Internet-Cafes waren auf Hawaii eine echte Rarität, daher hier noch schnell eine kurze Zusammenfassung unserer Tage auf Maui.

Nachdem wir nicht bereit waren, einen Aufpreis für ein Upgrading zu bezahlen, hat Dollar rent-a-car uns mit einem Toyota Yaris Stufenheck ohne Zentralverriegelung bestraft! Jede Tür war immer einzeln zu öffnen und zu schliessen, echt nervig! In Lahaina sind wir dann wie auf jeder Insel beim Department für Land und Recreation eingelaufen, nur um festzustellen, dass der eine Zeltplatz geschlossen ist, der andere vom Personal nicht empfohlen wird. Den Dritten hatten wir schon selbst ausgeschlossen, weil direkt am Highway. Aber diesmal waren wir vorbereitet und hatten die Adresse von einem privaten Campground auf Maui mit, und da sind wir dann eingekehrt. Am Tag 2 sind wir um 6 aufgestanden (nichts mit Ausschlafen...) und zum Whale Watching gefahren. In Hawaii ist von Dez bis April WW-Saison und wir hatten Glück, dass sich noch einige Wale in den Gewässern von Maui aufgehalten haben. Wir mussten auch nicht sehr lange rausfahren, bis sich die ersten Wale gezeigt haben. Haben Mutter und Kalb eine Weile beobachtet und dann hat per Unterwassermikro ein Bulle auf sich aufmerksam gemacht, der direkt unterm Boot gesungen hat, um andere Männchen herauszufordern. Hört sich an wie irgendwas zwischen Katze und Hund, aber auf jeden sensationell! Auf dem Rückweg haben wir dann noch Delphine und Green Sea Turtles gesehen, besser geht es nicht mehr. Für den nächsten Tag hatten wir eine Schnorcheltour gebucht, um 7 h los heisst um 5 h aufstehen (wieder nichts mit Ausschlafen). Leider war das Wetter nicht so gut, recht frisch und sehr windig, was einige Passagiere dann auf der Überfahrt zum Molokini Crater auch am eigenen Leibe zu spüren bekommen haben... Molokini soll zu den besten Schnorchelspots auf Hawaii gehören, wir waren aber eher enttäuscht. Wenig Fische, kaum Korallen, (zu) viele Schnorchler. Allerdings geben wir zu, dass wir auf sehr hohem Niveau klagen... Dann sind wir nach Turtle Town geschippert, der Heimat der Green Sea Turtles. Nach langem Suchen haben wir dann auch wirklich 4-5 grosse Turtles unter Wasser getroffen, sehr beeindruckend. Wieder an Land gings weiter an die North Shore, wo wir den Windsurfern zugeschaut haben, bevor wir für die letzte Nacht auf Hawaii auf dem Campground im Haleakala National Park untergekommen sind, wo wir den Sonnenaufgang am Summit auf über 3000 m anschauen wollten. So haben wir uns dann um 4.30 h aus dem Zelt geschält und sind zum Gipfel gefahren (von Ausschlafen kann auch hier keine Rede sein). Mit uns warteten 100 Japaner und jede Menge anderer Touris auf die Sonne, die aber leider aufgrund der Wolken nicht zu sehen war. Um 5.49 h war die Sonne dann offiziell aufgegangen und wir sind schnell ins Auto geflüchtet, da die Temperatur mit 7°C nicht so ganz unseren Outfits entsprach. Die letzten Stunden haben wir dann am Strand von Wailea Beach verbracht und vergeblich nach Paris Hilton Ausschau gehalten. Die kam leider nicht vorbei und so haben wir unsere Fahrt zum Flughafen angetreten. Um 22.35 h hiess es dann "Aloha from Hawaii" und auf nach New York. Wenn Hawaii doch nur nicht so weit weg wäre...