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November 26, 2009

Erklaerung zur Inaktivitaet....

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte meine aktuelle inaktivitaet auf dieser Seite zu entschuldigen. Im Zuge meiner Kariere als Starfotograph war ich mit der Einrichtung eines Profils auf einer anderen Foto-Seite ([fc-user:1474629]) beschaeftigt. Ich bitte um Ihr verstaendnis.



Hochachtungsvoll,

Cardinal, d.T.

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September 27, 2009

Testbericht: Eye-Fi Pro ......Big eyed brother is watching you!

Eye-Fi ist eine Möglichkeit, beliebige Digitalkameras um eine Funktion zu erweitern die bisher eigentlich nur Professionellsten Kameras vorbehalten war: Fotos direkt nach der Aufnahme drahtlos auf den Computer zu übertragen. Die Kamera speichert weiterhin ihre Fotos in den Speicher der speziellen Eye-Fi SD-Karte. Die Karte kümmert sich dann um das Hochladen der Fotos auf den zuvor konfigurierten Rechner mit der entsprechenden Manager-Software. Soweit klingt das ganze noch gut....



Zur Karte selbst muss man noch durchaus positiv sagen: Die Hardware funktioniert einwandfrei, das Gehäuse trägt den Schriftzug "Made in USA" - was wohl auch den relativ hohen Preis und die mangelnde Verfügbarkeit in good old europe erklaert. Der Upload läuft in angemessener Geschwindigkeit (ca. 6-7sek. fuer 10mb raw Datei + ca. 3 sek. Verzögerung vor dem Upload) für Shootings im Amateurstudio - der Serienbildmodus wird aber schon nach kurzer Zeit zum Stau auf der Datenautobahn führen. Abgesehen davon erscheint die Karte beim Speichern etwas langsamer als das was im Moment marktüblich ist.



Die Software zur Karte (hier in diesem Fall eine Eye-Fi Pro) zeugt von der Masslosen Neugier des Herstellers:

Die installierte "Manager" Software beschwert sich bei jedem beenden damit dass man sie doch lieber laufen lassen sollte - was man in Hinblick auf den Datenhunger des Herstellers wohl besser nicht machen sollte.

Die "Manager" Software erkennt wenn die Karte zum Konfigurieren in den Kartenleser des Rechners gesteckt wird - zum Konfigurieren der Karte muss man dann aber auf die Website des Herstellers, sich erst registrieren, dann einloggen, dann kann man die Karte konfigurieren - das Konfigurationsprofil wird dann direkt ueber einen offenen Port des "Managers" auf die Karte geladen. Mit anderen Worten: Der Hersteller kennt zumindest anhand der Logs der Karte wieviele Fotos ich gemacht und auf den Rechner geladen habe, kennt alle meine benutzten W-Lans incl. Passwörtern (Die unverschlüsselt an den Server geschickt werden!), die Geo-Tagging Daten die die Karte auf Touren durch dicht besiedeltes Gebiet mitloggt....

Anstatt so viele Daten wie möglich über ihre Benutzer zu sammeln hätte sich die Firma lieber mal ein paar Gedanken darüber machen sollen wo und wie man diese Karte gerne einsetzen würde:

Zuerst waren diese Karten nur für den upload von .JPG Dateien vorgesehen - mit der Option die Fotos unbesehen sofort auf diverse Fotocommunities hochzuladen....aber über dieses Thema habe ich mich schonmal ausgelassen. Nach endlosen Monaten hat der Hersteller endlich mal die Kommentare im eigenen Forum berücksichtigt und einige Monate nach der videotauglichen Variante endlich die Version für RAW Dateien auf den Markt geworfen. Ein normaler Mensch wuerde sich jetzt denken dass das optimale Anwendungsgebiet für diese Karte ein Fotostudio ist - wo man nur Sekunden nach der Aufnahme die Vorschau in Gross auf dem Bildschirm betrachten kann. Leider ist so eine primitive Funktion wie das direkte Anzeigen des zuletzt hochgeladenen Fotos nicht Teil der Funktionalität der Schnüffelsoftware.



Lange rede kurzer Schw...:

Die Karte selbst ist super! Tolle Idee! - Die Software ist unzumutbar! Die Karte ist ohne Internetzugang nicht konfigurierbar! Daten die den Hersteller ohnehin nichts angehen werden ohne Verschlüsselung übermittelt!

Es gibt bereits open-source Software die zwar nicht die Konfiguration der Karte aber das Uploaden auf den Rechner übernimmt - vielleicht wird es auch irgendwann möglich sein die Karte zu Benutzen ohne dem Hersteller persönliche oder sicherheitsrelevante Daten frei Haus liefern zu müssen....

