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December 2nd, 2007

Interesting photos from my contacts #9

Hey! Sorry again for having little time. I've found some pictures at my contacts documents that I think deserve some attention and that I'd like to raise awareness of.


pro25 by haupthase
 

Cogeneration Plant by Arnold
 

Awaiting the train by manganite

A big thanks to these photographers for uploading their pictures here on ipernity!

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December 3rd, 2007

Meaningless E-Mail SPAM

Seems like SPAM is becoming the new dadaism:

stella birefringent reformatory middleton assiduity xerography rake stretch
hood confectionery abroad hood cornfield wright middleton vt
xerography pulley sprinkle ring stella triatomic
ahoy
riverine
midget abroad pyre rake sylow sunrise sketchbook cornfield jean cornfield birefringent

vt midget darpa middleton

That must be the secret code... but phew, no Russians outside yet

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December 8, 2007

Interesting photos from my contacts #10

Here are again some of the pictures from my contacts. This time there's no theme and they have little in common except that they're all excellent! The first is a nice and idyllic landscape shot, the second is architectural in nature and the third is a well done manipulation. Whatever, why not just take a look....

 


boat by rob_visual

 


- by Neontiger

 


Scream by Zara //

 

Thanks to rob_visual, Neontiger and Zara // for sharing the respective photos!

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December 11, 2007

Schreibereien: Voll daneben #4

eingereicht beim FM4 Wortlaut 2006

 

Ausleben

Ich bin der Kunz und ich sitz auf der Brück'. Es regnet, ich bin sternhagelvoll und die Sterne hageln voll so sternhagelvoll bin ich, so Hagelvollesterne. Ich bin noch am Leben, dabei wollt ich eigentlich nicht mehr, will eigentlich auch nicht mehr wollen. Ich sitz auf der Brücke und will eigentlich nicht mehr so richtig. So wie wenn etwas kaputt wird, aber manchmal da gehts noch, da GEHT es noch. Ich will nicht mehr gehen! Will nicht mehr sitzen und nicht mehr stehen. Liegen, laufen, springen, hasten, hetzen, schlürfen, schlendern, spazieren und flanieren. Mir wird schlecht. Was will ich also hier? Genau! Sterben wollt ich! Zuerst! Dann. Ich konnte nicht springen. Das wäre so als ob ich bewußt in den Tod gesprungen wäre, als ob ich es gewollt hätte. Das durfte nicht sein. Ich muss so sterben, so einfach so, so so. Dass ich es nicht will. Damit ich gestorben bin anstatt zu sterben. Da trank ich mir einen an. Jetzt sitze ich da auf der Brücke. Stockbesoffen. Durchnässt. Durchweicht.
Und ich hab keine Ahnung wies weitergeht. Seit Stunden warte ich schon, dass ich weitergegangen werde. Dann muss ich nicht mehr selbst gehen. Kann gar nicht mehr selbst gehen. Vielleicht torkeln. Aber niemand kam und niemand kommt. Alle daheim, bei dem Sauwetter wo es kalt ist, weil es zu warm ist den Ofen anzuheizen. Genau die Kälte, die tückische, die grausliche. Dieser schleichende, siechende, klirrend-sabbernde Tod. Auf dem ruhen jetzt meine Hoffnungen, dass er mich tötet. Er tötet mich einfach so, so wie es der Lauf der Dinge ist. Ich werde einfach so sterben, ohne zu springen und ohne mir eine Kugel in den Kopf zu jagen. Ich bleibe hier sitzen, der Kunz auf der Brück', und warte bis er mich holt, nicht weil ich es will, sondern weil ich es tue. Genau! Ich tus einfach so, so einfach so, so zack-bumm.

Aber daraus wurde nichts, weil doch jemand kam. Der wollte nicht, dass ich nichts wollte. Der wollte, dass ich lebe, dass ich lebe. Der wollte mich wollen lassen. Jetzt bin ich, der Kunz, hier bei ihm. Ich bin so tot wie ich nicht lebe, weil ich mich leben lasse, essen lasse, trinken, kochen, putzen, arbeiten, beten und vertreten lasse. Ich, der Kunz, bin hier bei ihm, bin gestorben und liege im Bett. Die Decke ist weiss, so wie das Laken. Die Wände sind weiß und die Tür, die Tür ist weiß. Ich bin in meiner Stadt, in meiner Stadt in einem Sterbehaus für tote weiße Menschen. Hierher wurde ich gebracht, damit ich mich sterben lassen kann. Mit dem, der mich leben und nicht sterben lässt. Der ist bei mir. Den ganzen Tag. Ich bin dem eingezogen, bin zu einem Teil von dem geworden. Ich, nein, wir sind Kunz! Der will es noch ein wenig hinauszögern. Dessen Hände, dutzende Hände, dringen in meinen Körper, umschlingen mich, durchdringen mich und schlagen mein Herz. Der will mich nicht sterben und ich, ich lasse mich leben.

