst ist fix, der Gegenstand ist überall.

Und irgendwo dazwischen gibt's den dünnen Bereich wo es komisch wird und seltsam. Da ist fast ein wenig unbehagen da, ein wenig die seltsame Ästhetik. Die Frage was will er nun? drängt sich auf und das Bild lebt trotz des Moments genau da weiter.

Was ist der Abstand? Oft such ich ihn.

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