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August 14, 2009

Testbericht: Jackar Nahlinsenset +1 +2 +4 x10 - aber bitte mit Schaaf!

....zu jenen Tagen begab es sich, dass sich der Cardinal ob des Aergers und Stresses des Alltages dazu veranlasst sah, neue Fotohardware zu kaufen. Diese war (unter anderem):

- Jackar Nahlinsenset (+1, +2, +4, x10*) 62mm

- Jackar Nahlinsenset (+1, +2, +4, x10*) 77mm

....und er sah, dass es nicht gut war!

Zugegeben: ein derartiger Satz Nahlinsen liegt preislich etwa auf halber Strecke von dem, was der bewaehrte Hama Satz gekostet hat - und wird obendrein in einem schicken und bis zu einem gewissen Grad praxistauglichen Taeschchen geliefert. Aber damit sind die positiven Eigenschaften abschliessend behandelt.

Gedacht waren die Nahlinsen einerseits, um die zwecks notwendigem Filteradapter etwas unhandlichen Hama Linsen am 18-200mm zu ersetzen (62mm) und dazu, auch bei den hohen Lichtstaerken des 50mm 1.4 und 70-200mm 2.8 Makrofunktionalitaet zu erhalten....soviel also zum Plan.

Nach einigen ausfuehrlichen Tests ergeht folgendes Urteil:

Die Cardinalitaet erklaert die Angeklagten in folgenden Punkten fuer Schuldig:

1. Mangelnde Schaerfe im Zentrum des Bildausschnittes

2. Vom Zentrum zum Rand stark abnehmende Schaerfe, zunehmende Bildverzerrungen und Chromatic Aberations

3. Verschlechterung der Bildqualitaet mit steigender Brennweite, Grauschleier ab 70mm, praktisch kein Bild mehr ab 100mm

4. Beste Leistung am 50mm 1.4 - trotzdem mangelhafte Schaerfe im Bildzentrum, grauenhaft verrauschtes Bokeh

Im Namen der Cardinalitaet und des Volkes ergeht folgendes Urteil:

Die Angeklagten werden am folgenden Montag aus Cardinalistan ausgewiesen.

Moege der naechste Kaeufer ihren Seelen gnaedig sein....





*) nein, schon richtig gelesen - was allerdings das "x10" ausdruecken soll oder ob vielleicht doch eher +10 gedacht war (wofuer aber die Linsen dicker sein muessten?) bleibt auf ewig ein Raetsel....

Published at 16:33 ( 10 comments / 141 visits )
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June 24, 2009

Testbericht: Batteriegriff Ownuser DX-FBH - reworked

Nach langer Pause hier schonmal die ersten Eindruecke ueber den Batteriegriff Ownuser DX-FBH fuer die Pentax K100D - Ausfuehrlichere Details gibts dann naechste Woche nachdem sich der Griff bei einer laengeren Fotosession im Theater bewaehren musste.



Von vorne herein muss man dem Griff zugute halten: Von Pentax war nie ein Batteriegriff fuer die K100D vorgesehen, es gibt also kein originales Pendant vom Hersteller sowie keinerlei Hardwarevorbereitungen auf Seiten der Kamera um einen sinnvollen Batteriegriffeinsatz zu ermoeglichen. Der Taiwanesische Hersteller Ownuser schliesst diese Luecke so gut es trotzdem moeglich ist.

Verarbeitung & Features:

Das verwendete Plastik des Griffs scheint qualitativ in Ordnung zu sein - das Ganze wirkt nicht uebermaessig billig, aber auch nicht hochwertig. Auch wenn hier noch ein geringer Raum fuer Verbesserungen ist, so hingerlaesst der Griff alleine in der Hand einen durchaus stabilen und soliden Eindruck. An Funktionen bringt der Griff mit:

- Zwei Schaechte fuer die universalen "Magazine" des Herstellers - mitgeliefert werden zwei fuer je 6 AA-Akken. Beide Schaechte koennen seperat oder gemeinsam genutzt werden, sofern sie gleich bestueckt sind. Als Zubehoer sind noch Ersatzmagazine sowie Einsaetze fuer die Benutzung proprietaerer Kamera-LiIon-Akken verfuegbar.

