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July 15, 08

Die letzte Männerbastion...;o))

...ist geknackt, der quälende Penisneid gehört hiermit endlich der Vergangenheit an:

Mann pinkelt in die Konservenbüchse, oder ins Gurkenglas. Aber was macht Frau, wenn sie im Kajak sitzt, mitten in der Wildnis, links Canyon, rechts Canyon und weit und breit keine Sandbank in Sicht? Dann kommt Whiz Freedom:ins Spiel...
...und: gleiches Recht für alle - mindestens jedes zweite Lagerfeuer im Yukon ist meins ...;-))

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July 7, 08

Über den Wolken

high enough ?
Manchmal holt  einem die Realität schonungslos grausam in die Niederungen des Alltags zurück, schmerzlich und heilsam, um mit klarem Kopf dem kommenden Tagesgeschäft nachgehen zu können.
Nein, ich hatte keinen guten Flug, obwohl ich zwei zur Auswahl hatte, Hamburg - Düsseldorf und Düsseldorf - Zürich. Es hätte einer besser sein können als der andere. Aber es war definitiv keiner von beiden auch nur annähernd gut, ganz im Gegenteil, einer war noch schlimmer als der andere. Wenn ich es genau überlege, kann es eigentlich gar keinen guten Flug von Hamburg zurück geben.
In Fuhlsbüttel fing das Unheil schon an. Aprupt wurde ich meinem Liebsten entrissen und vom quirligen Flughafenumtrieb verschluckt, um mich in einer fürchterlich langen Schlange von kurzhosigen, bedelatschigen und vorurlaubsfreudig lärmigen Menschen wieder zu finden - Stop and Go in einer Abgaswolke billigen Parfüms.
Endlich spuckte mich die Schlange am Schalter aus und das eine Kilo Übergewicht meines Koffers veranlasste die Dame hinterm Schalter dazu, ein Auge zuzudrücken. Immerhin. Ich war schon über die Boarding Time, also rannte ich zum Gate, schmiss mein Handgepäck aufs Band und stürmte durch die Pforte.
Irgendetwas piepste, vermutlich ging mir ein virtuelles Messer in der Hosentasche auf. Eine Dame befummelte mich von oben bis unten, dann von hinten bis vorne und befahl mir meine qualmenden Schuhe auszuziehen, bevor sie von mir abliess. Die nächste Schlange erwartete mich daraufhin vor der Damentoilette. Meine neuerworbene Stehpinkelhilfe hatte ich leider mit dem Gepäck aufgegeben, also kniff ich die Pobacken zusammen und beschloss mein Geschäft
über den Wolken zu verrichten. Eine weitere Warteschlange im Flieger wurde mir erspart, hatte ich doch in weiser Vorraussicht einen Platz in der ersten Reihe gewählt. Die erste Durchsage des Flugpersonals klärte uns über verspäteten Start auf - wir mussten noch auf einen Koffer warten. Vermutlich meinen. Bei der zweiten Durchsage waren es dann falsche Gepäckstücke, die
wieder aussortiert werden mussten. Ich hoffte, nicht meine. Das dauerte, und zwar eine komplette Stunde. Immerhin las ich in dieser ganzen Zeit meine halbe "Zeit" und mir
wurde dabei klar, für welches Klientel ein grosser Teil der Auflage dieser umfangreiche Wochenzeitung gemacht wird.
Der Flug verlief erstaunlich friedlich und der Anschlussflug schien zeittechnisch auch gesichert. Eigentlich war ich froh, mich in Düsseldorf nicht 1 Stunde auf dem Flughafen rumquälen zu müssen.
Direkt aus dem Hamburg Flieger konnte ich in den Zürich Flieger hüpfen, wo ich abermals einen Platz in der ersten Reihe hatte. Den Platz musste ich aber diesmal mit einem charmanten, ca. 4 Monate jungen Mann teilen. Doch, ich mag Kinder. Und verspüre so etwas wie Solidarität mit ihren Müttern. Also versuchte ich mich zu freuen, als der kleine Prinz mit seinen entzückenden, noppenbesockten Füsschen, in flottem Rhythmus in meine Seite strampelte und versorgte die
