Etwas kriecht in mir hoch

und nimmt mir meinen Atem.

Meine Kehle ist wie zugeschnürt

und tausend Ameisen tanzen in meinem Bauch.

Ich kann es nicht verstehen

und ich kann es nicht greifen.

Warum sträuben sich meine Haare?

Warum jagen Schauer über meinen Rücken?

Eine eiskalte Hand greift nach mir

und ich kann sie nicht abschütteln.

Nirgendwo gibt es Hilfe für mich,

denn ich bin allein mit ihr,

ich muß sie ertragen,

ich muß sie bekämpfen.

Mein Herz schlägt schneller,

immer schneller,

denn jetzt ist sie da,

„meine Angst“.

(Petra Kirsch)