... wir sind im Schreib- Verzug. Sorry, aber wir sind so in Aktion - Natur und Trekking nehmen und ein, da bleibt einfach keine Zeit fuer diesen modernen Schnick-Schnach ...

Spass beiseite. Hier geht es weiter mit unserem Online-Tagebuch!

 

La Rioja - die Unterkunft - der Dueño Carlos: Wir wollten eine einfache Unterkunft, wir haben sie bekommen. Netterweise hat uns das Touri-Buero direkt um die Ecke ein Bett in einem Hostel (/ wr es eins?) besorgt. Carlos, ein alter, schmieriger, fetter Schmierlappen vermietet Mehrbettzimmer mit Balkon. Daher auch zwei Eingaenge - beide ohne Schluessel. Wir haben es ueberstanden. Dank Taschenmesser unterm Kopfkissen, Anti-Muecken-Spray - soll auch Maenner abwehren - haben wir einigermassen in der doch so ruhigen Stadt geschlafen. Was man in Rioja unter "Ciudad Tranquila" versteht ist uns allerdings ein Raetsel. Da sind der Koelner und Berliner Hauptbahnhof super leise dagegen. Ilka freute sich am Morgen als Carlos quasi ploetlich mit frisch futendem Kaffee und facturas im Zimmer stand und es qusi Fruehstueck im Bett gab. Leider fehlte die Milch im Kaffee und es regnete in Stroemen. ... Das reicht zu Carlos ...

BUS nach Tucuman - doch davor endlich mal ein leckeres ESSEN! HAben uns sogar Nachtisch gegoennt. Mit vollgefressenem Bauch und um 100 Pesos (20-25 Euro) leichter ging es dann mit Carlos Spezialtaxi zum Busterminal. Tagesfahrt die Zweite und letzte! Ohne Klimaanalge, stickig und heiss mit nervenden Kinderlein und "einfach-alles-hinnehmenden" Argentinern ging es 7 Stunden in Richtung Norden. Argentiner fragen nie und regen sich nie auf. Sie nehmen alles hin. Hatten wir davon schon berichtet? Man versucht mit aller Kraft die Dachlucke zu oeffnen, zieht Saeuglinge bis auf die Pampers nackend aus statt mal den Fahrer zu fragen, was denn mit der Klimaanlage los ist. Komisch, komisch. Britta konnte sich zwei Stunden beherrschen, dass fragte sie und bekam nur ein "Ist halt so" zu hoeren ...

Tucuman

Es muesste jetzt Freitag oder so sein. Oder doch erst Donnerstag? Eingecheckt in netter, leicht maroder Hostel, mit Liebe saniert, lecker Salta Negra getrunken. Britta wollte erst nicht, aber Ilka hat ihr das quasi alte Bier einfach eingefloesst. Das schlimme ist, es hat Britta auch noch geschmekct! Ob sie jetzt in die verbotene Stadt ziehen muss?

Tour - wir muessen uns doch wieder bewegen... Netterweise hat uns der Hostel-Chico eine Trekking-Tour fuer den naechsten Tag besorgt. Es sollten nur 8-10 Stunden trekken sein. Nicht wandern.

Mir Jorge-Tarzan gingen dann die beiden Mujeres de Alemanis in den Dschungel. Ein Mann, zwei Frauen auf Adventure-Tour. Fuer die Geofans: Yungas - suptropischer Nebelwald. Es war aber REGENwald. Haetten wir stutzig werden sollen, als man uns Hanschuhe mit Noppen gab? Warum waren da Seile am Rucksack von Jorge befestigt? Warum waren unsere Hosen bereits nach 15 Minuten schmutzig? Trekking ist halt klettern und Schlamm rutschen und abseilen, hochseilen, Arm- und Beinmuskeleinsatz und das alles im Regen. Schoen, dass man immer wieder feststellen kann, das es doch das Leben immer wieder neue Herausforderungen bereit haelt haelt, die es zu meistern gilt. Ilka kennt ihre Grenzen und ueberschreitet sie, Britta kennt ihre Grenzen und macht einfach mehrerer Pausen und wartet, waehrnd ilka ganz alleine mit Jorge den zweiten Wasserfall aufsucht. ...

Abends noch ne Flasche Rotwein - Schue sind zum Trocken im Patio, Kleider in der Lavanderia - geht es in die Heia. Vorher gemeinsamer Beschluss, einen Ruhetag einzulegen.

Samstag - Erholung. Keine besonderen Ereignisse. Haben Geld fuer Schmuck ausgegeben und natuerlich Fussball geguckt. Bayerb gegen Karlsruhe. Wissen leider nicht merh das Endergebnis ...