Heute ist der 14.5. - ein wichtiges Datum. Am 14.6. gehe ich in Urlaub. Und bis dahin muss noch einiges erledigt werden. Für vier Wochen geht es nach Kanada und in die USA. Was vor knapp zehn Jahren an meinem 40. Geburtstag begann, soll nun seinen krönenden Abschluss finden: einmal rings herum um den nordamerikanischen Kontinent - und das per Zug. Ein Anachronismus im Autoland Amerika.

Fahrkarten und die Flüge sind schon gebucht. Für die kanadische Route habe ich im Internet John Steel Tours gefunden, die sich scheinbar auf Eisenbahn-Reisen spezialisiert haben. Eine individuelle Reise wäre kein Problem, hieß es. Der E-Mail-Support mit Danielle Graham war zunächst auch sehr professionell und profund. Doch als die Reise dann gebucht, die Kreditkarte belastet und die umfangreichen Unterlagen zugeschickt waren, begann es in der Beziehung zwischen John Steel und mir zu kriseln. Von den 18 Vouchers, die für Übernachtungen, Transfers oder Touren ausgestellt wurden, waren 5 fehlerhaft.Zwei wurden bisher "korrigiert", wobei bei einem neuen Voucher das Datum und der Ort nicht stimmen. Und meine E-Mails laufen ins Leere. Zwar kommt die Bestätigung, dass die E-Mail gelesen worden wäre. Aber eine weitere Reaktion von Danielle Graham und Co. bleibt aus.

Das geht ganz schön auf die Nerven. Warum melden die sich nicht? Technische Gründe? Oder sehr persönliche? Oder gar Masche? Ich stelle mir die Dame vor, wie sie mich und meine Probleme in ihrem Outlook ganz einfach wegdrückt. Oder bin ich im Junk gelandet?