I allready told in a comment for Michaels Blog, that I want to publish something about sustainable buildings and energy saving houses.

I found out several things and I mentioned them also in my comment for Michaels Blog.

There are a lot of possibilities to build houses with natural materials. Often I wonder how our ancestors survived without concrete, telephone and the super market around the corner. To build a house one can also use natural materials.

On the site www.greenhomebuilding.com/ you can find a lot of traditional and new methods to build a house with natural materials and often for little money.

I was the most impressed by the method of the iranian architect Nader Khalili, who invented a method of building houses with earthbags (misprinted risebags for example). His method is really cheap to realise and you can construct really asthetic and functional houses with it, by using the earth under your feets. Unfortunately he died this year. The institute he founded to promote this method is here. The UNHCR uses his method to build shelter for people in the case of a catastrophe and the NASA is interested in his method to build on the moon. Check out also this site: OKOKOK- a site dedicated to earthbag building.

Another really interesting method is to build with strawbales:

You can also find a lot on the greenhomebuilding-site and for the germans amongst us there is a site called www.strohhaus.com- the winner of the national contest of sustainable building.

A ressource where you can find courses to learn how to build with natural and sustainable materials can be found here->Natural Homes.

Another interesting thing I want to mention is the "puits canadien" or "puits provencale". (traduction: perhaps canadian funnel or provencal/occitan funnel). This is a simple method of keeping the air fresh and cool in summer and preheating the air in winter, so you can save a lot of money and CO2.

It consist of a 30-40m long tube carved 1,50-2m deep into the earth with one inlet outside the house and the inlet with a fan inside your house. The temperature in the earth stays nearly constant: in the depth of 1,50-2m: 17-20°C in the summer and +4°C in the winter, independently of the temperature of the air outside. This lowers the temperature of the air by 6-8°C in the summer and heats up the air in the winter.

Another effect will be that the humidity in the air on hot and sticky summer days will condensate on the inside of the tube and is not transported inside your house.

On cold winter days the air is pre-heated and this can save you a lot of money because you don't have to heat up the air to much.

A good side can be found here: Ekopedia. Sorry its in french, I didn't found something in english and german about it, but the principle is so simple that you can easy understand everything. When someone knows the name in english or german, I would be glad to get to know it.

For the germans: There is an inventor (Christian Kuhtz) who publishes books about building with recycled materials, clay, how to use solar and wind energy without paying to much money. The Name of the site is "Einfälle statt Abfälle" and you can order here.

to be continued... ;-)

 

 

-> Found another really good ressource for strawbale-building. Guess the URL ;-). They also have a lot of videos on youtube, so you can get information also that way.

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Ich habe mich entschlossen, das alles noch einmal auf Deutsch zu schreiben. Mir ist das Thema einfach zu wichtig.

Wie schon in Michaels Blog angesprochen gibt es eine fantastische Ressource im Netz, die sich mit den verschiedensten Themen in, wie ich meine, sehr professioneller Art auseinandersetzt, das Chaosradio vom CCC. Die Sendung 75 des Chaosradio Express beschäftigt sich mit Energiesparhäusern. Natürlich gibt es hier für den Nerd noch anderes sehrsehrsehr tolles Futter aber das soll jeder selbst entdecken. Wer an dieser Stelle die Nase rümpft und der Meinung ist, dass das doch eh Hacker sind und diese ja böse sein müssen, der solle sich auf dieser Seite vom Gegenteil überzeugen. Ich könnte hier jetzt vom hundersten ins tausendste kommen aber bezüglich Datenschutz und Bürgerrechten stehen diese Jungs und Mädels meiner Meinung nach ganz ganz vorn und sollten unterstützt und beachtet werden.

Züruck zum Thema. Ich habe mich nach der Sendung des CCC mit den Möglichkeiten beschäftigt, wie man umweltfreundlich bauen kann. Welche Techniken es gibt und wie man möglichst viel Recyclingmaterial für die Konstruktion von Häusern verwenden kann. Auch mit dem Hintergedanken, dass die Produktion von einem Kilogramm Zement ein Kilogramm CO2 verursacht, das wieder in der Atmosphäre landet. Sicherlich ist Zement ein Baustoff, der hochverfügbar ist, für viele Zwecke geradezu prädestiniert und sinnvoll ist. Wo er jedoch zu vermeiden ist, sollte er auch vermieden werden.

Unsere Vorfahren haben auch ohne die Verwendung von Zement Häuser gebaut, die hunderte von Jahren überdauert haben. Ich erinnere mich an eine Führung in Neubrandenburg, bei der wir auch die Stadtmauer besichtigt haben. Diese muss stellenweise restauriert werden. Die Restauratoren haben es nicht hinbekommen, den Mörtel von vor 400/500 Jahren zu reproduzieren, der immer noch fest und tadellos das Mauerwerk der Stadtmauer zusammengehalten hat. Dieses Wissen ist verlorengegangen, die Menschen vertrauen eher auf Beton und Stahl, denn auf Lehm, Stroh, Holz oder andere vor Ort verfügbare Materialien.

