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Augen auf!

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August 5, 2009

Wieder da!

Nach zwei Monaten Pause bei Ipernity melde ich mich zurück bei euch - mit vielen Bildern! In der Zwischenzeit habe ich mir ein Kamera-Upgrade "gegönnt", Hochzeiten fotografiert, junges Glück in Bildern festgehalten, Kinder beim Spielen verfolgt, am neuen Kalender gearbeitet und und und....

Nebenbei gesagt ist auch mein Sardinien-Album hier noch nicht wirklich gefüllt ;-)

Ich hoffe, euch geht es allen gut - muss mich erst einmal wieder langsam hier einarbeiten....

Grüße an alle

Sylke

Published at 19:35 ( 26 comments / 425 visits )
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June 5, 2009

Sardinien

Sardinien
Sardinien
Sardinien ist nicht nur eine Bade-Insel, obwohl man mehr und bessere Badeplätze in Europa kaum findet!
Endlose Weite
Endlose Weite
Lange weiße Strände wechseln sich mit versteckten, von bizarren Felsen eingerahmten romantischen Buchten ab, es gibt Dünen mit knorrigen Wacholderbäumen und Pinienwäldern, die Schatten spenden.Der Sand variiert von mehlfein bis grobkörnig, weiß oder gelb, manchmal auch
Felsenbucht
Felsenbucht
mit Steinen durchsetzt.

Und überall erfreut einen dieses herrlich klare, in allen Farbschattierungen von hellblau über türkisfarben bis dunkelblau glitzernde Wasser! Es fehlen eigentlich nur noch die Palmen, um sich wie in der Karibik zu fühlen.
Sehr angenehm ist es, dass kaum ein Strand so touristisch „verdorben“ ist wie man es aus anderen Urlaubsregionen kennt. Und auch sonst hält sich der Touristenrummel, zumindest in der Vorsaison, sehr im Rahmen. Das sieht im August sicher anders aus – aber wir haben während unserer gesamten Reise nicht eine „Betten-Burg“ gesehen.

Für unternehmungslustige Urlauber wie uns hat Sardinien jedoch noch viel mehr als Strand und Wasser zu bieten!

Berge
Berge
Straßensperre
Straßensperre
Nur wenige Schritte vom Meer entfernt kann man auf Entdeckungsreise gehen:
Felsen in allen Formen und Arten, Höhlen und Grotten, duftende, wilde Macchia, dichte Korkeichenwälder, Steinmauern und Schafherden;
fruchtbare Ebenen, wilde Gebirgszüge, große Stauseen, einsame, fast unbesiedelte Landstriche;
Macchia
Macchia
Am Abend in der Stadt
Am Abend in der Stadt
dazwischen kleine, fast spröde Dörfer und entzückende Städtchen.
Für Fotomotive jeder Art ist also reichlich gesorgt!

Für unseren Urlaub in Sardinien haben wir uns an drei Orten jeweils für eine Woche niedergelassen, um möglichst viel von der schönen, aber ziemlich großen Insel zu sehen –immerhin ist sie mit 25000 Quadratkilometerndie zweitgrößte Mittelmeerinsel.


In den nächsten Wochen werde ich euch hier davon berichten.

Published at 11:37 ( 12 comments / 368 visits )
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April 3rd, 2009

Venedig die Zweite

Rainy days in venice
Rainy days in venice
Besucht man eine Stadt, in der man schon einmal traumhafte Tage verlebt hat, liegt die Latte der Erwartungen hoch... noch einmal an diesem ruhigen Kanal in der Nachmittagssonne entlang spazieren, noch einmal das Gold der Markuskirche vor blauem Himmel glänzen sehen, das Glas Wein im Freien - ja, das alles kann im März möglich sein!

Aber es kann auch anders kommen, es kann in Deutschland der Frühling ausbrechen und in Venedig ist es kalt, grau und nass! Dann erscheint einem die Stadt ganz anders, Romantisches wird zum Verfallenen, ehemals das Fotografenherz verzückende Straßenzüge zu eintönig grauem Einerlei, das Glas Weißwein möchte man fast gegen Glühwein tauschen.