Was war passiert auf der Brücke?
Ich hatte mich gehen lassen, wurde mir gesagt. Ich hatte mich zu sehr gehen lassen, hatte mich durchfüttern lassen und als dann alle starben in der Familie, da wollte ich mich auch sterben lassen. Da hab ich mich gehen lassen, einfach so gehen lassen, so einfach so.
Mir wurde das Familienerbe übertragen. Es war viel Geld. Viel Geld, zwei Häuser und etwas Grund und Boden. Jede Menge Sachen, Zimmer und Räume und tausend Erinnerungen. Ich war allein. Ich bin allein. Ich allein und tausend Erinnerungen für mich allein. Die Häuser hab ich verkauft, verkaufen lassen, verscherbelt, zu einem Spottpreis und trotzdem wars viel Geld. Viel Geld und noch viel mehr. Ich hab mir eine Wohnung gekauft. In der Stadt, die jetzt meine war. Meine Stadt! Am Land, da hatte ich nichts mehr, außer Erinnerungen und Schmerzen. Die Stadt gehörte mir, war Teil von mir und ich von ihr. Die Stadt, da zog ich hin mit dem Geld und dem Vermögen. Ein paar Erinnerungen hab ich auch mitgenommen, ein Stück Vergangenheit mitgeschleppt. In die Stadt hab ich mich eingenistet, eingekauft - die Wohnung bei einem Makler. Eine Flasche Wein bin ich im schuldig geblieben. So hart habe ich verhandelt, hat er mir gesagt. Die Flasche wartet auch auf ihn. Ist nicht daheim. Bin ich.
Ich habe die klassische Verliererkarriere eingeschlagen, habe überall das Geld gehen lassen. Konnte es nicht festhalten. Es rann mir durch die Finger sobald ich es aus der Tasche zog. Ein paar Frauen, ein wenig leben. Spass und Ablenkung hauptsächlich wegdrehen von daheim, wo jemand anders wohnte. Die Vergangenheit hinter mir lassen! Diesen Ratschlag hab ich oft erhalten und mit einem saftigen Honorar.

In zwei Jahr hatte ich das Vermögen durch. Hatte alles verteilt wofür meine Familie jahrzehntelang gearbeitet hatte. Geld, das mit viel Schweiß und Tränen erarbeitet war. Geld für das wir gelitten haben. Unter Termindruck und Stress. Nach einem halben Jahr stand ich vor Trümmern und vor dem letzten Schritt auf der Verliererstrasse. So knapp vor dem Ziel, da konnte ich nicht kneifen. Hab es geschehen lassen. Habe mich gehen lassen. Zum Rand, an den Rand, an das Ende. Da hab ich mich hingehen lassen. Da wo es hinunterging, rasch und weit runter, tief und tiefer, schnell und schneller. Wo die Zeit am augenscheinlichsten wird, unaufhaltsam, unumkehrbar. Da ließ ich mich gehen. Bin nicht gesprungen. Hab mich fallen lassen.

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December 13, 2007

Ladies and Gentlemen: The CC license!

I've looked at about half of my contacts photostreams to see how much use the CC license (at least in their newest 3 images) and I came to the conclusion that it's less than 20%.

So, I'd like to introduce to the rest of you: The CC (Creative Commons) license!

Using this license for your pictures, it grants everyone some rights, that's why it's also called "some rights reserved". You can pick from 2 simple choices what you want to allow and it will create a license that you can attach to any of your work and allow some usage of it. The basic and most open license is called "Attribution" and allows commercial use as well as creating derivate works that can be relicensed by any license. Only your name must be supplied when your photo is being distributed. The most restrictive CC license is called "Attribution-NonCommercial-NoDerivatives" where one is allowed to distribute and share it as long as the name of the author is given alongside the photo. However it doesn't allow commercial usage and it isn't allowed to modify or build upon this work.

I release most of my pictures under Attribution-NonCommercial-Sharealike which means people can use and distribute my pictures for non-commercial purposes as long as my name is mentioned. They're allowed to modify or build upon the pictures, but they must use the same license for any derivative work created. This is what the license will look for Germany: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/deed.en

I also don't upload full sized images to ipernity, or would prevent download of those. I feel that I want more control over what happens with the original sized photo, but want to give something to the community and CC is a good way of doing that!

Give CC a try too!

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December 14, 2007

Schreibereien: Kindischer Müll #5

ohne titel und nirgends eingereicht

Das erste das ich mache, ist dass ich mal dieses dämliche Pi ausschalte. Mich hat es schon immer gestört, Punkte statt Leerzeichen und ein Pi bei jedem Zeilenumbruch. Das sieht einfach nicht gemütlich aus, da kann man nicht schreiben. Geht nicht.

