Mich beschäftigte dieses Wochenende eine frage: Wie kommt es das man in freudigen Momenten, wenn überhaupt, nur schwerlich verzeiht, aber in schweren Zeiten selbst grobes Verhalten mit einem Lächeln abtut?

Ich bin zu keinerlei Schluss gekommen, nur viele Theorien haben sich aufgetan. Aber eine Erinnerung kam hervor: In meiner recht kurzen Studienzeit, und ich nur zwei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht erübrigen konnte sagte ein Dozent, dem ich heute ein Klotz ans Bein wünsche: Wen ein gewisses Maß überschritten wurde, ist es vollkommen egal wie viel man arbeiten muss, denn wenn man macht es einfach… man funktioniert ohne zu fragen, alles andere wird auf Sparflamme gestellt. Wer dem Druck nicht standhält wird abgeschoben.

Lassen wir einfach mal weg wie menschenfreundlich dieses Prinzip ist wenn „Pädagogen“ selbiges vertreten um die Spreu vom Weizen zu trennen und übertragen es auf das Leben jenseits jeglicher Lehranstalten. Es ist wahr.
Der Mensch ist ein ekelhafter Hedonist, er lässt nicht zu das seine persönliche Freude zerstört wird, aber wenn einem das Glück mal nicht hold ist kämpft man sich durch bis die Sonne wieder scheint oder geht unter und ertrinkt im Sog des Jammerstaates Deutschland.