Lillian Virginia Mountweazel Published on July 17, 2008
by Lillian Virginia Mountweazel

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Whatever happened to Lillian Virginia Mountweazel?

Thursday July 17, 2008 at 08:41AM

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35 Comments / add your comment?

Nils Pickertpro says:
Wasn't she married to the famous turkish synth pop artist Metaf Üsik? And then changed her name to something with an enormous amount of Rock Dots?
Posted 15 months ago. ( permalink )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Well, click the link, Nils, and you'll find out ;-) However, it seems that Wikipedia needs to update, I'm quite sure she was married to Metaf Üsik. The article doesn't say one word about it! I think he was from Estonia, though, wasn't he?

P.S. Gäläpägös röcks!! :-D
Posted 15 months ago. ( permalink )
6 of 1 says:
But -- but -- but …… she can’t be fictitious ? To me she shall always be a very real invention!
Posted 15 months ago. ( permalink )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
You are so right! Lillian Virginia Mountweazel is alive and kicking, she just read too much Kafka and metamorphosized.
Posted 15 months ago. ( permalink )
Rumple replies:
Kafka ist ein ziemlich ungenießbares orientalisches Gewürz...
(Quelle: Ephraim Kishons gesammelte Werke)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ach! Ich dachte Kafka sei eine stadt in Tschechien!! Das gewürz ist doch kaffee.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Rumple replies:
nein, nein, nein...
bekanntlich brachte ein aus dem ösmanischen reich stammender kaufmann
mit namen Izmir Übel diese gewürz in die tschechei, wo er mit einem kebab-stand
1453 in konkurs gegangen ist...
man steinigte ihn, und benannte jahre später eine kleine ortschaft nach seinem gewürz...
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Und hier meine original antwort (nicht von google übersetzt):

Also doch in Tschechien! Oder befindet sich diese kleine ortschaft heute in der Slowakei? Aber wo liegt dann kaffee?? Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist das kein gewürz. Ach sö...jetzt verstöh! Kaffee liegt im ösmanischen reich. Öhhhh, aber das existiert doch nicht mehr. Dü meine güte, ist däs verwürrend.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Hier nöchmäl die göögle übersetzung von deinem text, weil's sö schön ist:

- nein, nein, nein...
no, no, no ...
know, brought a rich from the ösmanischen based kaufmann
with names Izmir gewürz this evil in the tschechei, where he worked with a kebab stand-
konkurs in 1453 is gone ... you
steinigte him, Years later and appointed a small town after his gewürz ...
–– Translated by Google.
Posted 15 months ago. ( permalink )
Ulrich says:
Lege Veto ein!

Lilian Virginia Mountweazel war der Name von Schrödingers Katze, die eindrucksvoll den Ausspruch von Franz Kafka bewies und gleichzeitig widerlegte: "Die Bedeutung des Lebens liegt darin, daß es endet."
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Na, das ist ja mal eine hochinteressante theorie, Ulrich. Vor allem ist sie gar nicht so neu. Dass ich in meinem früheren leben eine katze gewesen sein muss, habe ich ja schon des öfteren gehört, aber dass ich Schrödingers Katze war, war mir nun wirklich nicht bewusst. Lege veto ein!
Ich glaube, dass Wikipedia Lillian's bio wie folgt updaten müsste (siehe link), plus:

She was born in Bangs, Ohio, and at a later, unspecified age, married the famous Turkish synth pop artist Metaf Üsik, whose grandparents had immigrated from Estonia to Izmir, where he founded his successful band "Izmir Übel". Not only was she world famous for designing urban fountains and photographing rural mailboxes, she also acclaimed international fame in Andorra and Tuvalu with her photo art exhibitions "Flags Up", depicting a serious series of abstract rural mailboxes, most of them stolen in Ohio and Oklahoma. In addition to her great artistic efforts, she composed synthetic songs for Metaf Üsik's synth pop band, catchy tunes of a pop-classic-turkish-industrial-jazz-folk-heavy metal crossover that became worldwide summer hits in Antarctica. She strongly supported the animal rights group "get streetcats off the street and back into your backyard", and is well known for letting Schrödinger's cat out of the mailbox and adopting him (the cat, not Schrödinger) as a family member, allowing him to drink large quantities of coffee, which he loved. In 2002, Lillian moved, together with her whole family, Schrödinger's cat, and her favorite rural mailbox, from Izmir to the small town of Kafka in Slovakia, where Metaf Üsik continues singing, Schrödinger's cat drinking coffee, and Lillian designing urban fountains and taking photos of rural Slovakian mail boxes. Rumor has it that she died in an explosion in New York City while on an assignment photographing fire engines for "Combustible Magazine", but let us keep in mind that not all rumors are true.
Posted 15 months ago. ( permalink )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Ulrich says:
Ja, was Gerüchte angeht halten wir es wie Wittgenstein: "Alles Denkbare ist möglich" (der Gute konnte sich nie so richtig festlegen). Andererseits hatte schon Konfuzius die Auffassung "Nur die Wahrheit stimmt", also belassen wir es dabei.

