Ich geb's zu. Ich bin bekennender Eintracht-Fan. Das heißt also, dass die Fähigkeit mit dem Fußball zu leiden sehr ausgeprägt ist.

Ich war dabei als die Eintracht den UEFA-Cup gewann (was denn, so alt ist der schon?). Beim der legendären Niederlage mit 7:3 gegen Real Madrid in Glasgow war ich aber nicht dabei (geht also noch).

Ich hab' den Fußball 2000 mit Stein und Bein und auch Möller erlebt. War Zeuge Yeboahs und fand es genial als Okocha unseren Olli Kahn von der linken auf die rechte Po-Backe tanzen lies.

Seit Jahren gibt's aber nicht mehr viel zu schwärmen und man huldigt Fußballgöttern wie Zampach, die 10 Jahre vorher der Platzwart wegen zerstörerischer Aktivitäten auf dem heiligen Grün vom Platz gejagt hätte.

Und dieses Jahr geht es mal wieder um den Klassenerhalt. Letztes Jahr hatte ich mich noch beschwert, dass die Saison ja langweilig ist, da schon am 20. Spieltag klar war, dass die Eintracht in der Liga bleibt. Hätte ich nur mal meinen vorlauten Mund gehalten, denn dieses Jahr wird es verdammt eng und leider habe ich das schon vor 8 Wochen gewusst. Hätten mich Bruchhagen und Funkel nur mal gefragt, ich hätte ihnen genau sagen können wo es hapert. Nämlich überall.