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July 5, 2009

Groß Schoritz und Zudar

Eine Dichterwiege und das geschichtsträchtige Eingangstor zur Insel.

Etwa 5 km südlich von Garz, am Ortsrand von Groß Schoritz liegt, gut ausgeschildert, das Geburtshaus Ernst Moritz Arndts (Mo-Fr 9-16, Sa/So 10-16 Uhr). In diesem ehem. Gutshaus lebte der Vater des berühmten Inselsohnes als Gutsverwalter des Herrn von Putbus, nachdem er aus der Leibeigenschaft entlassen worden war. Hier ist E. M. Arndt am 26. Dez. 1769 geboren steht in feiner Schnörkelschrift auf dem barocken Dachgiebel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Innere des Hauses nahezu komplett verändert. Es befindet sich heute im Besitz der Gemeinde und wird von der 1997 gegründeten Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft betreut. Im Hochparterre gibt es ein Gedenkzimmer für den Dichter mit zeitgenössischer Einrichtung sowie einen größeren Saal für Wechselausstellungen.

Einer der besten Radwege der Insel führt von Groß Schoritz über Poseritz und Gustow bis kurz vor Altefähr auf einer aufgelassenen Bahntrasse (Ausschilderung als Radwanderweg).

Zwischen Groß Schoritz und der Halbinsel Zudar reicht eine Bucht, die Schoritzer Wiek, weit ins Land hinein und verengt sich am Ende zu einer seichten Lagune. Darin liegt das Inselchen Tollow, das unter Naturschutz steht, seit es einer Kormorankolonie als Brutstätte dient. Jedes Jahr im März kommen diese imposanten schwarzen Vögel zum Nestbau hierher und bleiben den Sommer über. Ihre Ausscheidungen haben allerdings die Bäume der Insel absterben lassen. Gespenstisch ragen die Baumgerippe empor, wie man von Maltzien aus besonders deutlich sieht. Übrigens: Der Legende nach hat Klaus Störtebeker auf diesem ungastlichen Eiland seine letzte Ruhestätte gefunden.

Zudar

Seit dem Mittelalter gelangten Besucher Rügens mit dem Boot vom festländischen Strahlbrode nach Glewitz auf der Halbinsel Zudar, eine etwa 2 km lange, mit der Fähre kaum mehr als 10-minütige Überfahrt. Während Autofahrer die Halbinsel in wenigen Minuten queren, können Wanderer und Fahrradfahrer sie gemächlich umrunden und dabei schöne Naturszenerien einfangen. Dank der Niederschriften von Ernst Moritz Arndt haben viele Mythen und Legenden, die zur Stimmung der Landschaft passen, überdauert. Sie erzählen z. B. von Meerjungfrauen, die in der Johannisnacht aus dem Wasser steigen und singen und von den Männern, die sie anschließend mit sich ins Wasser ziehen.

Die außen wie innen schlichte Kirche St. Laurentius im Hauptort Zudar wurde um 1318 erbaut. Sie taucht ebenfalls in den Sagen der Region auf. Ihre Glocken sollen einst von einer Sturmflut ans Ufer der Schoritzer Wiek angeschwemmt worden sein, aus dem mythischen Konow, einer reichen und mächtigen Stadt, die östlich von Zudar existiert haben, aber vom Meer verschlungen worden sein soll. Im 14. Jh. wurden Wunder vom Marienbild der Kirche erzählt, die daraufhin zu einem viel besuchten Wallfahrtsort wurde. Sie erlangte eine solche Bedeutung, dass zwei Wallfahrten nach Zudar mit der gleichen seelenreinigenden Kraft belegt wurden wie eine nach Rom. Aber der Ruhm dauerte nicht lange an. Als 1372 ein Boot mit Pilgern bei der Überfahrt im Strelasund sank und alle 90 Insassen ertranken, schwand auch der Glauben an die Wunderkraft des Marienbildes und St. Laurentius wurde wieder zur einfachen Gemeindekirche. Ihr Turm wurde im 17. Jh. ergänzt, der reich verzierte, barocke Altaraufsatz entstand 1707.