Schade, dass die Zigarette schon gar ist. Die ist sogar schneller abgebrannt als ich sie rauchen konnte. Eine von Papa's Selbstgemachten. Das heisst, eigentlich habe ich sie ja gemacht, weil er gerade nicht da ist. Aber die Zigaretten hat er da gelassen und ich hatte dieses Verlangen nach einer. Ohne Zigarette kann ich sowieso nicht schreiben. Das schaltet mir den Teil des Gehirns ab, der ständig aktiv ist und alles kaputtanalysiert, über alles nachdenkt, weil es alles verstehen will. Ein wirklich lästiges Gehirn. „Ich glaube wir sind einfach alle total überfordert“, habe ich einem Freund über Skype geschrieben.
Klingt richtig.
Es ist so.
Wenn du es sagst, Prost.
Prost
Richtig, ein Bier hab ich mir auch geholt. Weil ich all die Greenpeace T-Shirts gewaschen habe und über den Herrn Lehmann hinweg vergessen aus der Maschine zu nehmen. Aber jetzt hängen sie draussen – unterm Dach, weils regnet um zehn in der Nacht. Nun ja und wie ich die Bier, ähh die T-Shirts aus der Maschine nehme und wieder raufgehen will, also eigentlich, wie ich wieder runterkomme und das Wasser abdrehen will, da hab ich so die Lust auf ein Bier. Und oben hab ich mir dann eine Zigarette gestopft, mit dem Tabak der da lag am Tisch und den Feuerzeugen von denen keins ging, ausser das in der Lade. Mit dem hab ich sie mir angesteckt und einen Aschenbecher genommen, weil ich ja weiss wo alles ist, auch wenn ichs eigentlich nicht benutze, weil ich ja eigentlich auch nicht rauche, aber, wie gesagt, ohne Zigarette kein Text und das Bier gehört einfach dazu.

Das ist eigentlich das schöne am Schreiben, ich konzentrier mich auf mich selbst, bin der Mittelpunkt, alle Scheinwerfer sind auf mich gerichtet und es ist sonst niemand da.
Nachbessern, so wie jetzt, geht auch nüchtern, aber egal, ich schweife vor.
Also, ich bin zu zweit mit mir selbst und mehr würde die ganze Sache hier und jetzt total verderben. Ich brauch mich mir nicht vorstellen und mir auch nix erzählen von wegen wie toll und genial nicht alles ist. Klar, ich könnte mich selbst belügen, aber ich glaub das würde ich durchschauen. Solange die Zigarette meinem Hirn den Sauerstoff nimmt, schreibt sich das Ding eigentlich wie von selbst. Alles was ich tun muss ist ab und zu zum Bier zu greifen und mit den Fingern irgendwie über die Tastatur zu fahren, sodass das was ich gerade denke da auch am Bildschirm zu stehen kommt Punkt.
Der is gut!
Danke.

Ich glaub ich stopf mir noch eine.

Weisst du was?
Nein, sags mir.
Kommunismus funktioniert nicht!
Na toll, die Asche ist auf meiner Hose gelandet.
Kann eigentlich nicht funktionieren – nein – eigentlich nicht. Das ist alles eine aufgesetzte Gesellschaftsveränderungsgedankendenkmaschine, da muss man sich jeden Tag aufs Neue am Riemen reissen, weil man eigentlich total daneben steht und gar nicht ist was man sein will, oder soll, für die dies nicht wollen und trotzdem mitmachen, weil sie halt auch müssen. Das kann nicht funktionieren.
Nein, kann es nicht.
Das ist nicht gemütlich, geht also nicht.
Nein, definitiv nicht.
Schön wenn wir einer Meinung sind.

Ich steck mir lieber noch eine an.

Der Kapitalismus kanns aber auch nicht sein. Verstehst du, da gibt es die einen, die haben Geld und die kaufen sich Aktien, die sie dann wieder verkaufen, weil sie im Wert gestiegen sind, weil.. und jetzt kommts... andere dafür gearbeitet haben. Das ergibt doch keinen Sinn, da arbeiten die einen und die anderen haben das Geld aber keiner kommt ohne den anderen aus und niemand mag sich. Was ist da mit der Liebe?
Komm wieder runter! Was erzählst du da... Kapitalismus und Liebe, drehst du jetzt durch?
Überleg dirs halt, sagen wir ich habe das Geld und kauf ein Stück von dir, das du dann im Wert steigerst, sodass ich das an andere verkaufen kann die auch Geld haben und wer am besten steigert bekommt am Meisten Geld.
Ich bin schon wieder abgebrannt.
Siehst du!
Nein, Mann, die Zigarette ist aus.
Verdammt, rauch halt nicht so viel.
Dann kann ich nicht schreiben, weil du mich ständig mit deinem Scheiss vollquasselst. Kommunismus, Kapitalismus, wen interessierts? Du bist wohl in den 50ern hängen geblieben.
Quatsch, so alt bin ich noch gar nicht.
Dann tu nicht so als ob! Ist doch Schnee von gestern, die Stereotypen ziehen heute doch gar nicht mehr.
Ha! Tun sie doch.
Na und wenn schon. Wir sollen hier eine Kurzgeschichte schreiben und nicht diesen alten Mist aufwärmen. Dafür kann sich doch keiner mehr begeistern, das ödet doch jeden nur an, das haben wir doch alle schon zig mal durchgekaut, wiedergekäut und ausgeschieden. Diese Scheisse ist schon längst ausgestunken und verwandelt sich langsam in Erde. Ach scheiss drauf, ich werd schon wieder nüchtern. Kannst ja weiter labern, ich dreh mir noch eine.