Na ja, letzteres haben wir nicht gemacht, da haben wir es ganz traditionell mit den Venezianern gehalten. Und auch sonst haben wir versucht, gegen die überall lauernde Melancholie anzukämpfen - eine Entdeckungsreise zu den umliegenden kleinen Insels schien da gerade richtig zu sein, Boot fahren macht Spaß. Aber auch da kann ich nur feststellen, dass das berühmte Blau der Lagune eben nur mit wenigstens etwas Sonne auch Blau ist!

Passegiata nach dem Regen
Passegiata nach dem Regen
Die Ausbeute an Fotos ist dementsprechend geringer, aber nicht gänzlich hoffnungslos - es gab sogar zwei Mal eine Stunde Sonne, eine davon kurz vor Sonnenuntergang; und sofort stellte sich der alte Zauber wieder ein und die Kameras wurden gezückt!

Um die wahre Seele dieser Stadt zu ergründen wird man wohl noch ein weiteres Mal hinfahren müssen....

Published at 19:04 ( 7 comments / 447 visits )
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February 28, 2009

Vulcano

Vulcano
Vulcano

Nachdem die Prag-Serie beendet ist, habe ich etwas ganz anderes aus dem Archiv ausgegraben: Bilder unseres Urlaubs auf den Liparischen Inseln im Jahr 2007. Einige davon sind viel zu schön um auf der Festplatte zu versauern.

Beginnen möchte ich mit Vulcano. Die drittgrößte Insel des Archipels ist mit acht Kilometern Länge und vier Kilometern Breite recht überschaubar. Man erreicht sie per Schiff vom sizilianischen Festland oder wie bei uns auf einem Tagesausflug von Lipari aus. Kaum angekommen, umweht ein schwefeliger Geruch die Nase: Hier brodelt es im Meer, dampft es aus Erdspalten, schwitzt es Schwefel aus dem Boden. Der Vulkan, der diese Phänomene verursacht, ist noch lebendig und nicht ganz ungefährlich; er ruht nur und kann jederzeit wieder ausbrechen. Den letzten großen Ausbruch gab es von 1888 - 1890. Dabei spie der Vulkan bis zu fünf Meter große, wegen ihrer Form so genannte "Brotkrustenbomben" aus, die in einem Fall sogar bis zur sieben Kilometer entfernten Insel Lipari flogen! Heute wird der Vulkan ständig überwacht.

Die Farben der Erde
Die Farben der Erde
Eine Wanderung auf diesen Berg zählt zu den Höhepunkten des Inselbesuchs - und natürlich haben auch wir uns auf den Weg gemacht! Eine fast surrealistische Atmosphäre und phantastische Panorama-Blicke sind der Lohn des gut einstündigen Aufstiegs. Oben angekommen, kann man auf einem schmalen Pfad den gesamten Krater umrunden.


Published at 18:39 ( 14 comments / 521 visits )
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January 31, 2009

Viereckige Augen...

...hatte ich die letzten eineinhalb Wochen, weil ich die ganze Zeit vor dem Computer verbracht habe. Nur hier war ich fast nie anzutreffen. War die ganze Zeit damit beschäftigt, den diesjährigen Urlaub zu organisieren, suchen, vergleichen, Mails schreiben, wieder suchen, recherchieren...aber jetzt sieht alles gut aus und ich kann mich wieder meinen und euren Bildern widmen ;-)

Auf geht's! Wünsche allen ein schönes Wochenende!

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January 12, 2009

Geburtstag in Prag

Winter in Prag
Winter in Prag

Zum dritten Mal hat sich mein lieber Uli etwas ganz besonderes zu meinem Geburtstag einfallen lassen: Ein Wochenende in Prag!

Nach Paris 2007 und Rom 2008 also in diesem Jahr die "Goldene Stadt" - die Freude war groß! Der Wetterbericht war dazu angetan, die Vorfreude noch zu steigern, drei Tage Sonne pur waren angesagt! Dass wir "dank" zweistündiger Verspätung unseres Zuges die einzige Sonne des Wochenendes am Dresdner Elbufer genießen würden, wussten wir da noch nicht...

So aber nutzten wir die "gewonnene" Zeit und setzten uns in die Straßenbahn, um die winterliche Stimmung an der Elbe mit den Eisschollen sowie die verschneite Dresdner Silhouette in Bildern festzuhalten.

