Carlos - ein neuer Mann in unserem Argeninien-Urlaub. Unser Chauffer, verheiratet in vierter Ehe, Fruehrentern, gut aussehen - ja solche Maenner gibt es hier auch - holte uns Punkt 7.30 an der Hostel ab. Es ging als Tagesausflug getarnt Richtung weiter Richtung Norden. Wie immer ;-)

Gemeinsam mit Olga und Carlos, dem Zweiten, ging es im Renault Kangeroo los. Es war ein FLip-Flop-Tourismus-Tag mit kleinen Fotostopps: Solamente FOTOCITOS....

Schlafen, wach werden, reden, gucken, aussteigen, einsteigen, ....

Wir haben gesehen:

-> Tafi del Valle - huebsch in einem Tal gelegen, sagt der Name ja schon. Es gab zum Fruhestuck Torte: Mocca und Heidelbeere. Museum mit Piano aus Deutshland, Esszimmermoebel aus Spanien und Jesuitenroben irgendwelcher Pastoere oder so aehnlich.

-> Quilmes: Nein, nicht die Brauerrei - Mauerreste und Kakteen an einem Huegel nett trappiert. Wie Ilka meinte, fuer jemand der Macchu Pichu gesehen hat, ein Scherz ... Britta konnte nur mit irgendwelchen Roemerueberbleibsel trumphen. Fand es aber schon ganz interessant, auch wenn der Indogo-Guide auch nicht genau wusste, warum das alles so aussah bzw. wie es mal aussah.

-> Cafayete: Endziel des Ausfluges. Lecker Mittagessen mit einheimischen Speisen: Locro, Humitas und Maiseintopf. Oder verwechseln wir da jetzt was? Nachtisch: Rot- und Weissweineis! Und das alles nur als Ergebnis eines verliebten Italieners, der nichts als Eis machen konnten und aus Liebe zu Miranda in Cafayete bleiben wollte, wo es ausser Wein nichts zu arbeiten gibt.

Endlich eine SUPERTOLLE Unterkunft. Hotel - ja ohne "S". Kein Hostel. Hotel. Mit Pool! Leider ohne agua wegen des Ende der Sommerferien, da muss man ja mal sauber machen. Klar verstehen wir ...

Supersuesses Staedchen. Gemuetlich und wirklich ruhig. Nach hohem kirchlichen Segen wegen eines Feiertages haben wir unsere Plaene fuer die nachsten Tage geschmiedet. Sollten wir aus den Fehlern der Tage zuvor gelernt haben? Nein, Trekking bleibt Trekking und wir sind nicht aus Spass auf der Reise! Wenn man nunmal die Natur sehen will, muss man auf Trekking-Tour, da fuehrt kein Weg am naechsten Tour-Operator vorbei, auch wenn der nur Spanisch versteht.

MONTAG - 09.03. - Two-in-One - die Zeit draengt!

Vormittag: Trekking zum Wasserfall. Eigentlich supertoll und wunderschoen, man solltenur die richtigen Klamotten vor allem Schuhe anhaben udn alle persoenlichen Dinge in Plastik oder wasserfesten Tuetten verpackt haben. Beim 35 Flussueberquerungen erweisen sich Gorotex-Trekking-Boots mit den passenden wasseraufaugenden Socken eindeutig als Fehlgriff. Wusstet ihr, dass so ein Schuh locker 1-1,5 Liter aufnehmen kann? Gut, wir haben es ansonsten recht trocken geschafft- die beiden anderen Frauen haben sich da tollpatsichiger angestellt und sind dirket mit ihren Klamotten ins Wasser gefallen. Eine zweimal, die andere einmal, dafuer aber richtig! Ach ja - Britta hat aber auch mal wieder einen Teil des Weges ausgespaart, so ein kleiner Wasserfall reicht. Ilka hat sie zum "Calm-Down" einfach am Wegesrand sitzen lassen. Die Berliner sind halt so. Wenn man fuer zwei Wasserfaelle bezahlt, dann schaut man sich auch beide an. Vielleicht erlebt man dabei ja das Hightlight "INS WASSERFALLEN" live und selbst mit.

Nachmittag: Gemuetlicher Teil. Mit dem Mitschubischi-Busch dursch das Muschel-Tal: Quebrada del rio de las conchas. Gigantische Felsformationen in gigantischer Farbpracht! Einfach toll. Und es gab nur zwei kleinere Kletteraktionen und eine Flussdurchquerung. Zum Glueck war der Guide cleverer und wir gingen barfuss wie am Wattenmeer des Nordseestrandes zur Superattraktion.

Witziger Abend mit Iran und Ex-Argentinen jetzt Spanien. No Comment.

Bis bald ...