Nimm den Igor zum Beispiel.
So ein verdammter Mist, jetzt sind mir die Hülsen runtergefallen. Was soll den mit dem Igor sein?
Na der ist ja jetzt bei uns, weil er in Russland nichts verdient hat und keine Perspektiven hatte. Und die Union war der Gegner der ganzen Welt, hat er gesagt und jetzt ist er bei uns und bekommt von uns Hilfe.
Kein Interesse die jetzt alle zu sortieren.
Das Leben ist überraschungsvoll hat er dazu gesagt.
Das kann man wohl sagen!
Wie man sieht taugen die alten Feindbilder nix mehr. Sogar die Amis machen jetzt das große Geschäft mit den Chinesen und die sind ja noch immer Kommunisten.
Geht das schon wieder los?
Tut mir leid, da frag ich mich einfach.
Kommt aber nix gscheits dabei raus.
Ja weil du auch nicht mitmachst.
Da hast dus, jetzt bist du der verdammte Kommunist.
Verdammt du hast recht, ich hab recht. Scheisse! Reden wir von ewas anderem.
Meine Rede!

Hey, die Sonne geht auf!
Na wenigstens die, Prost!
Prost

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December 15, 2007

Im Fernsehen: Greenpeace Aktion gegen CO2 Emissionen im Verkehr

Ein paar Leute wissen ja, dass ich mich freiwillig bei Greenpeace engagiere. Ich bin Mitglied einer Regionalgruppe in Österreich die an verschieden Themen arbeitet. Wir sind alle freiwillig dabei und soweit es unsere Zeit erlaubt steckt in unserem Engagement auch sehr viel Energie. Dies hat sich vor knapp zwei Wochen wieder gezeigt, als wir auf der Straße standen um gegen die steigenden CO2 Emissionen im Verkehr zu protestieren. Die Autofahrer sollten über die Größe ihrer Emissionen informiert und zum teilweisen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel animiert werden. Das Problem der geplanten neuen Stadtautobahn, die zusätzlichen Verkehr anzieht wurde dabei ebenfalls aufgeworfen.

Das Feedback war durchaus positiv, das Bild der "Arbeitslosen Öko-Fuzzies" hat sich gottseidank schon etwas gewandelt.

Ein Bericht über die Aktionen eines Internet-TV-Senders findet sich hier.

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December 16, 2007

Interesting photos from my contacts #11

Hey hey, the weekend is almost over and there's still so many cool pictures in my network. Sorry that I can leave just so little comments, but time flies when I'd be trying to do more. I want to use this place to thank everybody for uploading new and inspiring pictures every day.

Especially, I'd like to mention a few that have touched me a lot and given some interesting ideas. I'm playing around with nude shots in my mind for a while, but I've not got the right idea so far. I took a look around and found some bad stuff, some good stuff and some that are fantastic. Here are two shots that I think are superb examples of the later category and I want to thank Allure+Desire and Mark'Art Photography for sharing them on ipernity!

Unfortunately ipernity has introduced the transparent gif overly and while I would know how to get over that, I don't want to do that. Please klick on the link and see the picture at the author's site if you're interested.

Model's 2007 and 2086254410 d3297d55f8 o

Another good picture I found in the stream of EmulsioneSensibile and I also want to thank a lot the author for sharing it. It's called "*" and can be found here.

Yeah no photos this time viewable from here. :-(

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December 17, 2007

Schreibereien: Nie fertiggestellt #6

Kein Titel, einfach eine Geschichte über die Uni und die Freizeit und was wir nicht alles gerne täten wenn wir so super wären wie wir uns das ausmalen könnten.

 

Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Es ist schön im Sommer! Regenwolken ziehen auf. Natürlich kann es immer auch schiach werden. Aber es wird auch wieder schön. Ausser letzten Sommer, da wars so gar nicht schön. Abgesehen von ein paar Tagen, aber der Großteil war hässlich verregnet, kalt und grauslig. Aber heute ist es schön, heute ist es so richtig schön. So richtig schön. Sehr schön. Einfach schön.
"Hey Müller wach auf!"
Der Maier hat mich geweckt. Ich bin der Müller und er hat mir geschrien ich soll aufwachen. Ich bin eingeschlafen, vorm Fernseher und habe geträumt. Die fesche braune Blonde aus der Werbung hat mich in den Schlaf geschickt mit ihrem Märchen von einem schönen sonnigen Land. Gar nichts ist schön! Es regnet draussen. Es ist kalt. Sicher, der Sommer ist schon schön und der wird auch kommen, hoffentlich. Aber das hier, das ist nicht schön. Der Fernseher lügt, aber ich habe fesch geträumt, also werd ich nochmal ein Auge zudrücken.
"Die Prüfung ist in einer halben Stunde!" meldet sich Maier nochmals zu Wort. Ich weiss nicht was ich antworten soll, also brumme ich nur, halb missmutig und halb wissend, damit er mich versteht.
Da greif ich lieber nochmal zu meinem kühlen Bier. So ein Bier ist was feines, besonders wenn es so kühl ist! Wo es doch so warm ist und so schön, da tut so ein kühles Bier richtig gut! Ahhhh... ich strecke mich in der Sonne, liege am See und blicke in den Himmel. Jede Menge Möpse, Brüste und Titten ziehen dahin mit den Wolken. Groß und kleine, prall gefüllte und enge sportlich-athletischere. Heute ist ein guter Tag in der Sonne, mit den Möpsen und dem Bier. Heiß und Kalt, das tut gut.
"Müüüüller!" rüttelt mich Maier wach. "Du schläfst noch immer! Rappel dich auf, wir müssen jetzt los! Die Prüfung, hast du das vergessen?" Maier lästert noch ein wenig rum. So kenne ich ihn gar nicht. Als ob er vor Nervosität gleich einen Kollaps bekommen würde. Nun ja, ich rappel mich auf, gieß mir den inzwischen kalten Kaffee runter und denk dran wie der mich wohl schön macht. Vielleicht für die Nirnbichlerin, die fesche Kollegin. Die ist ja auch heute bei der Prüfung, hab ich wenigstens einen Grund hinzugehen.
"Ey Maier!" schrei ich ihm hinterher, weil er schon runtergelaufen ist, zu den Rädern. "Hey Maier! Die Nirnbichlerin ist ja auch dort heute, oda?" gebe ich schon mal meine Absichten und Besitzansprüche kund. Maier verdreht nur die Augen. "Denk mal an die Klausur!" lautet sein gutgemeinter Ratschlag. "Davon träume ich schon die ganze Zeit!" lüge ich.
Wir schwingen uns beide aufs Rad und brausen davon. Radfahren ist wirklich schön! Besonders wenn die Sonne scheint, so wie heute und alle in kurzen Hosen und T-Shirt unterwegs sind. Die Gänge flutschen richtig rein, die Pedale vermitteln eine Leichtigkeit, dass es eine Freude ist. Ich blicke in die Sonne, mit meinen verspiegelten Brillen. Damit sie sich verspiegeln die Brillen, damit sich die Welt darin spiegelt. Das ist schön, sehr schön! Wir radeln zum See, da sind schon der Kunig, der Kosher und der Rollo. Rollo ist Engländer. Sie warten mit einer Kiste Bier und dem Griller am See. Perfekt wie alles zusammenpasst und wir haben uns erst vor einer Viertelstund verabredet. Wir sind eben schon ein eingespieltes Team, wenn das Kommando kommt, sind wir alle am See, in 15 Minuten. Ich steig ab von meinem Bike und seh die Kaisgartnerin wie sie ihr Hüftwerk rumschaukelt. Gekonnt! Ich lad sie ein, zuerst zum Grillen und dann in mein Zimmer. Zumindest zum Grillen kommt sie.
"Scheisse!"
Was war los!?
"Verdammte Scheisse!"
Der Maier schreit und tobt, bleibt stehen und stampft am Boden herum. Ich steig ab. "Ey, was gibts denn? Was machst du für ein Theater?" will ich ihn beruhigen. Seine Kette ist gerissen. Zu dumm. Wir stehen im Regen. "Hilft nichts, musst du laufen!" sag ich ihm. Er sieht mich nur kurz an und beisst sich auf die Lippe. "Nimm du meinen Rucksack" befiehlt er mir. Ich fahre schon mal vor, mit seinem Rucksack, meinem und dem ganzen Regenwasser, das schön langsam die Aussenhaut durchdringt und meinen Pullover angreift. Zudem schwitze ich noch und die nasse Haut fühlt sich schnell sehr kalt an. "Ein ekeliges Scheißwetter!" fluche ich vor mich hin. Maier rennt so gut es geht hinterher. Noch 5 Minuten, nun ja, das geht sich aus!"
Wenn man es genau bedenkt, was sind schon 5 Minuten? Die K&K Jungs und ich schafften es in 15 Minuten, der Rollo war sogar schon dort. Der hatte gerade nichts zu tun. Es ist herrlich wenn es nach Grill duftet und dann auch noch der süße Duft von der Kaisgartnerin. Besser ich leg mich auf den Bauch. Die Sonne wärmt mir den Rücken! Ahhhh stöhne ich laut vor mich hin. Was gibt es schöneres auf der Welt? Die Braut im Anschlag, das Essen fast fertig und das schöne Wetter mit der schönen Sonne die mir den Rücken kitzelt.
Kunig steht am Griller, dreht die Würstchen und wendet das Kotelett. Kosher will damit nichts zu tun haben, er hat sich ein paar Champions aufgelegt. Er ist halt auch der Größte. Rollo hat gemeint er zieht ein wenig umher und sucht sich eine "Snatch". Jetzt läuft er rum, posiert ein bisschen und deutet immer wieder in unsere Richtung. "Guck dir den an!" sag ich zur Kaisgartnerin. "Ich find es süß wie er sich bemüht" sagt sie und deutet da vielleicht etwas an. Ist ja nicht meine Schuld wenn sie so leicht rumzukriegen ist! Da fällt mir ein: "Wieso bist du eigentlich hier?" frage ich die Kaisgartnerin wieder. "Na du hast mich doch gefragt ob ich mit euch grillen möchte!" erinnert sie mich. "Aber ich meine doch hier am See, ich hab dich ja nicht extra herbestellt" entgegne ich um am Ball zu bleiben. "Tja, das will ich dir auch geraten haben. Ich werd nirgends hinbestellt! Ich wollte mich eigentlich mit einer Freundin treffen, aber die hat sich krank gemeldet, in letzter Sekunde" ist sie leicht gekränkt. "Hey okay, ist ja gut." beruhige ich sie. "Schöne Freundin" stochere ich mit dem Messer in einer möglichen Wunde. "Nein, sie ist ganz okay!" erwidert sie abwehrend. Ich lass es besser, nicke nur und mhhhmmme mich aus der Affäre. "Hey Kunig was ist mit dem Essen?"