Dresdner Winter
Dresdner Winter

Später dann, endlich im Zug Richtung Prag unterwegs, genossen wir die Ausblicke auf die verschneite Sächsische Schweiz. Ab der tschechischen Grenze verzog sich die Sonne hinter dichten Dunstschleiern, die sich ab hier hartnäckig hielten.

So erlebten wir Prag wolkenverhangen und dunstig - und hatten trotzdem Spaß und nette Erlebnisse - unter anderem verlebten wir einen netten und lustigen Abend mit Irene (Semmi) und ihrem Mann in einer gemütlichen Weinstube. Und wir schossen trotz der Kälte jede Menge Fotos! Das Stativ hatten wir zu Hause gelassen, weil wir wußten es würde sehr kalt sein. Dessen ungeachtet finden sich auf der Festplatte erstaunlich viele Nachtaufnahmen - Brückenpfeiler, Geländer und angehaltener Atem sowie eine ruhige Hand waren gefragt.

Eisige Moldau
Eisige Moldau

Und da man sich bei so einem Wetter ja auch öfter mal aufwärmen muss, gab es auch wieder jede Menge gastronomische Erlebnisse.

Und für die Sonnenbilder müssen wir eben im Sommer noch einmal wiederkommen!

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January 12, 2009

Dankeschön!

Ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich für die vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken - ich habe mich sehr darüber gefreut, dass so viele daran gedacht haben!

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November 19, 2008

Kalender 2009

Kalender 2009
Kalender 2009



Es ist wieder soweit, das Jahr nähert sich dem Ende und ich möchte euch meinen neuen Kalender für das Jahr 2009 vorstellen!

Wie auch im letzten Jahr zeigt er meine Vorliebe für Blumen - und diesmal noch näher dran: Unter dem Titel "Ganz nah" gibt es auf 13 Seiten teilweise recht ungewöhnliche Nahaufnahmen von wunderschönen Blüten, verbunden mit passenden "Weisheiten" verschiedenster Persönlichkeiten.



Der Kalender erscheint als Digitaldruck in Göße A3 Querformat mit Spiralbindung - natürlich ohne den schwarzen Rand und das Wasserzeichen!

Man kann den Kalender auch kaufen! Er kostet 20 Euro einschließlich Versand in Deutschland. (Preise außerhalb Deutschlands auf Anfrage.)

Bei Interesse meldet euch einfach per Email über Ipernity.

Published at 17:25 ( 26 comments / 1036 visits )
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October 26, 2008

Unglaublich

Warten auf die Sonne
Warten auf die Sonne
...werden alle denken, die uns kennen! Aber doch: Wir haben es getan!

Wir - ausgewiesene Nachtmenschen und bekennende Langschläfer - sind um kurz vor sechs aufgestanden, um eine reichliche Stunde später auf dem Papststein in der Sächsischen Schweiz zu stehen und auf den Sonnenaufgang zu warten!

Nun könnte man einwenden, dass sich um diese Jahreszeit der Sonnenaufgang früh ja schon etwas Zeit lässt - aber das war nicht der eigentliche Grund. Hauptsächlich ist jetzt im Herbst die Zeit der morgendlichen Elbnebel, welche die an sich schon sehr sehenswerte Landschaft in ein wahres Märchenland verzaubern. Und das wollten wir endlich einmal erleben (Ich plane das seit ungefähr zehn Jahren!)

Morgennebel
Morgennebel
Und was soll ich sagen - wir hatten Glück gleich beim ersten Anlauf, es gab
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Nebel und es gab Sonne. Um das Schauspiel zu betrachten, gibt es sicher spektakuläre Orte als den Papststein (die Bastei zum Beispiel), aber dieser Berg ist in der Frühe relativ einfach zu besteigen und das war erst einmal ausschlaggebend.



Nebelberge
Nebelberge

Es war einfach wunderschön, an diesem einsamen Ort, nur wir beiden und die Natur....

Nebelzauber
Nebelzauber
Der Nebel waberte, der Himmel nahm alle möglichen Farben an, dann ging die Sonne auf und tauchte die herbstliche Landschaft in goldenes Licht. Ich brauche nicht zu betonen, dass wir viele Fotos gemacht haben!