- Zwei abschaltbare Hochformat-Ausloeser

- Anschluesse fuer externe Stromversorgung und Kabelausloeser - die entsprechenden Anschluesse an der Kamera selbst werden (mangels anderer Moeglichkeiten) vom Batteriegriff verwendet

Ergonomie:

Wer die eher zierlichen Formen der K100D gewohnt ist wird bei der Benutzung des Batteriegriffs von dessen massivem Griffwulst je nach Groesse der eigenen Haende aufs un- oder angenehmste ueberrascht sein! Sofern die Finger lang genug sind liegt der Hochformatgriff hervorragend in der Hand - bei zierlicheren Haenden koennte es aber problematisch werden. Der jeweils passende Hochformatausloeser ist sehr angenehm zu erreichen, leider ist der Druckpunkt zwischen AF- und Verschlussausloesung wohl etwas gewoehnungsbeduerftig.

Preis & andere Problematiken:

Leider hat der Griff einige deutliche Schattenseiten:

- Fehlen von "Dummy"-Einschueben um leere Batterieschaechte vor Schmutz zu schuetzen - wohl eher zu verschmerzen

- Fehlen von Einstellraedern zur Belichtungskontrolle - aufgrund der technischen Gegebenheiten der K100D wohl kaum realisierbar, aber das fehlen koennte sich zumindest in einem etwas guenstigeren Preis niederschlagen?

- "Knippst du noch oder Grillst du schon???" - Abhaengig von der Bestueckung des Griffs mit LiIon oder AA Akken muss der Betriebsmodus ("Type-A"-Off-"Type-B") gewaehlt werden. Leider schweigt sich die knappe Dokumentation (die dafuer zumindest mit schoenen Bildern zeigt wo man die Haende beim Fotographieren haben sollte) ueber etwaige Konsequenzen einer falschen Einstellung aus! Auch ist der Schalter an einer Stelle wo er in der Fototasche gerne von selbst mal losgehen koennte - eine Sicherung fehlt leider! Einfach andere Kontakte fuer unterschiedliche Magazintypen haetten das Problem kostenguenstig und sicher geloest!

- Instabilitaet - mit dem etwa 500g schweren 50mm 1.4 Objektiv laesst sich der Griff gut einsetzen - ein erster Test mit dem fast dreimal so schweren 70-200mm 2.8 zeigt jedoch: Die bei anderen Griffen zur Fixierung verwendeten Stahl-Stifte fehlen hier (da die Kamera auch nicht ueber die ensprechenden Bohrungen verfuegt). Der Griff wird zwar durch die Stativschraube angeschraubt, jedoch neigt er bei dem schweren Objektiv dazu, aus seiner (nur durch Plastik-Grate am Rand der Griff-Oberseite gehaltenen) richtigen Position zu rutschen! Schade - ein paar Gramm mehr Plastik und es haette besser gehalten. Eventuell laesst sich das Problem aber durch eine duenne Gummimatte die die Torsionsbelastung abfaengt allerdings einfach beheben.....

Angesichts der Tatsache dass die Kamera nie fuer einen Batteriegriff vorbereitet war schoepft der Griff die technischen Moeglichkeiten gut aus. Leider trueben einige Macken das Gesammtbild nicht unerheblich. Vor allem der mit 100 Euro doch recht hohe Preis verglichen mit dem Funktionsumfang dieses und anderer Batteriegriffe sowie der Preis fuers Zubehoer (30Euro fuer zwei zusaetzliche "AA-Magazine") wirken abschreckend.



Nachtrag:

Nach einer Woche und laengerer Benutzung:

Zuerst das Positive, das geht schneller:

- Der Griff liegt zusammen mit einer Matin Handschlaufe hervorragend in der Hand - das heisst: der Muskelkater bei laengeren Fotosessions verlagert sich vom Unterarm (ueberstrapazierung der Finger durch zu kleinen Griff der K100D) auf Oberarm und Schulter (hoeheres Gewicht)

- Das Problem der fehlenden Stabilitaet konnt (leider nur) durch zwei Streifen T*s* Powerstrips geloest werden: Das ganze sitzt jetzt zwar schoen fest, ist aber leider nichtmehr so leicht zu entfernen

Leider hat die letzte Woche auch einige weitere Negativpunkte gezeigt:

- Wackelkontakt! Scheinbar tritt irgendwo zwischen den Akkus und der Kamera ein Wackelkontakt auf - das soll heisen dass durch leichte erschuetterungen die Stromversorgung der Kamera unterbrochen wird und sie sich damit neustartet - verbunden mit einem Zuruecksetzen auf die Einstellungen vor dem letzten ordnungsgemaessen Abschalten! Ich denke ich werde mich bei Gelegenheit mal auf die Suche nach der Quelle des Wackelkontaktes machen....

