Hier ist mal ein direkter Vergleich zwischen dem Tokina 10-17mm und dem Peleng 8mm Fisheye. Wobei das Peleng ja ein 8mm, und das Tokina am unteren Ende ein 10,45mm Fisheye ist. Das heißt, die Bildwinkel der Einzelbilder unterscheiden sich um ein paar Grad. Das Tokina ist für Crop Kameras gebaut und zeigt die Einzelbilder ohne einen schwarzen Rand, das Peleng hat die typischen schwarzen Ecken.
Ich habe versucht, möglichst unter gleichen Bedingungen zu fotografieren, d. h. im manuellen Modus bei gleicher Blende. Die Verschlusszeiten weichen voneinander ab, beim Peleng war bei einer Blende von f8 die Belichtungszeit bei 1/100 Sek., beim Tokina bei 1/250 Sek.. Beim Peleng wären die Bilder bei 1/250 Sek. sehr dunkel geworden, von daher habe ich mich auf die Kameraanzeige verlassen, die mir gesagt hat, wo ca. die beste Belichtungszeit liegt.
Das Peleng zeigt ziemlich heftige Lens flares, auch wenn nicht direkt in die Sonne geknipst wird, beim Tokina halten sich diese in Grenzen, sind aber auch vorhanden. Dafür zeigen die Bilder vom Tokina an der EOS 40D, wenn man direkt in den Himmel knipst, teilweise ein rötliche Färbung. Fotografiert man im RAW Modus könnte man den Rotstich sicherlich ruckizucki rausrechnen oder ich müsste halt ein paar Einstellungen in der Kamera ändern.
Auch bei der Farbwiedergabe out of the cam unterscheiden sich die Bilder, da erscheinen die vom Tokina schon ein bisschen satter und kontrastreicher, wobei sich bei der Anfangsblende von f3,5 beide nichts nehmen. Beim Tokina sind die Bilder bei f8.0 bis in die Ecken mehr oder weniger scharf, beim Peleng fällt eine deutlich zunehmende Unschärfe in den Bildecken auf. Der linke schwarze Rand beim dem Bild vom Peleng kommt nicht etwa von einer Dezentrierung des Objektives, diese Ecke zeigt einen Teil des Nodalpunktadapters, der bei 8mm mit auf dem Bild zu sehen ist.
Um zum fertigen Kugelpanorama zu gelangen, benötige ich 5 bzw. 6 Bilder mit dem Peleng und 8 bzw. 9 Bilder mit dem Tokina. Diese werden dann in PTGui geladen, dort wird alles angepasst (Kontrollpunkte, vertikale und horizontale Linien usw.) und dann zusammengerechnet. Dabei rechnnet PTGui die Einzelbilder zusammen, die Übergänge der Einzelbilder werden recht gut überblendet. In PTGui kann man sich das Pano auch als Photoshop Ebenen ausgeben lassen, so dass man im Nachhinen noch Anpassungen vornehmen kann. Mit reicht aber meistens die "normale" Ausgabe wobei ich am Ende dann nochmal ne kurze Anpassung der Schärfe, Kontrast usw. vornehme. Fürs web reicht das alle Mal, ich habe aber auch schon ein paar Bilder drucken lassen, allerdings nur in 40x20cm, und bin doch ganz angetan, also nix mit Verpixelung usw.
Hier ist nochmal der Vergleich nach Bearbeitung mit PTGui