Als wir uns satt gesehen hatten, stiegen wir wieder ab und kümmerten uns um

Frühstückskaffee
Frühstückskaffee
unseren inzwischen ziemlich knurrenden Magen. Die Bäckerei Rumpelt in Papstdorf ist ein nahegelegener und geeigneter Ort dafür.



Strahlenkranz
Strahlenkranz
Frisch gestärkt stiegen wir dann gleich noch auf den benachbarten Gohrisch, von dem sich auch ein wundervoller Blick in die Landschaft bietet. Auch der Anstieg durch den Wald war ein echtes Erlebnis: Durch die feuchte Luft konnte man die Sonne sozusagen "strahlen" sehen - die Ahs und Ohs nahmen kein Ende und die Speicherkarte wurde noch voller!

Es war ein wunderbarer, erlebnisreicher Tag, auch wenn wir auf der Heimfahrt fast eingeschlafen wären. Früh aufzustehen lohnt sich eben ab und zu!

Weitblick
Weitblick

Published at 13:53 ( 23 comments / 1108 visits )
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October 14, 2008

Von Pillnitz nach Loschwitz

Ein Wandertip für alle Dresdner, aber auch für Dresden-Besucher ein echter Geheimtip, wenn man mehr als die Frauenkirche und die Semperoper sehen will.

Keppgrund
Keppgrund
Gestartet wird in Pillnitz/Hosterwitz an der Van-Gogh-Straße, dort kann man sein Auto abstellen oder besser gleich mit der Buslinie 83 hinfahren. Man geht den Keppgrundweg entlang und gelangt, welch Überraschung, in den Keppgrund. Selbst bei strahlendem Sonnenschein erwartet den Wanderer dort feuchte Kühle unter grünem Blätterdach. Links plätschert romantisch ein Bach über bemooste Steine, der Weg ist mit Laub gepolstert. Es geht stetig bergauf und nach ca. 20 Minuten, zuletzt über mit Moos bewachsene Treppenstufen, erreicht man die Keppmühle.

Aufstieg zur Keppmühle
Aufstieg zur Keppmühle
Diese Mahlmühle wurde im 16. Jh. erstmals urkundlich erwähnt, bestand aber da
Keppmühle
Keppmühle
schon eine ganze Zeit. Im 19. Jh. entwickelte sich die Keppmühle zu einer beliebten Ausflugsgaststätte, zählt doch der Keppgrund zu einem der schönsten Täler am Elbhang. Leider gibt es dort seit 1984 kein kühles Getränk mehr für den Wanderer, von einer Wiedereröffnung ist immer mal wieder die Rede, wer weiß.



Nach ausgiebiger Fotopause geht es weiter, und zwar mit dem Gelbstrich-Weg Richtun Körnerplatz. Das Schild meint, dass es von hier noch 8 km sind. Der Weg ist leicht zu finden und

Weg
Weg
sehr gut ausgeschildert!Es geht bergan durch inzwischen lichtdurchfluteten Wald, der jetzt im Herbst besonders schön ist - überall Farben dass es eine Freude ist! Wenig später verlässt man den Wald, um auf einem schmalen, mit Obstbäumen bestandenen Feldweg weiter Richtung Rockau zu wandern. In Rockau ist der Hund begraben, jedenfalls war das mein Gefühl zur Mittagszeit.



Dresden-Blick
Dresden-Blick
Eine Attraktion gibt es aber doch: Die Rockauer Höhe, auch "Sachsens Hiefel" genannt.Vom hier gelegenen Aussichtspunkt bietet sich ein beeindruckender Blick über das Elbtal zwischen Meißen und der Grenze zu Böhmen. Leider lag die Stadt total im Herbstdunst, aber irgendwie war auch das reizvoll.

Die Straße entlang geht es, vorbei an Einfamilienhäusern und Vorgärten, aus Rockau heraus Richtung Helfenberg.

Helfenberg
Helfenberg
Kurz vor dem Ortseingang biegt der Weg links ab in den Helfenberger Park,
Helfenberger Park
Helfenberger Park
der zu dieser Jahreszeit mit seinen alten Bäumen und dem leuchtend gelben Herbstlaub ganz besonders stimmungsvoll ist. Treppauf und treppab überquert man den Helfenberger Grund und gelangt kurze Zeit später nach Pappritz.