Dersselbe Maier der es gar nicht erwarten konnte zur Prüfung zu gehen, fängt jetzt etwa an zu kneifen!? "Bist du verrückt?" frage ich ihn, vielleicht schon zum 1000sten Mal seit wir uns kennen und das ist noch gar nicht so lange her. Damals, als... "Nein" knurrt er und tut so als ob er das Kommando übernommen hätte "Los gehen wir". Ich stelle das Rad ab und wir gehen zum Hörsaal. "Welcher ist es denn?" frag ich den Maier. Er sieht mich an. Ich seh ihn an. Er sieht mich an. Ich sag "Alter, sag jetzt nicht..." aber er fällt mir ins Wort, er weiss es ja eh, will nur ein bisschen rumtheatern weil er die Hosen voll hat.
Wider erwarten sind wir noch nicht zu spät, die guten Plätze hinten sind aber schon weg. Ich nehm mir einen in der 2. Reihe, Maier sitzt neben mir, kaut auf seinen Nägeln und starrt nach vorne. Manchmal kann er einem richtig Angst machen. Ich rieche sie richtig, die Angst in dem Raum.
Ein sehr süßlicher Duft, komisch, aber lecker. Mhmmmmm. Ein sehr guter Duft. "Hey Kunig, wie siehts aus?" werfe ich ihm den Ball zu. Kunig wendet weiter, der Perfektionist der er ist. "Wir müssen hier keinen Preis gewinnen!" setze ich nach. "Immer sachte, ich hab alles im Griff!" meldet Kunig trotzig zurück. "Mir knurrts auch schon" gießt die Kaisgartnerin noch Öl ins Feuer und die Flammen lodern in Kunigs Augen. Kosher geht schon mal rüber und holt sich seine Champions. "Die sind noch nicht" ruft ihm Kunig hinterher. "Ach was!" gibt Kosher zurück, setzt sich hin und beisst einen zur Hälfte durch. Er kaut eine Weile drauf rum. Die Kaisgartnerin und ich sehen gespannt zu ihm rüber. "Und?" will sie endlich wissen. "Die sind noch nicht!" grinst Kosher zu uns und Kunigs folgende "Siehst!" hat man sogar über den See rübergehört. "Arschloch!" werfe ich dem genüßlich kauenden Kosher an den Kopf. "Willst sie nochmal raufgeben?" fragt Kunig naiv. Kosher schüttelt den Kopf. Mein Magen brummt. "Hey Müller" weckt die Kaisgartnerin meine Aufmerksamkeit. "Wie siehts eigentlich mit deiner Prüfung aus?" Ich bin irritiert. "Was?!" frage ich nach.
"Psst. Beispiel 2b)" höre ich Maier schon ganz schön laut. Aber offenbar haben die Wachhunde heute keine Lust. Ich drehe mich zu ihm rüber. Seine Lippen formen "2b". Ich blicke auf meine Prüfung... 2b... 2b.. ich suche das Beispiel. "Hypergeometrisch" formuliere ich ungefähr genauso zurück. Und nochmal und nochmal etwas lauter. Dann hat ers verstanden und der Wachwuffel wahrscheinlich auch. Maier nickt und nickt so als ob er auf einem Guns'n'Roses Konzert stünde. Wahrscheinlich will er keine Aufmerksamkeit erregen. Immerhin war dies ja auch fast ein Guns'n'Roses Konzert. Zwei Typen und finster gekleidet gehen an uns vorbei. Den Radio haben sie in der Hand und die Musik kommt da raus.
...

