... mit unseren Rucksaecken und Schminke im Gesicht standen wir nun auf der breitesten Strasse der Welt und hatten keinen Plan. ROsario stand ja erst fuer den naechsten Morgen auf dem Programm ...

Ab ins Taxi und fuer umgerechnet 2,50 Euro zum Busbahnhof. Wir waren positiv eingestellt und hofften auf einen Nachtbus in unsere Richtung. Das Glueck war mit uns. Hatten wir etwa gebetet? Nein, knapp 30 Minuten spaeter sassen wir Semi-Cama und konnten ganze vier Stunden vor uns hindoesen. Auf in die Geburtstadt von CHE!

ROSARIO - wollt ihr eine haessliche Stadt sehen? Fahrt hin! Sonntag bietet sich da besonders an. Da sieht man die haesslichen Fassaden der Einkaufsmeilen noch besser! DOch vorher. Versucht mal um 7 Uhr mit falschem Stadtplan ein Hotel zu finden. Vor allem mit einer Berliner im Schlepptau, die immer noch nicht verstanden hat, wie billig Taxifahren in diesem Land ist! Nach gut drei Kilomentern mit zusammen mas o menos 45 kg Gepaeck, haben wi dann doch ein Taxi genommen. Der grosse Bahnhof war naemlich noch gar nicht auf der Karte drauf. Also stimmte der Plan auch. No ent(i)endes? Ich auch nicht!

Das dritte und schaebigste Hotel hatte dann Mitleid mit uns und hat uns herzlichst aufgenommen. Wir durften auch noch erst fruehstuecken. Cafe con leche und irgendwas Getrocknetes dazu. Muy rico! Lecker. Einfach lecker! Nach einer vorgezogenen Siesta ging es dann zum GEburtshaus von Che. Ilkas Wunsch. Danach Wasser, Sonne, Strand und Meer aeh Fluss.

Ohne Bootsfahrt, zuviel Wind gab es dann doch kein Strand. Die Insel waren zu weit weeg. Schwimmen ging durch die Stroemung nciht. Naechster Tat. Neues Glueck.

Geplante Fahrradtour entlang des Wassers zu den schoensten Straenden viel ins ???

WASSER!

Was bleibt uns anderes uebrig? SCHOPPEN! Flip-Flops im Doppelpack - Britta hatte ihre cleverer Weise im Koffer deponiert. Der stand ja seit der letzten Woche sicher im Hostel in BA - und eine Termo fuer heisses Wasser. Wir wollen naemlich in die Welt der Argentiner eintauchen und taeglich das Ritual des Mate-Tee-Trinkens ueber uns ergehen lassen. Sonderangebot: 11 Pesos. 2 Euro oder so! Da passt ein ganzer Liter Wasser rein!!!

Nachmittag dann Busfahrt nach Cordoba. Brittas Rucksack abholen. Es war Zeit fuer frische Unterwaesche!

Unkterkunft bei Micky. Brittas argentinischem Kumpel! Getrennte Zimmer, ein weiterer Gast aus Deutschland und Oesterreich beeindruckten Ilka. Britta kannte die beiden ja schon! Mate-to-Go in Plastik getrunken, Empanadas getestet, Tour fuer den uebernachsten Tag geplant, Bier und so´n Martini-Verschnitt getrunken. Ganzia? Hiess das so? Ilka kann sich nicht merh erinnern ... No Comment.

Naechster Tag fast  verschlafen. Nachteil der Einzelzimmer sind naemlich die fehlenden Fenster und somit des Tageslichtes ...

Sightseeing-Tour mit Britta ... Gut, dass sie nach sechs Wochen die schoensten Plaetze kannte und nur alle zwei Minuten auf den Stadtplan gucken musste oder fragte : "Ilka wo sind wir? Wie heisst diese Strasse? Ich finde sie nicht auf dem Stadtplan!"

18 Uhr. Der grosse MC laesst gruessen. Nein, kein Burger. Mit dem roten englischen Doppeldeckerbus gesponsort von MC ging es durch die Stadt! 90 Minuten auf Spanisch und Englisch. Wir sind beiden beeindruckt, wie leicht doch Spanisch zu vestehen ist im Gegensatz zu Englisch ...

Grosseinkauf und ein zweites Abschiedsessen in Mickys Haus.

0.05 Uhr - nach grossem Abschiedsnehmen - mit Traenen- ging es dann CAMA nach La Rioja. Dank starker Schmerzmittel, guter Massage und Salbe konnte Britta trotz Rueckenschmerzen gut die knapp schlafen ...Man wird halt alt und die Wehwehchen kommen und gehen. Wenn es nicht die Bauchschmerzen sind, dann ist es halt der Ruecken ...