Fernsehturm
Fernsehturm
Hier steht der Fernsehturm, ein Wahrzeichen des Dresdner Elbtales. Bis Anfang der 90er Jahre konnte man mit einem Aufzug nach oben fahren und den Blick über Dresden und die Umgebung bei überteuerten Speisen und Getränken genießen. Für die Sanierung der Aufzugsanlage und des Restaurants in 145 m Höhe hat sich bis heute kein Investor gefunden - also muss man sich mit dem Blick von unten in die Höhe begnügen.


Wanderweg
Wanderweg
Auf der Waldmüllerstraße verläßt man Pappritz und erreicht kurz darauf die Wachbergschänke im Wachwitzgrund, die von sich behauptet, Dresdens ältestes Gasthaus zu sein. Schön und idyllisch gelegen ist sie auf jeden Fall. Da sie nur am Wochenende tagsüber geöffnet ist, gab es hier keine
Wachbergschänke
Wachbergschänke
Unterbrechung und es ging weiter durch den Wald. Man trifft bald auf den Wachwitzgrund, dem man nur kurz folgt um kurz darauf auf dem Eichendorffsteig emporzusteigen. Hier ist noch einmal richtig Kondition gefragt! Oben angelangt, befindet man sich im wunderschönen Wachwitzer Höhenpark, in dem sich auch ein schöner Rhododendron-Garten befindet.

Über den Kuckuckssteig im Rochwitzer Busch erreicht man Oberloschwitz mit seinen schönen Villengrundstücken. Hier hat man im Hotel "Schöne Aussicht" die Möglichkeit, sich zu stärken.

Elbblick
Elbblick
Danach geht es weiter über die Treppen des Steinweges zum Veilchenweg, von dem sich gelegentlich wunderschöne Blicke ins Elbtal bieten. Man
Bergbahn
Bergbahn
unterquert hier die Anlage der Loschwitzer Bergschwebebahn, ein technisches Denkmal, das von 1898 bis 1901 erbaut wurde. Sie war die erste ihrer Art in der Welt und verbindet Loschwitz mit Oberloschwitz und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 84 m.



Blaues Wunder
Blaues Wunder
Kurz darauf hat man auch schon den Körnerplatz erreicht.Als krönenden
Dresden-Loschwitz
Dresden-Loschwitz
Abschluss der Wanderung genießt man an der Elbe noch bei einem kühlen Getränk den Blick aufs Blaue Wunder.



Wenn man das Auto in Hosterwitz stehen hat, muss man jetzt noch mit dem Bus Nr. 83 fahren...



DichterMusikerMaler-Weg
DichterMusikerMaler-Weg
Diese Wanderung ist übrigens in umgekehrter Richtung die erste Etappe des DichterMusikerMalerWeges von Dresden-Loschwitz bis in die Sächsische Schweiz.

Wenn man in dieser Richtung läuft, bietet sich am Ende ein Besuch im Schloss Pillnitz an...

Published at 13:44 ( 15 comments / 632 visits )
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September 11, 2008

Ferropolis

Ferropolis - Arena
Ferropolis - Arena
Die „Stadt aus Eisen“ befindet sich am Ortsrand von Gräfenhainichen in der Nähe von Leipzig.
Auf einer Halbinsel im Gremminer See stehen hier fünf ausgediente Schaufelrad- und Eimerkettenbagger, jeweils bis 130 m lang und 30 m hoch und bilden eine gigantische Arena für Großveranstaltungen aller Art. Bis 1991 wurde um die Halbinsel herum Braunkohle abgebaut – nach der Schließung verhinderten ehemalige Bergleute und Visionäre aus dem Umfeld des Bauhauses Dessau die Verschrottung der imposanten Geräte.

Ein Kollege hatte uns Karten für die Show „Pyro-Games“ geschenkt, weil er verhindert war, also machten wir daraus ein abenteuerliches Wochenend-Event!
Der praktischen Überlegung folgend, dass möglicherweise 25000 Menschen (so viele passen in die Arena rein!) nach der Veranstaltung mit dem Auto nach Hause wollen (und weil wir zu faul für zwei Stunden Autofahrt um Mitternacht waren) hatten wir uns in einer Pension ca. 6 km vom Ort des Geschehens eingemietet. Zu Fuß ging es ca. 20 min. die Straße entlang und danach problemlos mit Shuttlebussen zum Veranstaltungsgelände.


