Morgens ist es schon kühl. Meist möchte ich keine Jacke anziehen, denn im Zug ist es dann doch zu warm und gerade abends wird es in der U-Bahn doch sehr stickig. Die Jacke dann über den Arm zu legen nervt mich nur. Also ist mir erstmal kalt am Morgen.

Jetzt können wir bald wieder im Dunkeln stehen und zum Fußball spielen brauchen wir Flutlicht. Bei dem Licht sehe ich einfach schlechter, von unten kommt das Nasskalte hochgekrochen und wir müssen uns wieder auf der roten Asche dreckig machen.

Der Herbst hat aber auch was schönes. Selbst auf dem Sportplatz riecht es nach Nussbaum, die Blätter an den Bäumen sind feucht, liegen sie auf dem Boden kleben sie an den Schuhen. Es riecht frisch und doch durch die ersten abgefallenen Blätter auch etwas blattmuffig.

Die Weinberge verströmen den Geruch nach Trauben - bald gibt es Federweiser und man wird das frisch Vergorene in der Nähe der Winzergenossenschaft riechen können. Weit weg vom Fußball holt man sich mit dem mitgebrachten Behälter in der Hand den frischen Federweiser oder auch den Traubensaft. Das Trinken sollte man genau einplanen und sollte für ein paar Stunden sicher zu Hause bleiben. Jetzt kommt auch noch der Appetit dazu, ein Zwiebelkuchen wäre was feines, falls nicht vorhanden geht auch zur Not der Flammkuchen von Wagner.

So bedauerlich der Sommer sich verabschiedet, so schön ist doch der Herbst, auch wenn ich da nicht immer alles sehe.