Nicht unerwähnt bleiben sollte vielleicht noch, daß Metaf Üsik mit seiner pop-classic-turkish-industrial-jazz-folk-heavy metal crossover Musik nie einen Plattenvertrag erhielt, was aber in der Antarktis niemanden sonderlich gestört hat. Metaf Üsik und seine Musik verkörpern im Sinne Aristoteles' immerhin „das, was nach der Physik kommt“, was ja auch schon mal was ist, wenn man mich fragt.

..und hey, jetzt haben wir schon zwei Vetos! Vielleicht legt der eine oder andere noch eins dazu oder steuert sogar noch ein Dementi bei, dann können wir einen Diskurs draus machen und groß raus kommen. Wenn nur Schrödinger das noch erlebt hätte.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ja, doch, Ulrich, was du hier erwähnst ist alles sehr wahrscheinlich denkbar möglich. Wenn du mal "Metaf Üsik" googlest, findest du weitere fakten zu möglichen gerüchten, jedoch überwiegend auf estnisch, aber auch dies sollte, dank google translator oder babel fish kein problem sein, sofern du dir im klaren bist, dass diese beiden letzteren personen zu den makabersten gerüchteverbreitern im Internet zählen.

Jedenfalls habe ich durch denkbar wahrheitsgetreue konfuzianische recherchen herausgefunden, dass die grosseltern von Metaf Üsik nicht in die Türkei sondern nach Nordzypern eingewandert sind und er der lead singer einer bekannten band aus Larnaca ist, nämlich der Blue Ghost Blues Band.
Er singt jedoch überwiegend auf industrial Turkish, die richtung stimmt also. Und wenn du mich fragst - nach Metaf Üsik kommt das schweigende nichts - die band kann ja nicht andauernd spielen, die müssen ja auch mal pause machen und sich vom heavy metal erholen, das ist ja schon recht schwergewichtiges material.

Und last but not least, ist es im prinzip total wurscht, ob Schrödinger das noch erlebt hätte oder nicht, dieser käse hätte ihn bestimmt nicht sonderlich interessiert. Hauptsache seine katze hat es erlebt! Wau!!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Ulrich replies:
Ach weißt Du, ich Google nur ungerne, mir wird so leicht schwindelig. Ist Googeln nicht auch ungesund? Und wie schmeckt eigentlich Babel Fish? Fragen über Fragen.

Wo wir gerade beim Essen sind, eine interessante Theorie übrigens, die Du da über Schrödinger entwickelst, ist doch die Produktion von Käse immerhin eine hohe Kunst. Und die Annahme, daß ihn ausgerechnet dieser Käse hier als solcher oder auch dessen Produktion nicht interessierten, finde ich doch sehr gewagt. Da hätte Schrödinger sicherlich auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Die Blue Ghost Blues Band klingt ja dem Namen nach recht vielversprechend. Allein, eigens nach Larnaca zu reisen, wäre vielleicht übertrieben, wenn auch reizvoll. Aber vielleicht ergibt sich ja eine Gelegenheit, sie bei einer Tournee zu erleben. Es wird gemunkelt, daß Darbietungen in ganz Europa, Asien und dem Subkontinent geplant sind und nach Indien wollte ich sowieso schon immer.

Ich glaube, ich schweife ab. Wo waren wir? Und warum? Aber wo wir gerade beim Abschweifen sind, ich glaube, "Warum?" wird als Frage generell überbewertet. Viel wichter sind heutzutage wohl eher "Wann?" oder "Wieviel?"

Tralalla tuvalu dadidumdadum tirili
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Tja, wenn dir schwindlig wird...dann ist googeln wohl nicht so das richtige für dich (bitte lies vorher die packungsbeilage oder frag deinen arzt oder apotheker)! Dann solltest du vielleicht lieber yahooen, das hat weniger nebenwirkungen. Und Babel fish...immer nur frisch auf den tisch (auf keinen fall den eingefrorenen aus der Antarktis, der schadet den zähnen).