- Laufzeit??? Die beiden Magazine des Griffs wurden letzten Donnerstag mit je 6 frischgeladenen Eneloop AA Zelle bestueckt - Fuer die Tests war der Griff vorerst mit beiden Magazinen bestueckt aber eines davon abgeschaltet: leider schien gestern Abend die Leistung des ersten Magazins einzubrechen: Nach nur etwa 380 Fotos ohne Blitz sehr enttaeuschend! Ein normaler 4er Satz der selben Akkus haelt in der Kamera locker 500 Ausloesungen.....



Zurueckgeben werde ich den Griff wohl nicht, aber die Kritikpunkte lassen auch nicht so richtig Freude daran aufkommen. In zwei Wochen ist nochmal ein Workshop im Fotostudio bei dem sich der Griff dann bewaehren muss....mal sehen ob er sich in dem Anwendungsbereich fuer den er gedacht war (im Fotostudio fallen die fehlenden Einstellraeder fuer die Belichtung nicht ins Gewicht) besser schlaegt....



Zum ersten mal muss ich leider ernsthaft von einem Produkt abraten - den Kauf sollte man sich vorher sehr gut ueberlegen!

Published at 18:27 ( 11 comments / 209 visits )
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June 16, 2009

Beiss mich! Kratz mich! Schlag mich! GIB MIR TIERNAMEN!

Bevor jemand auf dumme Gedanken kommt: es geht um Feedback zu meinen Fotos!

An dieser Stelle sei allen Besuchern die nette, freundliche, bewundernde, positive Kommentare hinterlassen haben gedankt: Hat mich sehr gefreut!

Aber ich will irgendwie doch fotographisch ein bischen weiterkommen und darum bitte ich:

Spart euch lieber die positiven Kommentare - wenn ich Fotos hier hochlade dann meistens weil sie mir selbst bis zu einem gewissen Grad gefallen. Ich brauche keine Selbstbestaetigung (auch wenns angenehm ist;-) - Gelegentlich gut zu sein reicht mir nicht - Ich will wissen wie ich besser werden kann! Ich will Abwertende Anspielungen!

Beleidigende Bemerkungen!

Cruel Comments!

Direkte Diffamierungen!

Extreme Einstufungen!

Fieses Feedback!

Grausames Gemecker!

Hartherzige Haltungen!

Intensive Insubordination!

Junky Judgements!

Konstruktive Kritik!

Libellous Litanies!

Miese Meinungen!

Niedertraechtige Noergelei!

Ordinaere Observationen!

Primitive Pewertungen!

Aeh....

Respektlose Rezensionen!

Stillose Sticheleien!

Traumatisierende Tadel!

Unbarmherzige

Verletzende Verrisse!

Widerliche Wertungen!

Aeh....ok, ich denke ich hab meinen Standpunkt klar genug gemacht!



Also Leute! Helft mir bitte! SAGT MIR WIE ICH BESSER WERDEN KANN!

Published at 19:36 ( 6 comments / 220 visits )
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April 12, 2009

Die Generation *KNIPS* - oder: "Sagt mal - brauchts das?!?!?!?"

Man kann mir ja einiges nachsagen, aber sicher nicht dass ich ein guter Fotograph bin. Umso ernster sollte man meine Kritik hier nehmen:

Scheinbar wird es unter *knipsern* immer mehr zur Mode einfach alle Fotos ohne vorherige Sichtung oder Auswahl in die Online Community hochzuladen. Warum auch sichten und auswaehlen? Das sind doch so viele! Das ist so viel arbeit! Ob 37 fotos vom selben Motiv mit der selben Belichtung jemanden interessieren ist dann nebensache. Bin ich wirklich der einzige den das stoert?

Ein gutes Beispiel: eine finnische Firma hat eine SD-Speicherkarte mit WLAN-Interface entwickelt: Dateien die von der Kamera in den Speicher geschrieben werden koennen ueber das drahtlose Netzwerk gleich auf den Server geladen zu werden. Klingt gut, aber anstatt dieses Geraet als sinnvolles Werkzeug fuer ambitionierte Amateure anzubieten beschraenkt man die Upload-Moeglichkeit auf jpegs und videos und spendiert dem ganzen lieber eine Funktion um die Fotos und Videos gleich von der Kamera direkt in die Onlinecommunity zu laden.

Schoene neue Welt....

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March 28, 2009

Das Miniministerium gibt bekannt:

Die Macrosaison 2009 ist eroeffnet!

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March 28, 2009

Alles tot, oder was?

