Dieser Reisebericht ist ein Gemeinschaftswerk von Frau Kejana und Frau Meise - die Ergüsse von Frau Meise in schwarzer, die von Frau Kejana in lila Schrift (damit hier bloß keine Verwechslungen auftreten!). Wir wünschen viel Vergnügen.
Auch Tag 3 beschert mir wieder ein frühes Erwachen – und das Wissen um den Unterschied zwischen Tipi und Wigwam sowie die allererste Folge von „Pippi Langstrumpf“. (Vermerk an den GöGa: Frau Meise braucht ein TV im Schlafzimmer!) Nach dem Frühstück steht heute erst einmal Koffer packen an, denn es ist unser letzter Tag hier und wir müssen bis 11 Uhr unsere Zimmer verlassen haben. Da unser Flieger jedoch erst um 20:30 Uhr geht, dürfen wir wieder unser Gepäck im Hotel lassen – ein wirklich netter Service des Hauses!
Das strahlend schöne Wetter lässt sogar manche Motive animieren, mal etwas Außergewöhnliches zu tun ... „Küss die Lampe, Meise!“ (Wieso mache ich eigentlich immer und überall jeden Scheiß mit?!
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| Andreas Lampenkuss |
Gemütlich schlendern wir also noch ein letztes Mal um den Zwinger,
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| Er "zwingt" die Sonne herbei! |
lungern ein wenig auf den Brühlschen Terrassen herum,
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| Lustwandeln auf den Brühlschen… |
umkreisen noch einmal das prachtvolle Gebäude der Akademie der schönen Künste
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| Akademie der schönen Künste |
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| Goldmarie |
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| Frech! |
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| Frühjahrsmüdigkeit |
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| Barocke Prächtigkeit |
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| Der Frauenkirche ihre Kuppel .… |
Dann betritt der Pfarrer die Bühne, schickt alle Besucher auf „Platz!“ in die Kirchenbänke, spricht ein paar salbungsvolle Worte von Markus (oder war es Johannes? Matthäus? Brian?) und weist darauf hin, dass dies ein Ort der Andacht und Fotografieren strengstens verboten sei. – Was die Massen nicht davon abhält, weiterhin ein fröhliches Blitzlichtgewitter zu veranstalten und uns dazu veranlasst, diesen Ort fix wieder zu verlassen. – Herrje, kann die hehre Geistlichkeit einen nicht ein Mal in Ruhe Architektur gucken lassen? Müssen die einem immer und überall die Religion um die Ohren hauen? Wie Frau Kejana so treffend anmerkt: „Wahrscheinlich brauchen sie diesen Anlass, um überhaupt mal vor vollem Haus predigen zu können.“
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| Schräge Musik ... |
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| Yenidze |
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| Scheherazade lässt bitten |
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| Ein Stück vom Himmel |
Stattdessen lassen wir uns auf der (bei diesem Wetter erstaunlich leeren) Außenterrasse nieder und bestellen - na was wohl? richtig: - ein Kaltgetränk (es ist nämlich sehr sonnig und ziemlich warm da oben!). Da wir noch ein Stündchen Zeit haben, essen wir hier auch zu Mittag – es gibt reichliche Portionen zu moderaten Preisen, von nouvelle cusine („Wie fanden Sie Ihr Steak?“ „Unter dem Salatblatt…“) gottseidank keine Spur.
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| Terrasse unter blauem Himmel |
Zu unserer großen Verwunderung sind wir die Einzigen, die an dieser Tour teilnehmen – wie uns der Safariführer jedoch erzählt, ist Dresden wohl kein gutes Pflaster für diese Art touristischer Unternehmung: Erst neulich hätten sie eine Firmensafari gehabt und die Teilnehmer dafür am Hotel abgeholt. Trotz Absprache mit der Stadt hatten die Politessen wohl nichts Besseres zu tun, als für die gesamte Trabiflotte Knöllchen zu schreiben und einige sogar abschleppen zu lassen …
Sei’s drum – wir freuen uns, dass wir nicht mutterseelenalleine sind in diesem unbekannten Wunderwerk der Technik (der Führer fährt auf dem Rücksitz mit uns mit) und Frau Kejana nimmt als Erste das Steuer in die Hand.
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| Einweisung in ein Wunderwerk d… |
Zum Fotografieren komme ich nicht wirklich, denn von Federung scheint dieses Gefährt noch nichts gehört zu haben. Dafür hat es erstaunlich viel Beinfreiheit auf dem Beifahrersitz und eine Ablage (kein geschlossenes Handschuhfach), die diesen Namen auch verdient – in die Ablagen der modernen Autos passt ja nicht mal mehr ein Kugelschreiber rein! Frau Kejana schafft es mittels eines preisverdächtigen Slalomkurses, den Trabi nicht in den zahlreichen Schlaglöchern der kleinen Nebenstraßen Blasewitz‘ zu versenken (dank einer fehlenden Servolenkung in meinem Heimatwagen habe ich auch diesen „Lenkdrachen“ im Griff!) und kurz nach dem Blauen Wunder
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| Und nochmal: Blaues Wunder |
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| Revolverschaltung |
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| Schaltzentrale |
Wieder zurück am Ausgangspunkt werfen wir noch einen fachfraulichen Blick unter die Motorhaube (meine Güte, was ist es da übersichtlich!) und erhalten sodann unseren hart erarbeiteten Trabi-Führerschein ausgehändigt.