Mutter nebenbei mit dem Notwendigsten, da ich zwei Hände mehr frei hatte als sie.
Als die Durchsage kam, der Flug würde sich wegen mangelnden Flughafenpersonals verspäten, fing Prinzchen fürchterlich an zu schreien. Seine Mama wollte ihn nicht vor dem Startflug stillen, denn das Stillen fördert wohl den Druckausgleich.
Beinahe hätte ich mitgeschrien.
Es war wie Freitag Morgen im Bürgerbüro nach dem Markeziehen. Die Flugzeuge
standen in Reih und Glied vor der Startbahn und fuhren ca. alle 5 Minuten 100m weiter.
Go - Stop - Go - Stop - 45 Minuten und Prinzchen kommentierte fleissig und lautstark.
Ich war kurz davor, in den Klapptisch zu beissen.
Als der Airbus dann endlich durchstartete, wurde es still neben mir, Prinz Valentin nuckelte genüsslich und sein anschliessendes Bäuerchen machte er ordentlich in die dafür bereitgelegte Stoffwindel. Die Allianz aus säuerlichem Babymageninhalt und süsslichem Billigparfum ergab eine fast unwiderstehliche Duftmischung. Heimlich zog ich die Windel in Reichweite, um
dem Schlimmsten vorzubeugen.
Als wir dann über den Wolken schwebten, schien sich alles zum Guten zu wenden. Prinzchen gluckste vergnügt bei jedem Luftloch, ich kam der Klärung des Mordfalls in meinem Buch zweieinhalb Seiten näher und die monotone Kommunikation zwischen Mutter und Kind verführte mich zu einem Nickerchen und liess mich die Sorge um meinen wartenden Taxifahrer am Züricher Flughafen fast vergessen.
Als Erste stand ich dann in Zürich am Gepäckförderband, was mir aber nichts nützte, denn die Koffer waren langsamer. Nach einer Viertelstunde Wartezeit lief das Band an und ich war gespannt, ob mein Gepäck mir gefolgt war. Offensichtlich hatte es der Trolly genauso eilig, er kam als Dritter.
Fast glücklich zog ich ihn vom Band und dann hinter mir her Richtung Ausgang. Unter den Wartenden waren einige Taxifahrer vertreten, aber keiner von Dornheim. Ich schaute draussen, aber auch da sah ich nirgends ein Dornheimer Taxi. Nach einigem hin und her fragte ich einen anderen Konstanzer Taxifahrer, ob er Dornheim gesehen hätte. Er versicherte mir, diesen am Terminal 1 gesichtet zu haben. Mit flottem Tempo schritt ich Richtung Terminal 1, um dort festzustellen, dass Taxi Dornheim sich wohl schon auf dem Rückzug befand. Nachdem ich ihn erfolglos ausrufen liess funkte ich, leicht resigniert, mit der Konstanzer Zentrale, um genau
das zu erfahren, was ich schon befürchtet hatte. Mir wurde aber versichert, dass gleich ein Taxi losgeschickt würde, um mich spätestens in einer Stunde einzusammeln. Etwas zerknautscht sass ich im Cafe und freute mich, als der Taxifahrer schon nach einer halben Stunde erschien.
Als ich ihn auf der Rückfahrt fragte, warum er statt am Terminal 2 am Terminal 1 wartete und ob er nicht wusste, dass der Flug sich verspäten würde, sagte er mir, die ihm gemeldete Flugnummer wäre auf dem Ankunftsplan gar nicht erschienen. Ich verglich die Nummer mit meinem Flugschein - er hatte die von Hamburg nach Düsseldorf auf seinem Zettel...das gibt Ärger.

Zuhause wartete ein zufriedener Sohn mit Freundin, zwei hungrige Katzen, durstge Blumen, ein fast leerer Kühlschrank und - kein Liebster. Das fand ich am Schlimmsten.
Noch 3 lange Wochen, dann treffen wir uns im Yukon wieder...

