Jetzt hab ich endlich das gemacht, wonach mir in den ganzen lauen Nächten dieses Sommers schon zumute war: Ein Stadtpicknick.
Damit meine ich kein Picknick in irgendeinem Park oder an der Donau, sondern mitten im Zentrum Wiens, an einem hübschen Platz, an einer schönen Statue oder am Fuße eines kühlen Brunnens.
Andre hockten für ein dickes Geld ins Lokal nebenan, während wir unser Lager auf einem kleinen Platz inmitten des Hofburg-Komplexes aufschlugen und uns im Kerzenschein an Sekt, Schinken, Melone und frischem Baguette labten. Und das sozusagen um den Einkaufspreis und das Stadtflair hat man trotzdem in seiner ganzen Fülle…
 
Begonnen hat meine Leidenschaft dafür erst letztes Jahr, als mich ein guter Freund vom Büro abholte und zum Essen einlud. Das widerrum trug er bereits in einem hübschen Korb mit sich und ich staunte nicht schlecht, als er mich zum Dinner auf einer Decke bei der Hofburg bat.
Seither hab ich immer wieder mal ein anderes Plätzchen ausprobiert und finde die Möglichkeit super, auch für wenig Geld und bei guter Qualität (was nicht so verständlich ist) im Zentrum Wiens pippifein zu speisen ;-).
 
Auch das ist für mich ein Stückchen Freiheit.