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irgendwie funktioniert das mit dem bilder einfügen nicht, drum hier gucken:
http://www.ipernity.com/doc/bunthund/3348195
Curatorial Proyectos Durango zeigt
Pfadfinder
Fotografien von
Majo Ertel - David J. Hotz - Andreas Gehrke
Eröffnung / 08.11.2008 ab 17.00h
Ausstellung / 08.11.-22-11-2008 / donnerstags und samstags
je von 15.00 – 17.00 Uhr und nach Absprache
Ort / Kunsthalle m3 / Atelierhaus Mengerzeile /
Mengerzeile 1-3 / 12435 Berlin
www.artsaloon.net / www.atelierhaus-mengerzeile.de
Pfadfinder ist der letzte Teil der von Curatorial Proyectos Durango durchgeführten Ausstellungstrilogie in der Kunsthalle m3
Der Arbeitstitel verweist auf der einen Seite auf den gemeinsamen Nenner der drei Positionen, nämlich das Portraitieren von Straßen, Pfaden und den sie umgebenden und in ihnen befindlichen Spuren. Auf der anderen Seite nähern sich die drei Positionen dem Wesensmerkmal des künstlerischen Mediums Fotografie auch unter dem Aspekt, was sie in der Lage sei in der Ablichtung eines Motivs darüber hinaus noch zu finden. Ähnlich wie Hiroshi Sugimoto nach den Farben von Schatten in japanischen Interieurs suchte, ist trotz der sehr unterschiedlichen Herangehensweise der drei Künstlern der Drang vordergründig über das Portrait, der Dokumentation oder einer Typologie hinaus zu fokusieren, welche Möglichkeiten des intimen ästhetischen Dialoges zwischen dem Betrachter und der dargestellten Momentaufnahme noch stattfinden können.
Die Kunsthistorikerin Estelle Blaschke hat ihre Betrachtungen über die Differenzen der drei Künstler in ihrem Ausstellungstext sehr brillant dargelegt: Während die gezeigte Auswahl aus seiner Serie ‚Haltestellen’, entstanden auf seinen Reisen durch Brandenburg, Portugal und Frankreich, von Majo Ertel Spuren aufzeichnet und aufgrund der Formate und der konsequent analogen Arbeitsweise berühren.
So sind die Arbeiten David J. Hotz aus seiner Serie ‚It’s all so quiet’ auf der Suche nach Spuren. Nämlich mit niedriger Kameraperspektive dem ehemaligen Parcours des Autodromo Nazionale di Monza, einer der ältesten Rennstrecken der Welt zu entnehmen, was vom alten Glanz geblieben ist.
Die Arbeiten von Andreas Gehrke gehen, laut Estelle Blaschke, den Schritt weiter in die Spurensicherung. Als Polyptychen konzipiert, scheinen seine Arbeiten das Gegenständliche in den menschleeren Landschaften aufzulösen. In der Bildserie „ The Ionian Road“ (2007) fotografiert Gehrke die Hügellandschaft auf der südlichen Seite von Peleponnes, eine Gegend die den katastrophalen Waldbränden im Sommer 2007 zum Opfer fiel.

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