Also, ich bin schon eingermassen überrascht, dass Schrödinger ein Käse-Fan gewesen sein soll. Ich glaube, er stand wohl eher auf Babel fish und fleisch, sonst hiesse es doch nicht "Schrödinger's Katze", sondern "Schrödinger's Käse"!

Vielleicht war er ja auch ein fan von Metaf Üsik? Seine katze ist es jedenfalls, und da wäre es doch immerhin bei Schrödinger auch möglich gewesen? Er und seine katze hatten ja schon so eine gewisse genetische seelenverwandschaft.
Larnaca lohnt sich übrigens, auch ohne Blues Ghost Blues Band, aber dennoch - ein konzert von ihnen sollte man mindestens einmal erlebt habe (ich weiss nicht, ob man so etwas überhaupt ein zweites mal erleben kann)! Sie touren ja ständig und auch überall, z.b. sind ihre mitternachtsvollmond-konzerte in verfallenen geisterburgen im Schwarzwald legendär. Und in Indien sind sie demnächst auch wieder wie ich von Google hörte, und zwar im schlangengarten des Taj Mahal am 1. neumond im november.

Und bravo Ulrich, da kann ich dir total abschweifend zustimmen! Viel wichtiger sind heutzutage leider wirklich die frangen "wann?" oder "wieviel"? Ach! Wann werde ich endlich die gelegenheit haben mit Schrödingers katze nach Tuvalu zu reisen und wieviele Blue Ghost Blues Band konzerte mit Metaf Üsik werde ich mir in meinem leben noch anhören können??
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Ulrich replies:
Des einen Katze ist des anderen Käse, da beißt die Maus keinen Faden ab, sonst frißt sie die Katze bevor sie den Käse zu fassen bekommt.

Larnaca wurde übrigens von Dubidu benannt, dem Vetter eines Urahns von Frank Sinatra, ebenso wie Caracas, Antalya, Madagaskar, Madras und die Kalahari. Er kehrte vielen 'a's jedoch den Rücken, nachdem Mata Hari seine Fanpost nicht beantwortete und so zog es Dubidu nach Tuvalu wo er schließlich Ubuntu erfand und 'Drei Chinesen mit dem Kontrabaß' schrieb.

Metaf Üsik hat später seine Vorlage neu vertont und die Umlaute neu gemischt, was in der Antarktis fast so gut ankam, wie Babel Fish, eine Delikatesse, die vor allem die Pinguine von den Füßen haut. Man kann also sagen, daß Metaf Üsiks Adaption von 'Drei Chinesen mit dem Kontrabaß' Babel Fish vor den Pinguinen verschonte, aber das hat natürlich garnichts mit Schrödinger, dessen Katze, der Maus oder dem Käse zu tun.

Tja, wieviele Konzerte werden es wohl sein? Es mag davon abhängen, wann Du Gelegenheit hast, in Larnaca, im Schwarzwald oder beim Taj Mahal vorbei zu schauen. Schade, am 1. Neumond im November muß ich unbedingt ein Foto vom Yeti machen, der läßt sich nur schwer überreden, dafür eigens den Schlagengarten des Taj Mahal aufzusuchen. Aber ich glaube fest, daß es im Taunus dann schon kalt genug ist, daß er sich stattdessen mal kurz hier blicken läßt. Dann kann er auch gleich seinen Pelz in die Reinigung geben, wenn er schon mal da ist.

Grüß mir bei Gelegenheit Dubidu in Tuvalu!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ja, Ulrich, ich muss sagen, dass das alles sehr plausibel klingt, soll heissen kein veto. (Ich hoffe, du bist nicht zu sehr enttäuscht darüber). Nur eins stimmt nicht: Larnaca wurde nicht von Dubidu benannt (die anderen städte, die du aufgelistet hast, allerdings schon). Larnaca wurde von Pavlos Papadopoulos III benannt und zwar nach L. Arnaca, dem 1. bürgermeister seit Zypern eine insel wurde.

Schade, dass es nun doch nichts wird mit dem Blue Ghost Blues konzert im schlangengarten vom Taj Mahal, aber ich verstehe, dass dir als fotograf eine aufnahme vom Yeti wichtiger ist. Viel glück damit, und ich hoffe, dass du sie hier veröffentlichen wirst. Ich habe nicht die geringsten zweifel, dass sie auf die Ippy frontpage kommt. Du solltest Mr Yeti allerdings vorher unbedingt dazu überreden, seinen pelz in die Taunus reinigung zu geben.