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December 19, 2007

Schreibereien: Ist Informationstechnologie literaturfähig? #7

Ohne Titel. Nirgends eingereicht, nirgends veröffentlicht.

Gestern kam ein Anruf aus der Zukunft. Mein Freund Max Heinz Hans Bopo rief aus dem Mittwoch in den Dienstag, oder aus Japan nach Österreich. Es klingelte und ich fummelte mit dem Headset herum. Man könnte die Buchsen ruhig mal gut beschriften, störte ich mich bis ich die Stecker in den richtigen Eingängen am Laptop hatte.
Bopo meldete sich mit einem vertrauten, aber unpassendem "Seeaas". Ich war gestresst, freute mich zwar über den Anruf, wollte aber noch nicht so schnell darauf eingehen. Was wollte er um diese Zeit? Ich blickte auf die Uhr, es war 11 Uhr abends. "Was gibts?" fragte ich etwas genervt, ohne dass ich es danach klingen lassen wollte, fühlte mich zu offensiv, erklärte kurz meine Situation und hatte schon mehr Zeit mit der Einleitung verbracht als nötig war.
Er war gerade aufgestanden und wollte wissen wie die Lage stand. Nachdem er einfach so abgerissen war, nach dem Streit, kamen ihm in der Ferne wieder die versöhnlichen Worte ins Gedächtnis. Meine anfängliche Ruppigkeit rieb ihm die gespielt gute Laune etwas auf. Bei ihm war es 6 Uhr in der Früh. Er wollte noch die Gelegenheit auf ein Gespräch nutzen, bevor er sich in den Tag warf, wie er es mit vorsichtiger Euphorie formulierte. Ich erzählte ihm, dass ich schon etwas müde war. Er schwärmte vom Frühstück. Mehr als ein paar Belanglosigkeiten konnten wir nicht mehr austauschen. Das Gespräch riss ab und wir verblieben, zum zweiten Mal, ohne Abschied. Wireless connection lost! Na super, seufzte ich und konzentrierte mich wieder auf den Programmcode, der einen winzigen aber kritischen Fehler hatte.
Debugging nennt man diesen Prozess des Fehler ausmerzens und es gibt viele Arten von "Bugs", wie die Fehler genannt wurden. Da sind einerseits die Übersetzungs-Bugs, sozusagen Rechtschreib- und Grammatikfehler, die beim Übersetzen des Programms automatisch erkannt werden und deren Auftreten meist auf eine Schlampigkeit des Programmierers hindeuteten. Viele zeigen sich stolz, wenn sie nach stundenlangem Programmieren, schließlich den Code in eine ausführbare Datei übersetzen und sich kein einziger solcher Bug darin befindet. Ich musste gestehen, das war bei mir eher die Ausnahme. Es war entweder eine Variable nicht deklariert, ein Rechtschreibfehler oder ich hatte die falschen Parameter übergeben. Die seltenen Fälle in denen es mir doch gelang den Code ohne diese Fehler beim ersten Mal zu übersetzen riefen keine Wohlgefühle hervor. Die Häufigkeit dieser Fälle bewies, dass es sich dabei um Glück gehandelt haben musste.
Viel schlimmer aber sind die Laufzeitfehler, denn wie der Name schon sagt, treten sie erst in Erscheinung wenn das Programm läuft. Es sind Fehler, die nicht automatisch erkannt werden. Die teil niemals automatisch erkannt werden können, wenn der Computer nicht den Sinn des Codes begreift. Ein solcher Fehler tritt auf, wenn man beispielsweise einer Variable als Anfangswert eine 1 zuweist, wenn der Rest des Codes darauf baut, dass die Variable anfänglich mit 0 belegt wurde. Das ist jedoch noch ein einfacher Fehler, denn die 1 wurde ja selbst vergeben. Wenn aber der Anfangswert abhängig von Prozessen war die außerhalb meines Einflußes lagen, weil der Wert beispielsweise aus der Funktion einer fremden Bibliothek stammte, konnte es erheblich länger dauern den Fehler zu finden. Dann gab es noch Memory-Bugs, verbunden mit dem gefürchteten "Segmentation fault", Hardware-Bugs und jede Menge von denen die im Zimmer herumschwirrten weil das Licht brannte und das Fenster offen stand. Verdammt!
Am allerschlimmsten waren jedoch generell die Fehler, die mal auftraten und mal nicht, mal ganz am Anfang, ein anderes Mal in der Mitte und dann wieder wenn das Programm kurz davor war zu terminieren. Oder solche, deren Abhängigkeiten über einige Ecken und damit schwer nachzuvollziehen waren.
Vor so einem Problem stand ich und es hatte mich schon einigen Aufwand gekostet, den Fehler, bzw. den Befehl der den Fehler produzierte, zu lokalisieren. Die Methode dazu war relativ einfach. Man besorgte sich entweder einen Debugger und arbeitete mit diesem den Code Schritt für Schritt ab, oder man fügte an manchen Stellen "Echo-Queries" ein, das heisst, ich ließ das Programm laut vorsagen, was es gerade tat und schränkte den Kreis beständig ein - Debugging für Arme oder für jene die mit parallelen Prozessen zu tun hatten und sich mit Paralleldebuggern noch nicht auseinandergesetzt hatten.
