Bekannterweise bin ich ein super heftiger Freund von elektronischen Büchern. Ich liebe es, Dutzende von Büchern mit mir herumzutragen und nach Stimmung mal in dem einen, mal in dem anderen zu lesen oder einfach nur einen neuen Autor kennenzulernen.

Inzwischen gibt es unzählige Blogs zum Thema »Ebook«. In einigen geben die Selbstverleger Selbstverständlichkeiten, Belanglosigkeiten und Interviews mit anderen Belanglosigkeits-Autoren sowie Verweise auf andere Seiten mit Beliebigkeiten zum Besten. Gedankliche Tiefe, Sachkenntnis oder gar Humor? Nein, das würde Schmerzen verursachen.

Eine Vielzahl beschäftigt sich mit den kostenlosen Angeboten, die Amazon täglich veröffentlicht. Das Geheimnis dahinter heißt »Partnerprogramm« und beteiligt die Blogbetreiber an Amazons Einnahmen aus dem Ebook-Verkauf. Jedenfalls habe ich das so verstanden. (Danke für die Info, Thomas!)

Deswegen liefern alle diese Blogs auch keine Rezensionen zu den angebotenen Büchern. Allerdings wünsche ich mir genau das: Besprechungen und Meinungen zu den Ebooks vor allem der »Ich-koste-nichts«-Szene, und zwar ehrliche Buchbesprechungen und keine Gefälligkeitsbewertungen, wie man sie auch über diverse Foren abstimmen beziehungsweise bestellen kann. Außerdem werde ich hier und da persönliche Bemerkungen einfügen. Ein Leser ist ja auch immer eine Person mit Neigungen und Haltungen, ein Buch ist nicht nur ein Buch an sich, sondern wird vom Leser reflektiert.