Als ich neulich in meiner alten WG meine letzten Ueberreste abholte (u.a. meine ersten drei grossformatigen Prints:

) erhielt ich folgende rezension ueber die drei Bilder:

Ein totes Blatt, eine alte tote Zeitung und ein Toter* am Inn - fotographierst du auch was lebendiges?

Sollte ich mir vielleicht Gedanken ueber meine Art zu Fotographieren machen....???



*) Nein! Der lebt noch, der lebt noch, der lebt noch....

Published at 11:53 ( 11 comments / 150 visits )
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March 26, 2009

Ein Wochenende im Fotostudio

Liebes elektronisches Tagebuch [Bitte fuer alle die sich noch erinnern den Soundtrack zu "Doogie Howser" einspielen!]:

Dieses Wochenende war ich mit insgesammt 5 (in Worten: Fuennef!) huebschen Frauen zwecks Anfertigung von Portraitaufnahmen im Fotostudio. Um diesen Eintrag mit meinen Erfahrungen abzukuerzen (und den eher stichworthaften Stil meines grossen Vorbildes "Doogie" beizubehalten) hier kurz zusammengefasst:

- Wahre Schoenheit kommt von der persoenlichen Ausstrahlung, wenn man trotz modeindustrie noch einen letzten rest eigengeschmack bewahrt hat sollte man sich auf positivste ueberaschungen gefasst machen

- Wohlfuehlgefuehl - kleinste kleinigkeiten entscheiden darueber ob sich das Model in seiner Haut und vor der Linse wohl fuehlt. Kleidung, Pose, Musik, Umweltbedingungen und Stimmung - faellt alles unter kleinste Kleinigkeiten.

- Der Boden im Studio ist jetzt sauber nachdem ich ihn persoenlich mit meinem t-shirt aufgewischt habe - mehrfach

.....so, der Arbeitsspeicher des Uraltrechners ist voll....ich schreib nach dem Reboot weiter....

- je wohler sich das Model gerade fuehlt, um so besser werden die fotos

- belichtungsmesser werden ueberbewertet

- "spiel mit der kamera!" ist schwachsinn! die huebschen models sollten mit mir spielen!

- um models art- und stilgerecht zu motivieren bin ich zu introvertiert

- karin ist eifersuechtig

so, das wars fuers erste....sollte ich nicht all die bezaubernden frauen die ich vor der linse hatte vergrault haben gibts hoffentlich bald eine fortsetzung.....

*computerausknips*

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March 4, 2009

special thanks to.....

....the unknown user!



for being the 16,666th visitor!

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February 17, 2009

Vorlaeufiger Testbericht: Sigma 50mm 1.4 EX DG HSM

Nach nunmehr oder weniger 24 Stunden ein erster kurzer Bericht bzgl. meiner Eindruecke ueber mein neues Sigma 50mm 1.4 Objektiv:

Lieferumfang: Geliefert wird das Objektiv inclusive Streulichtblende und in einem niedlichen kleinen "Koecher". Dass eine Streulichtblende mitgeliefert wird ist bei diesem Objektivtyp scheinbar eine Ausnahme, kann man aber bei diesem Preis durchaus erwarten. Leider wirkt die Blende nicht sehr hochwertig verarbeitet, das Bajonett laesst sich in beiden Positionen nur mit hohem Kraftaufwand verriegeln. Der Koecher ist (verglichen mit dem des 70-200mm aus selbem Hause) nur leicht gepolstert und wirkt weniger stabil - benutzt wird er vermutlich ohnehin kaum.

Oberflaechliches: Abgesehen von der Streulichtblende wirkt das Objektiv tadellos verarbeitet. Der Fokusring ist relativ schwergaengig aber noch gut benutzbar. Auch dass die forderste Linsengruppe sich beim fokussieren bewegt scheint bei 50mm-Objektiven durch die Bank normal zu sein. Durch das vergleichsweise hohe Gewicht liegt die Camera mit diesem Objektiv gut in der Hand.

Optisches: Der Autofokus ist, wie man es von einem HSM System auch nicht anders ewarten wuerde, schnell und leise. "Schnell" ist dabei jedoch relativ: der komplette Fokusbereich wird in kuerzester Zeit durchlaufen, jedoch neigt die Linse dazu in der Naehe des richtigen Fokuspunktes ein wenig zu "pumpen". Kein Wunder: die hohe Lichtstaerke und den damit verbundenen geringen Schaerfebereich bei Offenblende macht das Fokussieren sicher nicht einfacher. Ob sich das Objektiv bei Tageslicht diesbezueglich besser verhaelt muss ich erst noch nachpruefen. Erste Eindruecke lassen einen minimalen backfocus vermuten - in wie weit das wirklich problematisch ist muss sich noch zeigen, jedenfalls ist die tatsaechliche Schaerfenebene durchaus schoen knackig scharf: Von der Abbildungsleistung koennten sich andere Objektive (z.B. auch das 70-200mm von Sigma ,vor allem an den Raendern des Zoombereichs) die eine oder andere Scheibe abschneiden.