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| Meine neue Fleppe :-) |
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| Nein, das ist NICHT mein Passf… |
Da nun langsam unsere Zeit in Dresden abläuft, genehmigen wir uns auf dem Weg zurück zur Bahn noch ein letztes Heißgetränk – sind aber von der Trabi-Fahrt noch total aufgekratzt, sodass wir uns gnadenlos verplaudern und gerade noch den Weg inklusive Umsteigen an der Tharandterstraße (!) zurück zum Hotel schaffen. Dort lassen wir uns ein Taxi bestellen, bedanken uns artig für den wirklich netten Aufenthalt und schaffen es noch so gerade zum Flughafen. Der Flieger ist pünktlich, ebenso die Landung wieder in Düsseldorf. Auch ist bei diesem schönen Wetter der Flug ruhiger als auf dem Hinweg; ich weiß nicht, was die mittäglichen Bratkartoffeln von luftigen Schlaglöchern gehalten hätten…
Fixer als wir dachten (zumal mit dem hochaggressiv fahrenden A…rmleuchter von Düsseldorfer Taxifahrer!) sind wir wieder zuhause. Frau K. darf gleich durch die Haustür ins Bett plumpsen, ich muss noch ein paar Kilometer Autobahn bis Velbert hinter mich bringen und freue mich schon auf den stürmischen Empfang durch Göttergatte und Zoo (spätestens danach sitzt die Frisur nicht mehr!).
Wie??? Wart mal!!! Kein kleines Resümee, Nachwehen ... was auch immer??? Einfach nur in die Arme des GöGa sinken und ins hauseigene Kopfkissen und DAS WARS????
Während mich die sächsische Mundart faszinierte (mehr dazu bald im eigenen Blog ;-) ) (wen wundert's bei ner Logopädin?!) und ich diese krampfhaft versuchte zu adaptieren – „Nu! Nu? Nuuu?? Oierschegge!!“, hatte sich Frau Meise eher auf die mechanische Geräuschkulisse u.a. der Straßenbahn und der Eingangsglocke in der Hotellobby verschrieben. „Achtung, jetzt kommt gleich wieder ein Ding-Dong!!“ ... aaaahjaaa ... Frau Meise ... (Aber das stimmt! In Dresden bimmelt's an jeder Ecke - beim Ein- und Austreten in der Hotellobby, der Hotelaufzug, in der Straßenbahn bei der Ansage, dem Anhalten, dem Türenschließen - das ist wahrlich keine Stadt für Tinnituspatienten ...)
Und wie steht das Sächsische nun im Zusammenhang mit dem Gebimmel?
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Pandarinepro says:
Und herzlichen Glueckwunsch auch zur neuen Fleppe, NU! ;-)))
A.Meise replies:
Pandarinepro replies:
Nicht die Sprache, sondern das mit dem Ausland ;-)))
Tante Käthepro says:
A.Meise replies:
Tante Käthepro replies:
A.Meise replies:
Ach Käthe, Du weißt doch, dass ich für (fast) jeden Quatsch zu haben bin - wer mit Dir in den Dom geht, küsst auch Lampenpfähle! ;-)
Tante Käthepro replies:
Kejana replies:
Tante Käthepro replies:
Ansonsten: Wasserscheu?
A.Meise replies:
Varin *on vacation*pro says:
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Seen in varin home page (?)
A.Meise replies:
Hey, ich habe eine Idee: Lasst einen Hut rumgehen und sammelt für die nächste Reise - dann gibt's auch wieder feine Berichte! ;-)
Gegrapha, temporarily lost in real lifepro says:
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Die Frisur sitzt wieder spätestens nach der nächsten Koffeindosis.
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Brian sagt: Geht sorgsam mit der Salbe um, denn man bekommt sie nur einmal im Jahr von einem fahrenden Händler. (Souffliert von Brians Mutter, die dabei einen träumerischen Blick bekommt ...)
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Edit: Wie gut, dass Ihr nicht Auto-Scooter gefahren seid, sonst hätte man den Bericht als "anstößig" kennzeichnen können ... *G*
A.Meise replies:
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Hat Kaffee eine antistatische Wirkung? Danke für diese Erweiterung meines Wissensschatzes!
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Brians Mutter sagt auch: "Aber dieses Myrrhe-Zeugs, das könnt Ihr Euch das nächste Mal in die Haare schmieren!"
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Nein, angestoßen sind wir nirgends, nur ein leises Aufstoßen konnten wir auf all dem Kopfsteinpflastergeruckel nicht verhindern ...
Gegrapha, temporarily lost in real lifepro replies:
Aufstoßen? Hattet Ihr Schluckauf oder habt Ihr im bzw. mit dem Trabi Pogo getanzt??
Tante Käthepro replies:
Pfui Deibel!
Diese Jugend wird mir immer mehr zum Rätsel......;)
A.Meise replies:
Tante Käthepro replies:
Mona Lisa says:
A.Meise replies:
widdersonpro says:
Ich war eine Woche später dort, zum wiederholten Mal seit den frühen 90ern, und hatte deshalb auch keinen Sightseeing-Stress; ich laufe durch die Gegend und lasse auf mich einwirken ...
Das Wetter war auch deutlich besser. Das Kopfsteinpflaster war anstrengend, selbst in meinen bequemsten Schuhen taten mir am Abend die Füße weh ...
A.Meise replies:
Dass auch Dir die Füße weh taten, beruhigt mich ungemein - ich dachte schon, das läge daran, dass ich so eine lahme Krücke bin ... ;-)
NicoleB says:
Ich dachte an Wien, an Italien,... :P
Warum Du die Lampe geknutscht hast, hab ich aber immernoch nicht kapiert :)
Glueckwunsch zum Fuehrerschein ;)!
A.Meise replies:
Warum ich die Lampe geknutscht habe, ist ganz einfach: Meine verehrte Mitreisende, die Frau Kejana, sagte: "Knutsch mal die Lampe, Frau Meise, ich will knipsen!" - Was tut man nicht alles für liebe Freundinnen!
NicoleB replies:
Oh, klar. Voellig einleuchtend die Erklaerung ;)