colso Published on September 28, 07
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Chargesheimer-Ausstellung im Museum Ludwig, Köln, 29.09.07-06.01.08
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Chargesheimer-Ausstellung im Museum Ludwig, Köln, 29.09.07-06.01.08

Friday September 28, 2007 at 08:59AM

Heute abend um 19:00 Uhr wird die Ausstellung Chargesheimer, Bohemien in Köln 1924-1971
im Museum Ludwig in Köln eröffnet.

Die Ausstellung zeigt einen umfassenden Überblick über das fotografische Werk des Kölner Fotografen und Künstlers Chargesheimer, von den kameralosen Experimenten, den Portraits und den Fotoessays bis zu den Theaterfotografien. Neben dem umfangreichen Nachlass, der sich im Museum Ludwig befindet, werden auch bislang völlig unbekannte Portraits von Chargesheimer, die ihn mal melancholisch, mal wütend und mal schmunzelnd zeigen, in dieser Ausstellung zu sehen sein.

Wikipedia schreibt zu Chargesheimer:

Carl-Heinz Hargesheimer (Künstlername: Chargesheimer) (* 19. Mai 1924 in Köln; † 31. Dezember 1971/ 1. Januar 1972 ebda.) war ein deutscher Fotograf.

Chargesheimer studierte nach dem 2.Weltkrieg an den Kölner Werkschulen, Grafik und Fotografie. Sein Interesse galt verschiedenen Künsten, wie Oper, Schauspiel, Bühnenspiel, Kostümentwurf und Malerei, jedoch hauptsächlich der Fotografie.

Ab 1950 experimentierte Chargesheimer mit abstrakten Lichtstrukturen auf Fotopapier und Fotomontagen. Ab 1955 arbeitete er als freier Fotograf und wurde sowohl durch seine dynamisch-aggressiven Portraits von Personen des öffentlichen Lebens (z. B. Konrad Adenauer), wie durch lebensnahe Reportagen über seine Landsleute bekannt.

Er veröffentlichte 14 Bildbände mit verschiedenen Themen wie Städte, Landschaften, Theater. Nebenbei erschuf er Meditationsmühlen, bewegte Skulpturen aus Acrylglas. Zuletzt veröffentlichte er seine Arbeit Köln 5Uhr30.

Die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ DGPh zu Köln ehrte Chargesheimer 1968 mit ihrem Kulturpreis.

Der Chargesheimerplatz in Köln

Auf Initiative der Chargesheimer Gesellschaft wurde am 20. Oktober 2006 in Köln ein kleiner Platz zwischen Dom und vor dem Altem Wartesaal des Hauptbahnhofs Chargesheimerplatz benannt. Eine Bronzetafel am Alten Wartesaal erinnert an Chargesheimer.

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ollily says:
interessant auch: der Bildband "Unter Krahnenbäumen", zudem Bap das Lied "UKB" geschrieben hat, erscheint neu im Verlag Schaden. Lange vegriffen, setzt der Bildband den Chargesheimer - mit Texten von Heinrich Böll -1958 veröffentlichte, der Kölner Straße ein Denkmal, bevor sie von ehrgeizigen Stadtplänen für eine Nord-Südachse durch die Kölner Innenstadt (Nord-Süd-Fahrt) endgültig zerrissen wurde.

ich bin gespannt auf die Ausstellung!
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
monster pro says:
ich wollte auch dahin, vielleicht kommen ja noch einige Düsseldorfer mit und man kann eine kleines Treffen mit den Kölner organisieren.
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
vividbreeze pro says:
Danke für den Tipp, Sönke! Ich werde vielleicht heute noch, oder sonst morgen reingehen. Freue mich natürlich auch, die Ausstellung mit anderen zu besuchen :).
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
vividbreeze pro says:
Ich war heute in der Ausstellung - sie ist zu empfehlen. Die Portraits gefallen mir sehr gut - bei den Stadtbildern habe ich mich gefragt, wann denn Hartmut eine Ausstellung im Museum Ludwig erhält. Ich habe noch keine Führung mitgemacht, daher ist mein erster Eindruck, dass es sich um eine interessante Dokumentation von Köln (und anderen Städten) in den 60er Jahren handelt. Sehenswert. Ich werde sicherlich nochmal hingehen.
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
Tupelo Honey pro says:
Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen. Ich freue mich, bei Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen.
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
colso pro says:
Gestern hatte ich auch endlich die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Mit sachkundiger Führung, die einen guten Zugang zu den Bildern vermittelte. Die Sammlung ist wirklich - beeindruckend. Die ganze Bandbreite des Wirkens von Chargesheimer erschließt sich in einer guten Zusammenstellung seiner Werke, und es lohnt sich mehrmals hinzugehen. Christoph fand das anscheinend auch ;-)
Ich bin völlig begeistert von Chargesheimer Werk, seinem Blick auf Köln, seinen Darstellungen von einfühlsamen Protraits, die die Menschen so darstellen, wie sie sind, und nicht, wie sie wirken wollen.
Auch die Stadtbilder von Köln faszinieren mich, und sind eine gute Inspiration dafür, durch Köln mal mit "Chargesheimer Augen" zu gehen und zu fotografieren. Ein absolutes Muss, finde ich. Schade nur, dass seine Fotobände in der Mehrzahl nicht mehr erhältlich sind. Aber vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere in Antiquariaten? Für die Erstausgabe von Cologne intime kann man im Internet mal locker 750 € ausgeben...
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )

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