Soviel fuers erste dazu. Ich denke dass es sich bei diesem Koloss durchaus um ein gelungenes Objektiv handelt mit dem man viel Spass haben kann. Ich habe es ausgewaehlt da es einige (zugegebenermassen: umstrittene) Vorteile gegenueber dem 50mm 1.4er von Pentax bietet. Ja, es ist erheblich teurer als andere 50mm 1.4 Linsen, es ist praktisch doppelt so schwer wie andere und auch noch groesser und von Sigma - ob es sich fuer andere Camerasysteme lohnt muss jeder selbst wissen....



PS: Man reiche mir bitte meine Models....

Published at 20:15 ( 13 comments / 241 visits )
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February 11, 2009

ich bin schwach....

....und ich schaeme mich auch dafuer!



man sollte mich einfach unter stress keine entscheidungen treffen lassen....

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February 4, 2009

Take good care of my baby....

Seit gestern ist "Die Roehre" auf dem Weg zurueck zum Haendler der sie hoffentlich zuegig zwecks Reparatur des Autofokus an den Hersteller weiterleiten wird.

Es bleibt zu hoffen dass ich mein "Baby"* in einigen wenigen Wochen heil wiedersehe.



Update vom 04.02.2009: lt. Foto *rh*rdt darf ich im Laufe der naechsten Woche mit der Rueckkehr meines kleinen Lieblings rechnen...



*) Angesichts von Groesse und Gewicht ist die Bezeichnung durchaus passend....

Published at 11:01 ( 20 comments / 193 visits )
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January 13, 2009

Testbericht: Godspeed Slingbag Next Generation

oder: Das Ende des Spiesserrucksacks

Mit der Anschaffung des neuen Objektivs neigte sich die Lebensdauer der alten Fototasche (diie eigentlich schon vor Ewigkeiten mit dem fuer die Tasche viel zu grossen OTF-Plitz eingeleutet wurde) endgueltig dem Ende zu: VIEL ZU KLEIN.

Bei der Auswahl der neuen Tasche beschraenkte ich mich ausschliesslich auf Rucksaecke und bewertete die Probanden in den Kategorien: Teuer, Haesslich, Unpraktisch.

Obwohl Teuer UND Haesslich entschied ich mich fuer einen Slingbag um auf den Komfort des schnellen Zugriffs auf die Ausruestung nicht verzichten zu muessen.

Besonders zu erwaehnen sind vor allem das Notebook-Fach und die Moeglichkeit, das Fach fuer die Fotoausruestung um etwa 5cm zu verlaengern indem man einfach einen Reissverschluss oeffnet und den Fachboden verschiebt. Ausserdem steht (im gegensatz zu anderen Slingbags) ein durchaus geraeumiges Fach fuer anderweitiges Zeug zur Verfuegung.

Um es kurz zu machen hier was mir nach einer Woche Benutzung der Tasche aufgefallen ist:

+ Gute Verarbeitung: aber das kann man bei diesem Preis aber auch erwarten

+ Sehr ergonomisch: die Tasche laesst sich auch mit viel Gewicht noch bequem tragen sofern man die zusaetzlichen Gurte benutzt

+ Viel Platz fuer Ausruestung

+ Regenhuelle

- Inneneinteilung unflexibel: Das Fotofach wird durch zwei lange Polsterwaende in drei gleich grosse Streifen unterteilt fuer die zusaetzliche Zwischenabteiler beiligen. Allerdings sind diese "Streifen" deutlich zu schmal fuer das fette Sigma Tele - eine passende Einteilung ohne Verzicht auf einen "Streifen" erscheint sehr schwierig und unhandlich

- der Reissverschluss fuer das obere Zusatzfach laeuft etwas seltsam was den Zugriff auf das Fach erschwert

- einzig wirklich schwerwiegend: ein konzeptueller fehler: ist die tasche mit fotoausruestung und zusaetzlichem Krempel ordentlich beladen laesst sie sich zwar noch halbwegs bequem tragen, allerdings nur noch sehr schwer als slingbag nutzen

Ansonsten scheint die Tasche fuer eine mittelgrosse Amateurausruestung durchaus geeignet - wie lange das Material die Belastung aushaelt wird sich zeigen...



