Heute war es soweit. Meine R1 hat ihre 10.000ste Auslösung gehabt. Nicht viel wenn man bedenkt, dass sie nun schon über 2 Jahre ihren Dienst bei mir tut. Andere schaffean das in einem halben Jahr oder noch schneller. Und sind stolz darauf.

Aber das ist nicht meine Art der Fotografie. Denn die Bilder entstehen nach dem Schema "Zielen, draufdrücken und die Serienbildschaltung macht den Rest". Kann man machen. Aber wozu? Sind doch nur wieder ein paar Bilder mehr, die ich hinterher aussortieren muss. Ich bin ja faul, also überlege ich mir vor dem Auslösen wie etwas aussehen soll.

Wie auch immer. 10.000 Bilder haben wir jetzt zusammen geknipst. Dabei haben wir schöne Momente erlebt, lustige, aber auch weniger schöne. Und auch Momente, wo mich die Sony im Stich gelassen hat. Wie leider heute auch bei einigen Aufnahmen, die definitiv nicht wiederholbar sind. Die Kombination R1, Autofokus und schlechte Lichtverhältnisse - nein, das geht gar nicht. Nun gut.

Dafür hat sie mich mit vielen schönen Aufnahmen entschädigt, sei es in freier Natur mit ihrem 24mm Weitwinkel oder im Studio beim ersten Aktshooting, bei dem wir zu dritt (Modell, R1 und ich) viel Spaß hatten. Oder auch die Momente, wo ich mir dank des dreh- und schwenkbaren Displays den Neid der um mich stehenden SLR-Fotografen zugezogen habe.

Ich mag meine R1. Sicher hat sie ihre Schwachpunkte, aber sie sie hat auch ihre unbestreitbaren Vorteile. Hergeben werde ich sie sicher nie. Auch wenn sich hoffentlich nächstes Jahr eine DSLR dazu gesellen wird. Denn bei bestimmten Einsätzen stosse ich doch an ihre Grenzen. Und dann ist es keine Frage des "will ich haben" sondern des "muss ich haben".

Bis dahin wird es aber noch viele R1-Fotos geben.