Mach ich, na klar...und grüss dir Dubidu in Tuvalu (wenn ich wieder mal dort bin...meistens reise ich ja zu meiner familie nach Mbabane). Wusstest du übrigens, dass der zwillingsbruder von Dubidu, nämlich Yabbadabbadu in Addis Abbadabbadu lebt?
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Ulrich replies:
Ich hätte schwören können, das mit Larnaca sei Dubidu gewesen. Ich glaube, ich muß meine Quellen überprüfen. Von Yabbadabbadu's Verbindung zu Dubidu habe ich noch nicht gehört, ich dachte immer, das sei die Schwester von Wilma, der Frau von Fred Feuerstein. Dafür gilt es jedoch als gesichert, daß Tanaka, ein Schwager Dubidus, dessen Werk mit der Namensfindung von Kanada, Alabama und der Sahara forsetzte, bevor er seine spätere Frau Barbara kennenlernte.

Und Gabi, äh, weil Du es erwähntest. Ich muß Dir noch was sagen. Ich bin in Wirklichkeit gar kein Fotograf. Aber sage es niemandem weiter. Es ist nämlich so, daß ich in Wahrheit in der Antarktis undercover tätig bin in der Anti Penguin Domination League. Dummerweise ist für mich als ehemaliger zensierter flickrit zweiter Klasse die Kommunikation mit der Liga ernsthaft gestört. Damit hat sich flickr klar als Organisation entblößt, die offen mit den Pinguinen sympathisiert, ein schwerer Schlag für die APDL.

Wie auch immer, wir machen gute Fortschritte und ich bin sicher, es wird gelingen, den Pinguinen die Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft zu vereiteln.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ach, das ist heutzutage nicht so einfach, die quellen zu überprüfen, im Internet findet sich ja so allerlei aus dubiosen quellen. Die wahrheit steht immer noch und nach wie vor in der paper copy des telefonbuchs von Wuppertal. Schön, die information mit Wilma stimmt ja fast, Wilma ist zwar nicht Yabbadabbadus schwester, aber doch immerhin seine cousine.

Tanaka...ja, das stimmt! Ich sehe, hier hast du also erfolgreich das telefonbuch von wuppertal zu rate gezogen. Eigentlich kann man ja auch fast mit gesundem menschenverstand alleine auf diese erkärung kommen, denn Mr. Tanaka stammt aus Japan! Genauer gesagt: Tanahira Tanaka aus Yakahama, derzeit wohnhaft in Ottawa, Kanada. Von 1975 - 1976 hatte er in Wuppertal gelebt, fand diese stadt jedoch äussert deprimierend, da sie nur aus einem "a" besteht. Auch Dubidu, der ihn dort kurz besuchte, war nicht begeistert von nur einem "u". Wahrscheinlich wäre es eher etwas für dich, Ulrich.

Ach so...na ja, mein lieber Tanaka, ich meine Ulrich, es ist nett, dass du mich darauf hinweist, diese ehrlichkeit rechne ich dir hoch an, obwohl ich im rechnen seit meiner grundschulzeit nur mittelmässige erfolge erzielt habe. Ich dachte es mir nämlich schon...also das mit der Anti Penguin Domination League, weil ein freund von mir sowas mal sachte angedeutet hat. Er ist da nämlich auch undercover mit dabei und sein motto lautet: "one by one the penguins steal my sanity". Das erklärt eigentlich vieles, wenn auch nicht alles, weil alles nie erklärt werden kann - dafür reicht nämlich die zeit nicht aus. Das liegt aber nicht an den pinguinen, sondern an der grossen uhr am rathausturm auf dem marktplatz.
Jedenfalls wünsche ich euch und der welt viel erfolg beim "penguin hunting". Peng! (Damit die rechnung aufgeht, sollte ich vielleicht hinzufügen, dass dieser satz die damen und herren von der Anti Penguin Domination League in die irre führen soll, ich finde diese ganze pinguin idee nämlich irre, und meine agenten schmuggeln diese entzückenden, harmlosen tierchen als süsse kätzchen getarnt raus aus der Antarktis und rein nach Tel Aviv).
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Ulrich replies:
Interessant, daß Du es erwähnst, da einige meiner Vorfahren väterlicherseits offenbar tatsächlich aus Wuppertal kommen, genaugenommen aus Wuppertal-Elberfeld. Meine Ahnen aus dieser Zeit sind mittlerweile alle über die Wupper gegangen. Sie haben Wuppertal zuvor aber bereits vor dem zweiten Weltkrieg verlassen und dabei alle gedruckten Exemplare des Telefonbuchs mitgenommen, derer sie habhaft werden konnten.

