Sollte man meinen wenn man die von orf.at wiedergegebenen Argumente der CheerleaderInnen liest deren Tätigkeit kürzlich von einem Richter als "Nicht-Sport" eingestuft wurde. Da stellt sich natürlich die Frage, ja warum denn nicht, bzw. warum schon?

Die Argumente sprechen in der Tat für sich und gleichzeitig für eine sehr seltsame Einstellung:

  • "Cheerleading bestehe aus Turnen und Sprüngen, das Verletzungsrisiko sei hoch."
  • "[..]kommen Cheerleader zu Wort, die betonen, dass ihr Hobby der vielleicht härteste Sport überhaupt sei. Wenn man meterhoch in die Luft geschleudert werde und dann hoffentlich von einem Mädchen mit 50 Kilo gefangen werde, spreche das für sich"
  • Und drei Stunden Training, fünf Tage die Woche, sprächen genauso wie die zahlreichen Wettbewerbe wohl auch für einen Sport.

Oh my god!

Stellen Sie sich vor, die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Das macht Haushalten doch glatt zum gefährlichsten Sport ever. Einzig die Wettbewerbe fehlen noch. Wer macht mit bei der Haushalts WM 2011? Gesucht ist der/die schnellste Fensterputzer/in und der/die schnellste Geschirrspül-ein-und-ausräumer/in. Statistiken belegen, dass es sich dabei um die gefährlichsten Tätigkeiten handelt mit enorm hoher Verletzungsgefahr! Auch die Trainingszeiten sind enorm hart: 3 Stunden Training _7_ Tage die Woche und man ist immer noch nicht fertig, ausser mit den Nerven. Eine echte Herausforderung: Hart, Unbarmherzig, Hohes Risiko.