Nachtrag:

Nach zwei Tagen Dauereinsatz bin ich zu dem Schluss gekommen dass der Slingbag fuer den Dauerbetrieb untragbar ist. Bei guter Beladung (Karin, 18-200mm, 70-200mm, OTF-Plitz, Zubehoer, Proviant, 1kg-Netbook) geht das Ganze massiv zulasten der rechten Schulter. Kuerzeren Fototouren steht jedoch nichts im Weg...

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December 31, 2008

Neujahrsansprache

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fotographen und Innen!

Nun, da sich dieses alte Jahr mit fortschreitender Zeit dem Ende zuneigt und im Begriff ist in ein neues ueberzugehen sehe ich mich, so wie scheinbar alle die sich selbst fuer wichtig halten, dazu veranlasst, auch einige Worte, zu Saetzen zusammengereiht, von mir zu geben:

Ich denke, das nun nahezu vollstaendig abgelaufene Jahr zeichnete sich fuer uns alle durchwegs durch Gesundheit oder Krankheit, gute oder schlechte Zeiten und zuweilen auch durch halbvolle oder halbleere Glaeser aus. Egal wie genial oder miserabel das alte Jahr war, sollten wir nun alle die wir hier wandeln den Wechsel zum Anlass nehmen um in Friede und Eintracht gemeinsam den Inhalt des eine oder andere Glaeschens zu verinnerlichen.

Nun spass beiseite - es ist scheinbar ueblich sich zu einem von unserer gebraeuchlichen Zeitrechnung festgelegten mehr oder weniger willkuerlichen Moment im kontinuierlichen Zeitverlauf fuer eine vorgegebene Zeitspanne in der Zukunft Glueck und Erfolg zu wuenschen. Als erklaerter Silvestermuffel und um mir den Informatiker wieder raushaengen zu lassen erklaere ich nun:

Ich wuensche einem jeden einzelnen Menschen fuer einen unbegrenzt langen Zeitraum:

Ein gemuetliches (je nach Klimazone und persoenlichen Praeferenzen warmes oder kuehles) Plaetzchen an dem man sich in Frieden und Freiheit ohne Sorgen von Zeit zu Zeit an den Menschen kuscheln kann den man liebt.

Sollte ich noch irgendetwas vergessen haben was ein Mensch unbedingt braucht um gluecklich zu sein so wuensche ich Euch Allen auch das.

in diesem Sinne:

Alles Gute!

Cardinal, d.T.

Published at 22:59 ( 3 comments / 115 visits )
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December 27, 2008

Testbericht: Sigma 70-200mm 1:2.8 EX DG Macro HSM II

oder: Boah ist das dick, mann!

Dass das neue Objektiv nicht gerade zu den kleinsten und leichtesten auf dem Markt gehoert war mir ja irgendwie klar, aber trotzdem war ich beim Auspacken doch etwas ueberrascht um nicht zu sagen geschockt: Obwohl mir die Masse vorher bekannt waren haette ich nicht gedacht dass das Ding so gross ist*. Vom Gewicht, dass zusammen mit Kamera und OTF-Plitz auf fast irrsinnige 2.5kg steigt ganz zu schweigen.

Geliefert wird das Objektiv in einem Stabilen aber unhandlichen Objektiv-Koecher. Die Verarbeitung des Objektivs fuehlt sich sehr hochwertig an, Zoom- und Fokusring laufen leicht und sauber. Der HSM Autofokus laeuft leise, bei ausreichend Licht zuverlaessig schnell und praezise.

In vielen Tests wird die Qualitaet der Sigma-Linsen kritisiert, das mir gelieferte Exemplar gibt aber kaum Grund zur Veranlassung: In einem kleinen Test laesst sich ein minimaler Front-Focus bestenfalls erahnen, dass Sigma-Linsen bei Offenblenden verglichen mit anderen Linsen oft leicht unscharf sind ist auch kein Geheimnis.

In den letzten zwei Wochen hat sich das Objektiv in verschiedenen Situationen durchaus gut geschlagen:

- Portrait Fotographie: Gut, allerdings reicht der Bildwinkel im kleinen Studentenwerks-Fotostudio hoechstens fuer Brustbilder

- Tierfotographie: Die Voegel am Flussufer liessen sich mit der Linse gut ablichten. Der schnelle HSM Motor sorgt fuer eine deutliche hoehere Ausbeute auch bei fliegendem Federvieh, die hohe Lichtstaerke sorft fuer die notwendigen kurzen Verschlusszeiten

- Theaterfotographie: In einem Workshop kurz getestet: Bei den schlechten Lichtverhaeltnissen wird selbst Blende 2.8 schon eng. Der knappe Bildwinkel ist nur mit angemessenem Abstand zur Buehne ertraeglich, fuer Nahaufnahmen fehlt dann aber das noetige Zoom. Auch fehlt hier bei eingen Fotos etwas Schaerfe, was aber auch an langen Belichtungszeiten liegen koennte.