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May 9, 2009

Halbinsel Zudar auf Rügen

Der Südosten der Insel zeigt sich beschaulich und naturbelassen

Der Zudar ist eine zur Insel Rügen gehörende, stark gegliederte Halbinsel, die etwa 18 km² groß ist und sich zwischen der Schoritzer Wiek, den Rügischen Bodden (dem Nordteil des Greifswalder Boddens) und dem südwestlichen Eingang des Strelasunds befindet. An der schmalsten Stelle ist die Halbinsel 900m breit und im Osten der Halbinsel befindet sich, mit 25m ü. NN, ihr höchster Punkt. Bis zum 12. Juni 2004 war die auf der Halbinsel liegende Gemeinde Zudar selbständig, ehe sie in die Stadt Garz/Rügen eingemeindet wurde. Dies trifft damit auch auf die ehemaligen Zudarer Ortsteile zu (Freudenberg, Foßberg, Glewitz, Grabow, Losentitz, Maltzien, Poppelvitz und Zicker) Die Glewitzer Fähre – zweitwichtigste Verbindung zwischen Rügen und dem Festland nach der festen Strelasundquerung – verkehrt zwischen Stahlbrode und dem Zudar. Auf der Halbinsel befindet sich der südlichste Punkt Rügens, der Palmer Ort. Im Jahr 1854 wurde hier Max Hofmeier geboren, der später Gynäkologe und Rektor der Universität Würzburg wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die St.-Laurentius-Kirche (Zudar).

Das Naturschutzgebiet Schoritzer Wiek ist ein 437 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet auf Rügen und der Bucht Schoritzer Wiek in Mecklenburg-Vorpommern. Es stellt einen reich gegliederten Teil der Boddenlandschaft dar. Typische Lebensräume sind Brackwasserröhrichte, Riede, Salzweiden, Strandwälle, Dünen, Windwatten und die flachen Bereiche des angrenzenden Greifswalder Boddens. Die aktuelle Schutzgebietsausweisung erfolgte am 22. April 1984, wobei das Gebiet diesen Status schon vorher vom 7. August 1937 bis 30. April 1963 hatte. Der Gebietszustand wird als befriedigend angesehen, da Prädatoren sowie Störungen durch Angler, Bootfahrer und Surfer den Bruterfolg der Küstenvögel behindern. Teilbereiche des Schutzgebietes sind auf öffentlichen Wegen zugänglich.

Die Flächen des heutigen Schutzgebietes wurden formgebend durch die letzte Vereisungsphase vor über 10.000 Jahren geprägt. Das Abtauen des Eises und der damit verbunden Meeresspiegelanstieg führten während der Littorina-Transgression zur Überflutung der Schoritzer Wiek. Die Silmenitzer Heide trennt als Halbinsel seitdem die Bucht Schoritzer Wiek vom restlichen Rügischen Bodden. Menschliche Nutzung der umgebenden Flächen ist seit Jahrhunderten belegt und im Wesentlichen auf Weidenutzung beschränkt. Die trockenen Standorte der Silmenitzer Heide wurden in den 1950er Jahren mit Kiefern aufgeforstet. Die Schoritzer Wiek wird durch Berufsfischer aus Zudar genutzt.

Die Wasservegetation der Schoritzer Wiek wird von Kammlaichkrautrasen eingenommen. Röhrichte aus Schilf säumen das Ufer, wobei Salzwiesen mit Salzteichsimse, Strand-Dreizack, Salz-Aster, Weißem Straußgras und Rot-Schwingel eingestreut sind. Ein Küstenüberflutungsmoor hat sich auf der Westseite der Silmenitzer Heide ausgebildet. Durch Beweidung findet sich auf Strandwällen Magerrasen, der bei Nutzungsaufgabe mit Ginster und Weißdorn verbuscht. Typische Brutvögel im Gebiet sind Rotschenkel, Sandregenpfeifer, Austernfischer, Mittelsäger, Brandgans, Reiherente und Haubentaucher. Der Seeadler ist häufig anzutreffen. Im Frühjahr und Herbst nutzen Grau-, Bläss-, Saat-, Kanada-, Nonnen- und Ringelgans das Gebiet als Rastplatz. Auf den Wattflächen können Limikolen, wie Großer Brachvogel, Alpenstrandläufer und Goldregenpfeifer beobachtet werden.

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May 9, 2009

Rügen

Rügen ist die größte deutsche Insel. Sie liegt vor der pommerschen Ostseeküste und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Das „Tor“ zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund. Die Insel, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord), eine maximale Breite von 41 km im Süden und eine Fläche von 926 km². Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten (Bodden oder Wieken) sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst stark zergliedert. Die Insel Rügen bildet zusammen mit der Insel Hiddensee und einigen kleineren Inseln verwaltungsmäßig den Landkreis Rügen mit der Kreisstadt Bergen auf Rügen. Weitere Städte sind Sassnitz, Putbus und Garz/Rügen. Hinzu kommen die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow. Rügen wird wegen seiner vielfältigen landschaftlichen Schönheiten und der langen, feinsandigen Badestrände von vielen Urlaubern besucht.