Regenpause
Regenpause
Die Wartezeit von 19 Uhr (offizieller Beginn) bis 22 Uhr (Beginn des Feuerwerk-Spektakels) verging mit mittelmäßiger Musik einer Lifeband,Bier trinken, Bratwurstessen, Herumstreifen zwischen den riesigen Geräten mit Fotografieren natürlich (!) Platzwahl, Stativaufbau – und Auf- und Zuspannen des Regenschirmes! JA – es war Regen angesagt – und das Wetter hielt sich daran, mit dunklen Regenwolken, aus denen es regelmäßig tropfte.

Großes Finale
Großes Finale
Aber das Warten hat sich gelohnt! Es gab vier Feuerwerke von jeweils ca. 10 Minuten Länge – mit Musik und Choreographie. Nummer 1 und 4 machten Gänsehaut mit Musik von Rammstein und den Dire Streets und versetzten uns in Staunen und Begeisterung, die anderen zwei waren schön, aber beliebig.
Es war unheimlich schwer, die Bilder am Himmel in dieser einmaligen Kulisse in Fotos zu verwandeln, die diese Stimmung auch ausdrücken, mit einigen ist es mir ganz gut gelungen wie ich glaube.

Lasershow
Lasershow
Zwischen den Feuerwerken gab es dann noch eine eher mäßige Lasershow eines Berliner Lichtkünstlers.

Mit dem vierten Feuerwerk hatte sich der gelegentliche leichte Regen in ein Schütten verwandelt – also suchten nach dem Ende eigentlich ALLE gleichzeitig das Weite! Die Shuttlebusse waren hoffnungslos überlastet von den Wartenden – wir machten uns mit der anderen Menschenmenge zu Fuß auf – ein gespenstiger Zug Regenschirme durch die nasse Nacht...
Nach reichlich einer Stunde strammen Schrittes kamen wir völlig durchnässt in unserer Pension an – wer weiß wie viele da noch im Stau standen?
Ganz schön anstrengend – aber schön!

Feuer frei!
Feuer frei!
Als erstes kommen Bilder vom Gelände, danach die Feuerwerks-Fotos.

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September 11, 2008

Back to Ipernity!

Sooo – die Zeit ohne Ipernity ist wie im Flug vergangen – den Urlaub der Kollegen überstanden(!), ein Fotobuch für eine Kollegin gemacht, den Kalender für 2009 fertiggestellt, die Drei-Tages-Feier zum 85. Geburtstag der Schwiegermama organisiert und erlebt, das Dresdner Welterbe weiter beschritten, eine Ausstellungseröffnung fotografisch begleitet...
Neue Fotos gibt es jedenfalls wieder genug – von den schon vorhandenen ganz zu schweigen!!!

So starte ich hier auch gleich mal mit einem fotografischen Highlight: Am letzten Wochenende waren wir in "Ferropolis" - der Stadt aus Eisen!

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June 14, 2008

Auf dem Jacobsweg

Auf dem Jacobsweg
Auf dem Jacobsweg
Eigentlich wollten wir nur das "Pilger-Menü" im "Gasthaus zur Post" in Ladbergen essen...

Uli sollte Bilder für den Gastwirt machen und über den neu hergerichteten Jacobsweg im Münsterland schreiben. Aber so richtig authentisch ist das alles doch nur, wenn man selber pilgert, oder?

Also machten wir uns gestern auf den Weg von Lengerich nach Ladbergen im Münsterland - 14 km Richtung Spanien sozusagen ;-)

Lengerich
Lengerich
Start ist in Lengerich, am Südhang des Teutoburger Waldes gelegen. Vorbei am "Römer", dem Wahrzeichen der Stadt, geht es durchs flache Land zum Haus Vortlage, einer ehemaligen Wasserburg, welches heute in Privatbesitz ist und leider nur von außen besichtigt werden kann. Es schließt sich eine wunderschöne lange Allee an.

