Um 09.30 h wurden wir von einem Pick up bei unserem Hostel abgeholt worden. Dann ging es ab in Richtung erster Station: Elephant Camp. Vorher haben wir noch auf einem local market das Essen fuer die naechsten 2 Tage gekauft. Wir haben eine wirklich nette multi-kulti Gruppe erwischt: Cameron und Tam mit Kiddies aus Kanada, Sarah und Leanne aus den Staaten, Giacomo aus Italien und ein Paerchen aus Polen, deren Namen uns gerade nicht einfaellt...

Die armen Elephanten fristen ihr Dasein in einem Camp am Rande des Dschungels und muessen den lieben langen Tag mit Touris auf dem Ruecken durch die Gegend laufen. Interessanterweise gab es in diesem Camp 3 Elephanten-Babys, die dort geboren wurden. Die Elephanten finden sich auch auf schmalen bzw. steilen Wegen recht gut zurecht, obwohl uns doch das eine oder andere Mal etwas mulmig wurde. Alle paar 100 Meter konnten wir fuer 20 BHT (50 cent) eine Riesentuete Bananen und Zuckerrohr kaufen und die Elephanten sind so konditioniert auf die duennen Plastiktueten, dass sie sofort ihren Ruessel nach hinten drehen und betteln. Wir haben aber brav fuer 100 BHT Bananen verfuettert und unser war ganz vollgefressen, als er wieder im Camp angekommen ist. Dann sind wir weitergefahren zum Lunch Break, wo es - was auch sonst - Reis mit Ei gab. Sensationell ist hier immer der Nachtisch, super leckere, nicht zu suesse Ananas und Wassermelonen. Lecker !!! Nach weiteren 10 min. Pickup-Fahrt ging es dann los in den Dschungel. Nach 2h haben wir ne halbe Stunde an einem Wasserfall Pause gemacht und gebadet, dann gings weiter fuer gut 2,5h ueber Stock und Stein. In der Daemmerung sind wir dann im Dorf auf 1.200m Hoehe angekommen. Wir haben in einer grossen Holzhuette genaechtigt, zum Glueck mit Moskitonetzen, ich wurde im Gegensatz zu Michael schon 2x richtig schoen erwischt. Spaeter am Abend wurde von den Einheimischen Thai gekocht, natuerlich wieder mit Reis und viel Gemuese. Nach ein paar Bierchen wurde dann ein Lagerfeuer von unseren Guides angesetzt und wir haben gelernt, wie man sticky rice zubereitet. Man nehme ein Bambusrohr, stopfe das Ende mit Blaettern zu, fuelle erst rohen Reis ein und dann mit Wasser auf und lege das Rohr auf die Glut. Nach 1,5-2 h ist der sticky rice fertig. Man pellt ihn wie eine Stange aus dem Rohr und isst ihn mit der duennen Bambushaut. Schmeckt ein wenig nach ungesuesstem Milchreis, ganz lecker. Die Dorfkinder bekommen sticky rice als Lunchpaket mit in die Schule, zu der sie 1h durch den Dschungel laufen.  Als wir so am Lagerfeuer sassen, hoerten wir auf einmal naeher kommendes Glockengebimmel und in der naechsten Sekunde raste eine Kuh bergauf auf uns zu. Sie hat sich vermutlich mehr ueber unseren Anblick erschrocken als wir ueber ihren, aber eingefangen werden musste sie trotzdem.

Der 2. Tag ging gemuetlich los, erst gegen 10.00 h gefruehstueckt (Ei, Toast und Marmelade) und dann haben wir uns nach dem Gruppenfoto von den anderen verabschiedet, da die alle eine 3-Tages-Tour gebucht hatten. Gemeinsam mit unserem Guide und dem polnischen Paerchen haben wir dann den Rueckweg durch den Dschungel angetreten. Nach gut 2 h wurden wir in einem Dorf von einem Pickup aufgelesen und zum Bamboo Rafting gebracht. Hoert sich spektakulaerer an als es ist, aber war trotzdem ganz nett. Man faehrt auf einem Floss aus 5m langem Bambus stehend oder sitzend (man wird definitiv nass) den Fluss entlang und muss sich mit kleinen Stromschnellen oder etwas unwegsamen Gelaende auseinander setzen. Nach gut 1 h haben wir dann wieder angelegt und wurden zurueck nach Chiang Mai gebracht.

Die Tour hat uns super gefallen und wir wollen auf jeden Fall eine weitere Tour in Malaysia im National Park dranhaengen. Morgen geht es dann endlich Thai kochen und jetzt machen wir noch einen Abstecher auf den Night Bazaar, ein bisschen einkaufen gehen.

LG,
S + M