Um zu lernen, welche Materialien die Natur bietet oder wie man umweltschonender bauen kann, empfehle ich die Seite www.greenhomebuilding.com. Sie bietet eine Übersicht zu allen möglichen Methoden ein Haus zu bauen ohne dabei übermäßig die Umwelt zu belasten.

Bevor ich diese Seite fand bin ich aber auf eine andere Methode aufmerksam geworden, die ich sehr spannend und sehr ästhetisch finde. Sie wurde vom leider im März diesen Jahres verstorbenen iranischen Architekten Nader Khalili erfunden. Es handelt sich dabei um Gebäude, die mit Sandsäcken gebaut werden. Diese Sandsäcke sind wie mit einem Klettverschluß durch Stacheldraht miteinander verbunden. Die Säcke, die mit der Erde, die man unter den Füßen hat gefüllt werden sind oftmals Fehldrucke von Reissäcken etc. die von den Herstellern für diesen Zweck gern verkauft werden. Das Institut das er gegründet hat um die Methode zu verbreiten und um Leute in dieser einfachen Technik zu schulen nennt sich Cal-Earth. Das Flüchtlingshilfswerk der UN (UNHCR) nutzte diese Methode um in Katastrophengebieten Unterkünfte zu bauen und auch die NASA hat diese Art zu bauen untersucht um auf dem Mond Gebäude zu errichten. Das alles ist aber besser erklärt auf der Homepage des Cal-Earth Instituts nachzulesen. Eine andere Seite, die sich mit dieser Methode des Bauens beschäftigt, mit schönen Fotostrecken, ist die Seite von OKOKOK.

Eine andere sehr interessante Methode ist, mit Strohballen zu bauen. Auf der Seite www.strohhaus.com ist das Projekt eines Hausbaus aus Strohballen beschrieben. Freitragend ohne Stützgerüst. Dieses Haus wurde Bundessieger für nachhaltiges Bauen.

Eine andere Seite für Schulungen im Strohballenbau findet sich hier URL. Auf youtube gibts von auch viele Videos zum Strohballenbau.

Eine Seite auf der Kurse für natürliche und nachhaltige Bautechniken gefunden werden können ist Natural Homes. Auf dieser Seite gibt es Übersichten über viele verschiedene Bautechniken und man kann auch für seinen Kontinent den- oder diejenigen finden, die Kurse anbieten.

Eine andere spannende Sache, die vielfach die Kosten für ein Hausklimatisierung senken kann möchte ich auch noch erwähnen. Auf französisch nennt sich diese Technik "puits canadien" oder "puits provencal". Eine deutsche oder englische Entsprechung dazu habe ich leider noch nicht gefunden. In direkter Übersetzung heißen diese Techniken provencalischer oder kanadischer Schacht. Es handelt sich hierbei um eine simple wie auch kostengünstige Möglichkeit Luft für die Belüftung eines Hauses vorzuwärmen oder zu kühlen. Man kann dadurch viel Energie, Geld und CO2 einsparen.

Es handelt sich dabei um ein 30-40m langes Rohr, dass in 1,5-2m Tiefe eingegraben wurde. Der Einlass für die Luft ist außerhalb des Hauses und der Auslass innerhalb des Hauses. Durch einen Ventilator (nicht zwingend erforderlich) wird Luft durch diese eingegrabene Röhre gesaugt. Diese Luft wird im Sommer abgekühlt und im Winter vorgewärmt. Man macht sich hier den Effekt zu Nutze, dass die Temperatur im Boden in einer Tiefe von ca 2m im Sommer konstant ca 17°-20°C beträgt und im Winter um die 4°C. Das vermindert die Temperatur der eingesogenen Luft im Sommer um 6°C-8°C und erwärmt die Luft im Winter(weniger Heizenergie ist nötig).

Ein weiterer Effekt ist, das im Sommer bei schwülen Wetterlagen ein großer Teil der Feuchtigkeit aus der Luft in der Röhre kondensiert, so dass das allgemeine Raumklima wesentlich angenehmer ist.

Eine gute Seite dazu findet sich in der französischen Ekopedia. Es ist leider in französisch und ich habe deutsche oder englische Entsprechungen dazu leider noch nicht gefunden. Wenn jemand Seiten kennt, die dieses Prinzip beschreiben, dann wäre ich glücklich darüber in Kenntnis gesetzt zu werden.

Ein Erfinder, der mich besonders fasziniert ist Christian Kuhtz, der seine Ideen und Einfälle im Selbstverlag publiziert hat. Der Name ist "Einfälle statt Abfälle". Sein Konzept beruht darauf, aus Sperrmüll oder weggeworfenen Gegenständen noch etwas sinnvolles zu machen oder aber aus natürlichen Materialien etwas zu bauen, seien dies Windräder, Solarkollektoren, Fahrräder etc... Seine Hefte sind über die oben angegebene Adresse zu beziehen und auf jeden Fall einen Blick wert.