Da Pilgern nicht nur Vergnügen sein soll, fängt es erst einmal heftig an zu regnen! In Büßerstellung harren wir unter Bäumen aus bis es wieder heller wird. So wechselhaft sollte das Wetter dann auch bleiben.

Weg
Weg
Durch Wald und Feld, erst links und dann rechts der B 475, dem eigentlichen und alten Pilgerweg, einer alten Handelsstraße, geht es weiter Richtung Ladbergen. Wir passieren Hof Große Stockdiek und die typischen Dünenbereiche der Münsterländer Bucht. Nach einem Blick auf eine erstaunlich leere Landstraße gelangen wir auf einem äußerst romantischen Weg am Mühlbach entlang nach Ladbergen und dem historischen Gasthaus "Zur Post"

Brot mit Kräuterquark
Brot mit Kräuterquark
Jetzt haben wir uns das Pilger-Menü wirklich verdient!

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June 5, 2008

Anfrage zum Hochladen von Bildern

Hallo an Alle,

Kann mir jemand von euch erklären, warum meine jeweils neu hochgeladenen Bilder nicht in der Übersicht "Neueste Veröffentlichungen" unter "Entdecken" zu finden sind???

Habe schon meine Einstellungen geprüft, es ist alles relevante auf "öffentlich". Egal, ob ich die Bilder erst privat oder sofort öffentlich hochlade, es ist nichts zu entdecken.

Weiß jemand Rat???

 

Published at 18:58 ( 14 comments / 823 visits )
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June 1st, 2008

Mini-Ipy-Treffen

Welterbe fotografieren
Welterbe fotografieren
Aus aktuellem Anlass muss ich gleich mal meine Urlaubs-Berichterstattung unterbrechen - am Mittwoch hatten wir nämlich ganz lieben Besuch aus Bremen! "The Guenni", seine Frau Rita und die wunderbar brave Hündin Salsa machten in Wehlen in der Sächsischen Schweiz Urlaub und wir verlebten zusammen einen wunderbaren Tag in Dresden. Da sie am Vormittag die üblichen Touristen-Ziele in Dresden schon abgeklappert hatten, unternahmen wir einen Spaziergang entlang der Dresdner Elbschlösser. Ausführlich kann man darüber auch in Uli's Blog lesen. Auch Salsa hatte in der wunderbaren Gegend ihr Vergnügen und konnte sich von den Strapazen der Stadtbesichtigung erholen.Den Tag beendeten wir mit einem leckeren Abendessen in unserem Garten in Altmockritz.

Jetzt sind die beiden wieder in Bremen und darum nun hier auch die Bilder.

Vielen Dank noch einmal für eure nette Gesellschaft!

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May 29, 2008

Apulien 2008

Apulien 2008 - 1.Teil
Apulien 2008 - 1.Teil
Hallo alle zusammen, wir sind aus dem Urlaub zurück mit mehr als einem Koffer voller Fotos!

Wir haben zweieinhalb Wochen lang Apulien unsicher gemacht und jede Menge schöne Ecken entdeckt.

Apulien, der Südosten des italienischen Stiefels, ist verblüffend vielfältig - und vor allem sehr sehr groß! Wir haben unseren Urlaub deshalb sozusagen "zweigeteilt" und einmal nahe Ostuni in der Provinz Brindisi und einmal auf der Gargano-Halbinsel gewohnt - und von da aus unsere Kreise gezogen.

Unser erstes Urlaubsdomizil befand sich bei Carovigno - einem Ort, dessen Charme wir erst nach und nach entdeckt haben. Aber schon bald gehörte es wie selbstverständlich dazu, den Tag zuerst mit einem Espresso in "unserer" Bar und danach mit dem Frühstücks-Einkauf zu beginnen. Auch die Altstadt von Carovigno ist voller Reiz und so richtig zum Wohlfühlen.

Von unserem in einem großen, blühenden Garten inmitten von Olivenhainen gelegenen Ferienhaus aus haben wir unsere Entdeckungsreisen ins Valle d' Itria, die Murge und an die Costa di Bari gestartet.

Von dieser Etappe also die erste Serie von Bildern - Viel Spaß damit!

 

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May 1st, 2008

I'm off! | Ich bin dann mal weg...

