...eigentlich gibt es noch ganz schoen viel aus dem Alltag  zu berichten, ich werde aber heute vom Wochenende berichten ... Interessiert euch vielleicht mehr ...

1 - Freitag COSQUIN

2 - Trekking in den kleinen Sierren

1...Trotz ewigen Warten auf den Bus, matschigen Wegen und Sicherheitskontrollen allerhoechster Stufe, habe ich den Abend bis in die fruehen Morgenstunden genossen. Im Gegensatz zu Rock am Ring - den wenigen Malen, die ich da war - hat es mir hier echt supergut gefallen.

Wir hatten -typisch deutsch- bereits ein paar Tage die Bustickets fuer die Hinfahrt gekauft. Es sollte Punkt 16.20 losgehen. Wir wollten ja die erste Band auf jeden Fall nicht verpassen. Leider haben wir die Rechnung ohne die argentinischen Busgesellschaften gemacht. Es kam einfach kein Bus unserer Gesellschaft! Die Menschenmassen mit dem gleichen Ziel wurden immer groesser, die auskunftgebenden Angestellten immer wortkarger je oefter wir fragten. Irgendwann amuesierten sie sich ueber uns. Wir fragten naemlcih irgendwann alle fuenf Minuten. WIR - das heisst vier detusche Maedels udn ein USA-Mann. Ausser uns fragte naemlcih keiner. Die anderen warteten einfach. Sie konnten alle nicht verstehen, dass uns WARTEN etwas ausmacht. Der Argentiner an sich wartet naemlich gerne. Hauptsache, die Schlange ist gross genug genug. Man stellt sich an und wartet - auch wenn es nichts zum warten gibt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach einer halben Stunde wurden wir dann ungeduldig. Fragen lohnte sich ja mittlerweile nicht mehr. Da angeblich immer der "PROXIMO COLLECTIVO" sprich Bus der richtige sein sollte. SOLLTE. Stimmte aber nicht. ... ... ... Gute 80 Minuten spaeter sassen wir dann idoch im Bus. Da wir nicht die einzigen mit dem Ziel Cosquin waren, schafften wir es dann doch so gegen 19.30 auf dem Gelaende - am Eingang einer Gruenfleche mit tausend Staenden fuer Alkohol, T-shirts oder ChorriPan -  zu sein. Dank Matsch und weiteren stundenlangen Kontrollen haben wir gegen 21 Uhr die ersten musikalischen Laute gehoert ...

Ja, die Sicherheitskontrollen. Wasser war nicht erlaubt. Taschenmesser auch nicht. Wie immer hatte ich aber mein Taschenmesser dabei. ... KEINE PANIK - Ilka, Regina und Patricia.  Ich habe es aber erneut geschafft, es vor der Polizei zu verstecken ... War gar nicht so einfach. Die Tasche wurde naemlich komplett ausgeraeumt ... Musste sogar mein Moskito-Spray abgeben. Wegen nicht vorhandenem FCKW. Deo-Spray durfte allerdings mit. Wir durften uns vorher aber noch einspruehen. Mit dem Moskitospray natuerlich.  Nett sind die hier bei der Polizei auf jeden Fall ;-)

Oh - die Schlangen werden immer langer hier am Schul-Rechner. Werde morgen oder so weierschreiben., Die Tastatur spinnt eh und ich habe Muskelkater von meiner Wanderung/ Trekking/ Bergsteigtour gestern. Davon ebenfalls spaeter ...