Rügen gehörte zusammen mit der dänischen Insel Møn auf der Rügen gegenüberliegenden Seite der Ostsee einst zu einem größeren Plateau aus Kreidekalk, das durch tektonische Bewegungen an die Erdoberfläche gedrückt worden war. Der weitaus größte Teil dieser Landmasse ist durch Erosion und Verwerfungen wieder verschwunden, übrig blieben die beiden Inseln mit ihren charakteristischen Kreidefelsen.

Im Süden wird die Insel durch den Rügischen Bodden – dem Nordteil des Greifswalder Boddens – ausgebuchtet. Der Küste vorgelagert ist hier die Insel Vilm. Am Westende der Bucht erstreckt sich die Halbinsel Zudar mit dem südlichsten Punkt Rügens (Palmer Ort); am Ostende ragt die wiederum stark gegliederte Halbinsel Mönchgut in das Meer. Diese Halbinsel endet im Osten am Kap Nordperd bei Göhren und im Süden am Kap Südperd bei Thiessow. Im Westen der Halbinsel Mönchgut teilt eine 5 km lange schmale Landzunge, das Reddevitzer Höft die beiden Buchten Having und Hagensche Wiek. Der Nordosten der Insel Rügen wird von der Halbinsel Jasmund bestimmt, die mit der Kerninsel „Muttland“ durch die Nehrung Schmale Heide zwischen Binz-Prora und Sassnitz-Mukran und einen Bahn- und Straßendamm bei Lietzow verbunden ist. Die Schmale Heide trennt die Außenbucht der Prorer Wiek vom Kleinen Jasmunder Bodden. Auf der Halbinsel Jasmund befinden sich mit dem Piekberg (161 m ü. NN) die höchste Erhebung und mit dem Königsstuhl, einem 118 Meter hohen Kreidefelsen der Stubbenkammer, das markanteste Wahrzeichen der Insel Rügen. Eine weitere Nehrung, die Schaabe, verbindet Jasmund mit der Halbinsel Wittow im Norden Rügens. Die Schaabe trennt wiederum die Außenbucht der Tromper Wiek vom Großen Jasmunder Bodden. Die Halbinsel Wittow und die westlich anschließende lange und schmale Halbinsel Bug wird vom Hauptteil Rügens durch den Rassower Strom, den Breetzer Bodden und den Breeger Bodden abgetrennt. Die Halbinsel Wittow schließt nach Norden mit dem Kap Arkona ab. Knapp einen Kilometer nordwestlich befindet sich auf 54° 41' n. Br. der nördlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns. Vor diesem Kliff (Gellort) liegt der Siebenschneiderstein – der viertgrößte Findling Rügens – am Ufer. Die Nordwest- und Westseite der Insel Rügen ist ebenfalls stark gegliedert, aber etwas flacher. Ihr vorgelagert sind die Inseln Hiddensee und Ummanz sowie die kleineren Inseln Öhe, Liebitz und Heuwiese. Durch Sandabtragung und Sandanlagerung der Ostsee müssen die Fahrrinnen nördlich und südlich der Insel Hiddensee ständig ausgebaggert werden, anderenfalls würde Hiddensee mit Rügen binnen weniger Jahre „zusammenwachsen“. Die Mitte Rügens ist nur leicht hügelig, das Gebiet wird vornehmlich von der Landwirtschaft geprägt. Östlich der Stadt Bergen auf Rügen werden 90 m ü. NN erreicht (Rugard mit Aussichtsturm) und im südöstlichen Hügelland der Granitz 107 m ü. NN. Der Boden auf Rügen ist sehr fruchtbar und ergiebig, besonders auf Wittow, der Kornkammer der Insel. Daneben gibt es größere Kohlanbaugebiete. Rügen ist mit vielen Findlingen übersät, von denen die 22 größten zu den gesetzlich geschützten Geotopen zählen (siehe auch: Findlinge um und auf Rügen).