Fazit:

Sicher kein Profi-Objektiv. Aber fuer etwa die Haelfte dessen was eine Linse mit gleichen Leistungsdaten von einem Kamerahersteller kostet durchaus eine gute Investition - vorrausgesetzt man bekommt ein fehlerfreies Exemplar ;-)

Noch ein kleines Statement fuer die Mitarbeiter von Sigma:

Jungs, auch wenn Ihr regelmaessig in Tests und Foren eins auf den Deckel kriegt - ich bin mit Euch bis jetzt ganz zufrieden. Lasst Euch nicht unterkriegen!


Update 1:

Nach etwa 3 Wochen zeichnet sich der erste Servicefall ab: Anfang Januar geht das Objektiv auf seine erste grosse Reise zurueck zum Haendler: Der Ultraschallmotor der den Auto fokussieren laesst scheint defekt zu sein. To be continued...

*) Da sieht mann mal wohin es fuehrt wenn frau staendig behauptet, das waeren keine 20cm

Published at 19:30 ( 6 comments / 310 visits )
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December 4, 2008

"Karin" im neuen Kleid....

Heute ist (leider etwas verspaetet) das Geburtstagsgeschenk fuer "Karin" eingetroffen:

Es ist lang, schwarz mit goldener Beschriftung (daher auch ziemlich teuer) und verbessert ihre Optik ungemein.

Testberichte gibts naechste Woche....

Published at 13:20 ( 10 comments / 218 visits )
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November 29, 2008

Ein Jahr mit "Karin"

Gestern vor genau einem Jahr befreite ich meine K(arin) 100D Super aus ihrer engen Originalverpackung.

Ich weiss noch ganz genau wie es war.....

Es war ein kalter Wintermorgen. Die Ankunft des Pakets hatte sich schon durch die von mir im 5-Minuten-Takt aktualisierte Online Paketverfolgung angekuendigt. Trotzdem lag ich noch (ob der Erwartung) schlaflos im Bett als die Haustuer klingelte (naja, Altbau, da funktioniert nichts so wie es soll...). Zwar war meine WG-Mitbewohnerin ob des kuerzeren Weges und zwecks schon angekleidet schneller bei der Tuer aber ich schaffte es doch noch dem Paketboten (nur in meinen flauschigen Bademantel gehuellt - ich, nicht der Paketbote) persoenlich das schon bereitliegende Briefcouvert mit der fuer mich noch-Student enormen Summe von etwa 650 Euro zu uebergeben und ein mittelgrosses Paket als Austausch dafuer in Empfang zu nehmen.

Ungeduscht wie ich war befreite ich erstmal "Karin" und das Sigma 18-200mm aus ihren engen Behausungen und liess sie, da sichtlich und fuehlbar sehr Kalt erstmal kurz an die Zimmertemperatur aklimatisieren. Nach einer ausgiebigen Dusche und der Verhuellung meines Adoniskoerpers mit der ueblichen Kleidung machte ich mich daran, das ueber den ganzen Kuechentisch verteilte Zubehoer zusammenzusetzen. Natuerlich ein bischen Handbuchwaelzen, und schliesslich und endlich der erste Schuss: IMGP0001.jpg*

....seitdem ist nun ein Jahr vergangen. "Karin" und ich verstehen uns mittlerweile sehr gut, um nicht zu sagen blind. Dem historischen IMGP0001.jpg sind noch einige hunderte weitere gefolgt bis ich schliesslich und endlich jetzt bei IMGP6400.PEF angekommen bin. Auch wenn "Karin" (wie fast alles was einen Frauennamen traegt**) hin und wieder ein bischen schwierig ist habe ich das vergangene Jahr mit ihr doch sehr genossen und freue mich auf ein weiteres Jahr duch das sie mich bei vielen Gelegenheiten begleiten wird.

Happy Birthday, "Karin"!



*) Da erstens meine Mitbewohnerin abgebildet ist und es nicht sehr gut aussieht (das Foto, nicht die Mitbewohnerin!) sehe ich mich gezwungen dieses historische Dokument der Oeffentlickeit weiterhin vorzuenthalten.

**) Schlaege bitte hier einfuegen:_____________________________________________________

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