Die Wuppertaler verwählten sich seither des öfteren, woraufhin man kurzerhand alle Wuppertaler Telefonnummern nebst Telefonapparaten einzog und das Handy erfand. Leider wurde die Technologie des drahtlosen Telefonierens und die dafür nötige Infrastruktur erst sehr viel später errichtet, so daß die Wuppertaler Handys bis heute einfach nur ein hübsches Accessoire darstellen, wovon die meisten Wuppertaler noch heute nicht wissen, was man damit eigentlich macht. Ich gehöre im Hinblick auf Handys auch zu dieser Sorte, wenn auch meine Wurzeln nach Wuppertal schon weiter zurückliegen.

Ich war sogar schonmal in Wuppertal und fand es trotz des "u" auch recht deprimierend, wahrscheinlich wegen des Rests ("Wppertal"). Nichtsdestoweniger dient mir in der Tat immernoch ein etwas angestaubtes Exemplar des Wuppertaler Telefonbuchs als Quellennachweis, wenn auch die fortwährende Bereithaltung ebendieses bisweilen gewisse logistische Schwierigkeiten mit sich bringt. Ich bewahre diesen in unserer Familie angestammten Brauch aus sentimentalen Gründen.

Tanahira und Barbara Tanaka haben übrigens mit dem Panama Kanal ihre aktive Laufbahn gekrönt, bevor sie sich mit dem Züchten von Rhabarber zur Ruhe setzten. So steht's im Telefonbuch. Seither geht es mit den "a"s bergab, es finden sich einfach zuwenig engagierte Verfechter einer Buchstabenverteilung in Ortsnamen, die in auch nur annähernder Weise dem "a" als erstem Buchstaben des Alphabets gerecht würde.

Tja, und was die Pinguine betrifft, so muß ich Dich warnen. Hinter der ach so possierlichen Fassade steckt ein geradezu unabsehbares Potential der Durchtriebenheit, inbesondere beim Streben nach Babel Fish, der deshalb in diesem Teil der Galaxis vom Aussterben bedroht ist. Und was die Zeit für Erklärungen und deren Messung angeht, so haben *natürlich* die Pinguine die Watschelfüße im Spiel. Die Zeit reicht leider nicht, um zu erklären, was sie da unten in der Antarktis alles treiben, um Rathausuhren grundsätzlich falsch gehen zu lassen.

Himmel! Es ist schon wieder später geworden, ich muß weg.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Ulrich edited this comment 15 months ago.
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Das wird dich vielleicht überraschen, aber überrascht bin ich nicht, dass einige deiner vorfahren aus Wuppertal kommen. Schliesslich wurde der name Ulrich in Wuppertal erfunden. Und auch dass sie aus Wuppertal-Elberfeld kamen ist schon keine überraschung mehr, denn ganz Wuppertal scheint ja fast ausschliesslich nur aus Elberfeld zu bestehen.

Ich möchte aber hier der richtigheit halber etwas richtig stellen. Gerade habe ich nämlich in der neuesten ausgabe des Wuppertaler telefonbuchs nachgeschlagen und stelle fest, dass Tanahira Tanaka nicht aus Yokohama sondern selbstverständlich aus Kanazawa kommt. Von Tanahira Tanaka stammt übrigens auch der denkwürdige ausspruch: "wamama in Wuppertal, haddada geregnet".
Und noch eine kurze anmerkung zum Wuppertaler telefonbuch: wenn du immer die neueste auflage (diese erfolgt jährlich) ständig in deiner jacken- oder hemdentasche trägst, wirst auch keine schwierigkeiten mehr haben dein handy zu benutzen.

Gut. Mehr kann ich im moment nicht dazu sagen, da ich noch nicht unter "pinguin" und "rathausuhr" im wuppertaler telefonbuch nachgeschlagen habe, und daher noch nicht weiss, was die pinguine unter der Antarktis so treiben, um rathausuhren grundsätzlich falsch gehen zu lassen. Interessant ist es sicher. Vielleicht berichtest du mir mal ein wenig darüber, wenn es wieder früher ist, und du dann gerade nicht weg musst.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
wobei Lanarca einen durchaus nicht sehenswerten containerhafen hat ... wenn ich das mal unpassenderweise an dieser stelle einschieben darf. :o)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Dafür ist der rest von Larnaca um so interessanter. Ich finde den containerhafen zwar auch recht hübsch, aber wenn man keinen netten grossen container erwartet, was will man dann dort?? Wie bist du denn dort hingekommen um himmels willen? Hattest du dich verlaufen? Ach ich weiss... du wolltest dir sicher das industrial-heavy-metal hafenkonzert der Blue Ghost Blues Band mit Metaf Üsik anhören!!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Mona Lisa replies:
nein, das schiff lag dort. der yachthafen war wohl ein bisschen zu klein dafür. :-))