Funde in den Bodden weisen auf eine Besiedelung seit der Steinzeit hin. Auf ganz Rügen findet man viele Steindenkmäler, wie Großsteingräber und Opfersteine, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben sind. Um die Zeitenwende zählt man die Bewohner Rügens zum ostgermanischen Stamm der Rugier, die in etwa die Region des späteren Vorpommerns besiedelten und der Insel den Namen gaben. In der Zeit der Völkerwanderung zogen viele Rugier südwärts und gründeten ein Reich in Pannonien. Ab dem 7. Jahrhundert errichten die westslawischen Ranen (Rujanen) auf Rügen und der umliegenden Küste zwischen Recknitz und Ryck ein Reich, welches die Geschichte sowohl des Ostseeraumes als auch des umgebenden obodritischen (im Westen) und liutizischen (im Süden) Festlandes für die nächsten Jahrhunderte entscheidend mitbestimmte. Die Grundlage der starken militärischen Stellung bildeten die ranische Flotte und die günstige geographische Lage. Dänemark, welches zu dieser Zeit zwar in Britannien und Skandinavien sehr erfolgreich war, konnte bis ins 12. Jahrhundert hinein seinen ranischen Konkurrenten im Ostseeraum weder wirksam beikommen noch seine Küste vor ranischen Heerzügen schützen. Im Dreieck Barth-Jasmund-Gristow wurden zahlreiche Burgen und Tempel errichtet. Bedeutung weit über die Grenzen des Ranenreiches hinaus erlangte die dem Gott Svantovit geweihte Tempelburg Arkona, die nach dem Fall Rethras zum Hauptheiligtum aller heidnischen Nordwestslawen wurde. Weltliches Zentrum des Ranenreiches war Charenza (evtl. identisch mit dem heutigen Garzer oder Venzer Burgwall); Haupthandelsplatz war Ralswiek am südlichsten Punkt des Großen Jasmunder Boddens. Der dänische König Waldemar I. und sein Heerführer und Berater Bischof Absalon von Roskilde zerstörten 1168 den Svantovit-Tempel im Burgwall am Kap Arkona und beendeten damit sowohl die territoriale als auch die religiöse Eigenständigkeit der Ranen. Der Ranenfürst Jaromar I. († 1218) wurde Vasall des dänischen Königs, die Inselbewohner christianisiert. 1184 versuchten die Pommern, welche ihren Herrschaftsbereich zuvor bis in das Land Gützkow und nach Demmin ausgedehnt hatten und somit zu direkten Nachbarn des nun dänischen Fürstentums Rügen geworden waren, im Auftrag ihres Lehnsherrens, des römisch-deutschen Kaisers, Rügen für das Reich zu nehmen, wurden aber im Greifswalder Bodden vernichtend geschlagen. Unter dänischer Herrschaft veränderte das Fürstentum Rügen sein Gesicht. Dänische Klöster wurden gegründet (z. B. Bergen 1193 und Hilda, heute Eldena, 1199). Deutsche Kolonisten wurden in das Land geholt und stellten bald den größten und kulturell prägenden Bevölkerungsteil. Das slawisch-kulturelle Element verschwand, auch mangels eigener slawisch-kirchlicher Strukturen, sodass die Ranen in der Folgezeit im heute deutschgeprägten Volk der Rügener aufgingen. Neben der Aufsiedlung des Landes, dem Kloster- und Kirchenbau, wurden auch Städte neu gegründet. 1234 gründet der Rügenfürst Wizlaw I. die Stadt Stralsund und gewährte 1241 Greifswald das Marktrecht. Die Macht der Städte wuchs schnell und zwang die Rügenfürsten zu Zugeständnissen – so wurde etwa die Barther Fürstenburg geschleift und Schadegast, der fürstliche „Zwilling“ des bürgerlichen Stralsund, zugunsten der Letzteren geräumt. 1304 verwüstete ein als „Allerheiligenflut 1304“ bekanntes Sturmhochwasser die Insel und überspülte die Landzunge zwischen Mönchgut und Ruden. Nach dem Tod des letzten Slawenfürsten Wizlaw III. 1325 kam das Land infolge der 1321 geschlossenen Erbverbrüderung an Pommern-Wolgast und war eine Zeit lang das Besitztum einer abgezweigten Linie (Barth), bis es 1478 mit Pommern vereinigt wurde. Mit diesem Land kam es dann 1648 durch den Westfälischen Frieden an Schweden (siehe Schwedisch-Pommern). In den Jahren 1678 und 1715 wurde Rügen vom Kurfürsten von Brandenburg Friedrich Wilhelm bzw. von Friedrich Wilhelm I., König in Preußen, jeweils kurzzeitig den Schweden entrissen. So landete und eroberte ein brandenburgisch-preußisches und dänisches Heer die Insel bei der Invasion Rügens 1678. Nach dem Frieden von Saint-Germain im Jahr 1679 ging die Insel vom dänischen wieder in schwedischen Besitz über. Zur Zeit der Napoleonischen Kriege wurde Rügen von 1807–1813 von den Franzosen besetzt gehalten. Im Frieden von Kiel von 1814 ging es zunächst von Schweden an Dänemark und fiel dann durch den Wiener Kongress 1815 mit Neuvorpommern an Preußen. Seit 1818 gehörte die Insel zum Regierungsbezirk Stralsund und damit zur preußischen Provinz Pommern. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Rügen zum Land Mecklenburg-Vorpommern und zur DDR. Nach 1952 wurde die Insel Teil des Bezirkes Rostock. Rügen wurde im Jahr 1990 wieder Bestandteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und gehört zusammen mit den Inseln Hiddensee und Ummanz zum gleichnamigen Landkreis Rügen.

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