Auf den ersten Blick sah alles korrekt aus, auf den zweiten Blick sah ich noch immer keinen von den typischen Fehlermustern, also musste ich das ganze pragmatisch angehen und alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Ich blickte wieder auf die Uhr. Es war schon halb eins und ich gähnte. Der Fehler lag im Bauch einer If-Condition. Also ließ ich mir alle Variablenbelegungen anzeigen, die für den Fehler von Bedeutung war und startete das Programm. Jede Menge Zahlen und Wörter flogen daraufhin über den Bildschirm. Ich schaute ihnen zu, verfolgte sie und konnte mir eine Ähnlichkeit mit "The Matrix" nicht leugnen. "Du siehst dir die Matrix unverschlüsselt an?" fragte ich mich selbst. "Aber klar!" stieß ich dann auch gleich hervor. "Weil das möglich wäre für das menschliche Gehirn. So ein Blödsinn" ereiferte ich mich darüber wie unrealistisch diese Fiktion war.
Die Zahlen wurden schließlich unsanft durch einen Segmentation fault unterbrochen. Es war offensichtlich, dass hier ein Wert nicht zugewiesen wurde, die Variable undefiniert blieb und die Ausnahme und in mir einen Wutanfall auslöste. Ich war müde, gähnte nochmals, prägte mir die Werte ein und ließ das Programm nochmals laufen. Ich hoffte auf andere Daten oder ein Muster. Die Matrix arbeitete von neuem, aber ich widmete mich derweil dem Code um die ersten Erkenntnisse vielleicht schon fruchtbringend umzusetzen.
Der Wert der Variable wurde nicht zugewiesen, das bedeutete, dass ich den Code überprüfen musste, der den Wert eigentlich zuweisen sollte. Das Mausrad antreibend steuerte ich durch den Quelltext, doch an besagtem Code war nicht auszusetzen, zumindest nicht direkt. Er musste also in Fällen ausgeführt werden, für die ich eine Ausführung nicht vorhersah, etwas an der If-Condition konnte nicht stimmen. Ich überlegte und wechselte zu meinem Program, das wieder mit einem Signal 11 Segmentation fault den Dienst quittierte. Aus den letzten Daten die ich ausgeben ließ konnte ich auch nicht mehr erkennen als beim ersten Mal. Gottseidank hatte ich schon eine Fährte, wechselte wieder zum Programmcode und nahm die If-Abfrage genauer unter die Lupe. "if (outcount > 0)" laß ich da. Das war zweifelsfrei richtig, denn wenn der outcount unter 0 lag, konnte kaum mit einem Output zu rechnen sein. Ich startete abermals das Programm um auch sicherzustellen, dass der Fehler zumindest immer an der selben Stelle auftrat. Ich sah also nach wo die Variable outcount gesetzt wurde und musste feststellen, dass es sich dabei um eine Funktion einer fremden Bibliothek handelte. Mit dieser Gewißheit überprüfte ich die Beschreibung der Funktion in den Manpages. Nach einigem Blättern stellte sich tatsächlich heraus, dass outcount für spezielle Eingaben einen speziellen Wert annehmen konnte und dieser lag ebenfalls über 0 (sehr schlau). Ich musste also diesen Fall abfragen und gesondert behandeln. Siegessicher begann ich daran den Code zu adaptieren und zwar möglichst geringfügig um nicht noch weitere Fehler einzubauen. Ich speicherte, übersetzte und startete das Programm neu. Die Matrix begann wieder zu rieseln. Das Programm lief munter fort, ich wartete, aber der Segmentation fault blieb aus, schließlich terminierte es fehlerfrei. Ich atmete auf, es war 2 Uhr früh und ich freute mich weniger über die Behebung des Bugs als vielmehr auf das Bett, das mich gleich erwarten würde. Die "Echo-Queries" musste ich noch entfernen, sicherheitshalber kommentierte ich sie erstmal aus. Löschen konnte ich sie später immer noch. Ich übersetzte das Programm nochmals. Ließ es noch ein paar Mal laufen, aber es endete immer korrekt. Ich konnte aufatmen, versetzte die Maschine in den Ruhezustand und kroch ins Bett.

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December 29, 2007

Interesting photo from my contacts #12

I'm about to change the series. So far I found approximately 3 photos from different ipernities and showed them on the blog together with a link. Starting with the introduction of the transparent gif overlay by ipernity and some discussion about copyright with other members from now on I'll only show CC licensed photos. Since there are a lot less photographers licensing their pictures under Creative Commons (~20% of my network) I'll only show a single photo in the future. This time it is haupthase sharing a really fine picture.

 


trocadero6 by haupthase

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December 30, 2007

Keinohrhasen

Totally funny german romantic comedy! Go and see it!

9/10

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