Es ist wieder soweit: Unser (richtiger! langer!) Urlaub steht vor der Tür, morgen geht es nach Apulien in Italien! Das ist auch der Grund warum ich in den letzten Tagen so wenig hier war - Arbeiten bis zuletzt und dann die übliche Packerei...

In drei Wochen sieht man sich hier wieder - dann wahrscheinlich wieder mit einer Unmenge an neuen Fotos ;-)

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit, genießt den Frühling - so wie wir! Ich bin dann mal weg!

Here we go again: It's time for my (real! long-time!) vacation! Tomorrow morning the plane is starting - heading to Apulien in South Italy. Ah, and that's the reason why I was not here very often the last days: A lot of work and the usual packing...

I'll be back in three weeks, most probably with a lot of new pictures ;-)

in the meantime: Enjoy spring - just like we do! I'm off!

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April 25, 2008

Gratinierte Eierkuchen mit Bärlauchfüllung

Eierkuchen mit Bärlauch
Eierkuchen mit Bärlauch
Nach langer Zeit mal wieder ein Rezept oder besser eine Anregung für ein leckeres Essen.

Auch wenn die Bärlauch-Zeit schon fast wieder vorbei ist - in manchem kühlen Grunde finden sich bestimmt noch ein paar Blätter, ansonsten kann man das Gericht auch mit Blattspinat kochen (auch sehr lecker!)

Wie immer gibt es nur Circa-Angaben von mir, da ich meist nach Gefühl koche und mir dann erst hinterher einfällt, dass ich das ja hier mal zeigen könnte.

Zutaten (ungefähr und für 4 Personen)

Für die Eierkuchen (auch Pfannkuchen genannt)

Vollkorn-Dinkelmehl möglichst frisch gemahlen (kann man im Bioladen machen lassen) - wer mag kann einen kleinen Teil durch Buchweizenmehl ersetzen

3 Eier, 1/2 l Milch

Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Kerbel, 3 EL Sesam

Öl zum Braten

Für die Füllung

reichlich Bärlauch, ca. 300 g (fällt beim Kochen wie auch Spinat sehr zusammen!)

2 mittlere Zwiebeln, etwas Olivenöl

300 g Doppelrahm-Frischkäse neutral

Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss

Zum Überbacken

1 Rolle Ziegenweichkäse 200 g (Sainte Maure von President)

2 EL Sonnenblumenkerne

Zubereitung

Den Bärlauch verlesen, waschen und die groben Stiele entfernen, in Streifen schneiden. Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl anbraten. Dann den geschnittenen Bärlauch nach und nach dazugeben, zusammenfallen lassen, mit den Zwiebeln vermischen, würzen und ca. fünf Minuten unter Rühren dünsten.In eine Schüssel geben, etwas auskühlen lassen. Dann den Frischkäse dazugeben und alles vermengen, ggf. noch mal würzen.

Für die Eierkuchen die Eier mit der Milch verschlagen (Mixer oder Schneebesen), Gewürze dazu. Danach so viel Dinkelmehl zugeben dass es einen sämigen Eierkuchenteig ergibt und den Sesam unterrühren. Bitte beachten, dass Vollkornmehl, besonders frisch gemahlenes (lecker!) noch quillt - deswegen lassen wir den Teig auch eine halbe Stunde ruhen. Evtl. danach noch Mehl zugeben.

Eine Auflaufform mit Butter einfetten. In einer heißen Pfanne mit Biskin o.ä. erhitzbarem Öl vier Eierkuchen goldbraun backen. Jeweils nach dem Backen den Eierkuchen in die Auflaufform legen, mit der Bärlauchfüllung bestreichen, den nächsten Eierkuchen drauf usw. Auf den letzten Eierkuchen KEINE Füllung geben, hier kommt der Ziegenkäse zum Einsatz. In Scheiben geschnitten oben drauf legen. Sonnenblumenkerne darüberstreuen und im vorgeheizten Ofen goldbraun überbacken. Evtl. zuletzt kurz mit der Grillfunktion.

Abendessen
Abendessen
Mit etwas frischem, feingeschnittenem Bärlauch garnieren. Den fertigen Auflauf in Kuchenstücke schneiden und servieren.

Dazu passt ein Rotwein (oder auch zwei!)

Guten Appetit!

Published at 10:52 ( 17 comments / 787 visits )
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