Es ist zwar einfach nur ein Stein, dafuer aber ein ganz besonderer. So jedenfalls wuerden wir die zwei Tage im Ayers Rock Resort zusammenfassen.

Als wir ankamen in Yulara - dass ist der Airport 8km von Ayers Rock entfernt - hat es in Stroemen gegossen. Laut Busfahrer, der uns zu unserem Campground gefahren hat, gehoeren wir zu den gluecklichen 0,5% aller Besucher, die den Uluru bei Regen erleben. In der Tat ist es recht bizarr, denn durch die Regenschauer laufen am ganzen Berg kleine Rinnsale herunter, die den Berg an diesen Stellen mit dunklen Streifen versehen. Allerdings ist Regen bei den Bodenbedingungen in Central Australia (ueberall klebt roter Sand) etwas, auf das man zumindest beim Zelten gut verzichten kann ;-)

Wir haben uns 2x den Sonnenuntergang am Uluru angeschaut, 1x den Sonnenaufgang bei den Olgas (5 Uhr frueh ist Aufstehen angesagt, und das im Urlaub!), sind 9,4km um den Uluru gelaufen (rauf wird von den Aborigines nicht gern gesehen, da es ein heiliger Ort ist, was natuerlich saemtliche Japaner und Aussies nicht davon abgehalten hat, doch mal hochzuklettern...) und haben die 7,4km  Valley of the Winds bei den Olgas (die einzig anderen roten Felsen weit und breit) genossen. Ja, es sind nur rote Felsen, aber man kommt da an und denkt, man hat sie schon hundertmal gesehen, so vertraut wirken sie. Jedesmal entdeckt man neue Facetten, zumal Sonne und Wolken ihren Teil dazu beitragen, dass der Berg bei jedem Blick in einem anderen Licht erscheint.

Wir sind froh, hier gewesen zu sein

Take care,
S. + M.