Zwei Wochen Urlaub vom neuen Leben. Nach einem Jahr fühlt es sich immer noch so an als wäre es ein neues Leben. Zwanghaft vermeide ich es so lange es geht meine Koffer auszupacken um mir nicht einzugestehen das ich jetzt hier wohne... lebe... was auch immer. Seit einem Jahr im Trüben fischen; und das soll man dann das Leben eines Erwachsenen nennen?
Das scheint doch mehr ein Tagebucheintrag zu werden, als ein sarkastisch, sozialkritischer Text.
Zwei Wochen hatte ich High Live, mit meinen Freunden, meiner Familie und einem unvergleichbaren Festival! Und anstatt mich relaxt zurückzulehnen und mich mit Freuden an das Erlebte zu erinnern werde ich traurig... geradezu apatisch. (zurück vom teilzeit sanguiniker zum melancholiker... bis irgendwann wieder normalität eintritt... keine ahnung ob das gut ist)
Arbeitskollegen fragen mich warum ich so ruhig sei und nicht mehr lache. Ich kann ja eh nichts erzählen, sie würden es nicht verstehen, ist ja nicht so als ob ich’s nicht versuch hätte... Leute, ich will hier weg! Holt mich doch bitte hier raus!