... und nein, ein konzert hab ich nicht besucht, nur die innenstadt ... und es war sehr heiß.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ach so. Verstehe. Na ja, die Blue Ghost Blues Band spielt auch nur bei vollmond oder neumond, und wenn das nicht der fall war, hast du sie natürlich nicht erleben können. Schade!

Heiss ist es allerdings in Larnaca, besonders im sommer. Als ich das letzte mal ende juni 2007 dort war, hatten wir morgens um 8:00 h schon über 30 °C - es war wärmer als in Tel Aviv!!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Ulrich replies:
Zur Ehrenrettung des Containerhafens von Larnaca sei noch festgehalten, daß er auf der Liste des Weltkulturerbes der Nicht-Sehenswürdigkeiten ziemlich weit oben steht. Noch vor Autobahnkreuzen, Atomkraftwerken oder Erzabbaugebieten.

Seine Abscheulichkeit wird denn auch hoch gelobt und gilt auf der Marineakademie, wo das geflügelte Wort "Den Containerhafen von Larnaca sehen und sterben" ein Running Gag ist, als Lehrbeispiel. Die Absolventen erlernen im Simulator mithin, den Hafen mit geschlossenen Augen anzufahen und zu verlassen.

Auch Bauherren von Nicht-Sehenswürdigkeiten sind geschulte Meister und beherrschen die Kunst der "Guck-Weg-Linienführung" famos. Ihre Produkte sind an Zweckmäßigkeit indes kaum zu überbieten. Man versuche einfach einmal, mit einem Containerschiff durch eine Sehenswürdigkeit wie die Altstadt von Larnaca zu rauschen.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
das beeindruckt mich jetzt ja doch. hätte ich bloß vorher um die große bedeutung dieses ortes gewusst! dann hätte ich das verweilen dort wohl intensiver genossen. :-)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Tja, liebe Mona, manchmal ist man erst klug, wenn's schon zu spät ist. Obwohl dir zum troste gesagt sein soll, dass es selten zu spät und nie zu früh ist, besonders nicht im containerhafen von Larnaca, denn selbiger ist ja noch nicht abgereist. Daher kannst du ja auch jeder zeit wieder hinreisen und dann dieses wundervolle erlebnis so richtig auskosten.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ganz genau. So sehe ich das nämlich auch. Und es wäre wirklich für den containerhafen in Larnaca und für den rest der welt am besten, wenn sie es auch so sähen. Denn was wäre ein Blue Ghost Blues Band concert ohne den malerischen backdrop von Larnacas containerhafen? More power to the Larnaca Container Port, to the Blue Ghost Blues Band and to Schrödinger's Cat.

P.S. Long live the penguins!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel edited this comment 15 months ago.
Siegfried Vogel says:
Explosiver Stoff hier! *bumm*
Posted 15 months ago. ( permalink )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Explosiv?? Eher nicht, keine angst. Vielleicht à la Metaf Air hinsichtlich der musik von der Blue Ghost Blues Band und Metaf Üsik?
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Siegfried Vogel replies:
Ich habe nur ge-zitiert, Grossnichtentantchen: "According to the fictional biography, she was born in Bangs, Ohio, and died in an explosion while on assignment for Combustibles magazine."
:)
Posted 15 months ago. ( permalink )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Dann lies doch mal, was ich auf Ulrich's kommentar "lege veto" ein geschrieben haben, liebstes grossneffenonkelchen, und klicke dann den "true" link an. Du wirst staunen! :-))
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa says:
das war insgesamt sehr erhellend ... allerdings nicht unbedingt in hinblick auf virginia. :-)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Das kommt ganz darauf an, welchen link du angeklickt hast. Nicht jeder link bezieht sich direkt auf Lillian Virginia. Es sei denn, du wolltest etwas über den US staat Virginia lesen...für den gibt's in diesem blog leider keinen link! Nun da du dieses thema angesprochen hast, sollten wir das in meinem nächsten blog beitrag ausführlich diskutieren ;-))
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )

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