Außerdem gab es eine besondere Veranstaltung, die Marburg-Convention. Bereits um halb elf trafen wir in Marburg ein, denn wir wollten bei der Lesung der Apokalyptischen Schreiber dabei sein, und die war die erste im Programm.

Wir trafen viele bekannte Gesichter, allein acht aktive Mitglieder des Geschichtenweber-Forums. Schön, dass hier auch einmal ein neues Gesicht dabei war. Einige Kleinverlage stellten ihre Waren aus, u.a. der Blitz-Verlag und der Wurdack-Verlag. Daneben war mal wieder das Rauscher-Antiquariat dabei, das auf einer solchen Veranstaltung nicht fehlen darf. Einige Bücher habe ich gekauft, gebrauchte und neue. Auch verkauft habe ich etwas, und ich durfte sogar Bücher signieren, immer ein tolles Gefühl. Dafür habe ich mir aber auch eine Signatur von Markus K. Korb besorgt. Als ich Petra Hartmann sah, ärgerte ich mich, dass ich meine Movenna-Bücher nicht dabei hatte, sonst hätte ich mir noch mehr Unterschriften geholt. Na, es wird noch mehrere Gelegenheiten geben, bei denen ich das nachholen kann.

Ich selbst las um 18 Uhr mit meinen Geschichtenweberkollegen Jörg Olbrich und Bernhard Weißbecker. Jörg erzählte dem guten Dutzend Zuhörern etwas über die Autorengruppe Geschichtenweber. Bernhard präsentierte das Buch „Burgturm im Nebel“ und las seine Geschichte „Ur“. Danach stellte ich das Buch „Pandaimonion – Die Formel des Lebens“ vor, und ich und Jörg lasen jeweils aus unseren Geschichten. Danach gab es von Bernhard noch einen kleinen Ausblick auf das SF-Humor-Buch „Darwins Schildkröte“, das demnächst erscheinen wird. Die Fragerunde blieb kurz und so konnten wir pünktlich den Raum für den nächsten Programmpunkt räumen.

Martin Dembowski, den ich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte, und über dessen Erscheinen ich mich sehr freute, war anwesend. Immerhin gäbe es – glaube ich – den Marburg-Con ohne ihn nicht. Martin hatte die Aufgabe übernommen, einen Nachruf über W. K. Giesa vorzutragen.

Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die Verleihung des Marburg-Awards, der in diesem Jahr an Tom Cohel ging, nach Bernhard Weißbecker wie im Vorjahr ein Geschichtenweber. Der dritte Platz ging an die Malerin / Zeichnerin / Autorin Chris Schlicht, ebenfalls aus der Geschichtenweber-Schmiede.