Ängstlich schließe ich meine Augen.

Das Klopfen der Uhr hat an Lautstärke zugenommen.

Hat es genutzt die Tür zu verschließen und den Schrank davor zuschieben?

Angestrengt lausche ich,

doch ich höre nur das Klopfen der Uhr und das meines Herzens.

Entspannt will ich meine Augen wieder öffnen,

als ein unheimliches Schlurfen sich meiner Tür nähert.

Ich drücke meinen Rücken gegen die kalte Wand des Flures und erhebe den Besen zum Angriff.

Laut und kräftig pocht es an meine Tür,

mein Herz scheint stehenzubleiben.

„Schatz, mach auf, ich bin es, Dein Mann!“

Ich sinke auf den Boden und beginne zu weinen.

Mein Bewußtsein ist da und der Anfall nicht.

„Warum mußte ich wieder Angst haben?“

(Petra Kirsch)