Published at 19:53 ( 14 comments / 84 visits )
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June 29, 08

Hamburg again

Next week I will spend again in Hamburg for a conference. My flight goes at 8:30 from Zürich so I have to get out of bed early

When I had a look on the Hamburg website to see what's going on there during the week  I discovered that Apocalyptica will have a gig there on Wednesday, however, no more tickets are available. I love Apocalyptica...these wild Finnish boys with their cellos so I tried to get a ticket somehow...and I got it !! I found it at ebay...yeah yeah yeah...

I whish you a wonderful week my friends!

Published at 20:31 ( 2 comments / 100 visits )
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June 20, 08

This makes me so happy...

...it's done...I've booked the flight to my wilderness dreams

Yukon campfire

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Published at 19:23 ( 38 comments / 241 visits )
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June 8, 08

Sendepause...

...für 1 Woche

 

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Published at 00:16 ( 30 comments / 406 visits )
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May 15, 08

L'Ange Dubitatif quitte Constance

Excuse que mon français est beaucoup spécialement, j'essaie mon meilleur :)

Maintenant, l'Ange Dubitatif est depuis certain temps chez moi et il m'amenait beaucoup de joie, m'accompagnait à Hambourg et au lac. Malheureusement, se cassait ma caméra et moi ne pouvait faire aucune image plus de celui-ci. Je crois, il s'est senti très bien chez moi et je le fais continuer à contre-coeur. Mais le temps est venu, il reviendra de nouveau en France et je suis sûr à moi, Lio l'accueillera avec joie.

Un bon voyage ange!

Published at 20:18 ( 2 comments / 156 visits )
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Published at 21:23 ( 12 comments / 339 visits )
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April 20, 08

Up up and away - Hamburg is waiting!

The next days I will spend again in Hamburg - first five days taking part in a conference and after that I will spend some days with my friend for paddling the waterways of Hamburg and doing other exciting things ;) .

Thanks for all your visits, favs and amiable as well as humorous comments!

So my dear Ipernity friends I wanted to wish you all some wonderful spring-days or just a great time :)

Take care, see you soon

Cheers Charon

 

 

Published at 14:44 ( 17 comments / 309 visits )
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March 25, 08

Tagebuch einer Ich-AG

 

16. Juni: Habe endlich die Firma gegründet. Auf die Ausschreibung für die Stelle kam nur eine Bewerbung. Meine. Das Bewerbungsgespräch verlief positiv. Ich entspreche genau meinen Vorstellungen. Trotzdem Vorsicht: Habe vier Wochen Probezeit vereinbart.

02. Juli: Erste Zwischenbilanz nach 14 Tagen: Es läuft. Zwar noch nicht so besonders, aber doch irgendwie. Aber es wird schon, da bin ich mir einig.

26. Juli: Das Geschäft brummt! Habe eigentlich eine Woche Urlaub beantragt. Kann ich aber einfach nicht genehmigen. Muss ich mir noch sensibel nahe bringen. Aber die Kunden gehen vor.

13. August: Muss dringend mit mir übers Geld reden. Kann ja nicht so sein, dass ich einerseits Gewinn mache (Einzelheiten erfährt man ja nicht als Angestellter), während andererseits mein Gehalt stagniert. Was wäre ich denn ohne mich?

17. August: Habe mich heute früh über mich aufgeregt. Mehr Gehalt - das kann wohl nicht wahr sein. Erst mal muss ich doch Kapital ansammeln, damit ich investieren kann. Aber das werde ich mir schon noch beibringen. Wahrscheinlich muss ich die Zügel ein bisschen anziehen. Sonst komme ich noch auf die Idee, einen Betriebsrat zu bilden.

21. August: Heute früh zwei Stunden Warnstreik. Wenn ich es anders nicht kapiere, dann ziehe ich eben einen knallharten Arbeitskampf durch. Keinen Urlaub, keine Gehaltserhöhung - nicht mit mir.

22. August: Warnstreik! Na warte. Da gibt's eine gediegene Aussperrung.

23. August: Ha, jetzt habe ich's mir gezeigt! Mit Aussperrung hatte ich nicht gerechnet. Aber die Firma kann sich keine Pause leisten. Deshalb brauche ich einen Streikbrecher. Am besten mich, ich kenne mich ja aus. Ich als Streikbrecher - da werde ich Augen machen.

26. August: Habe mit eigenen Ohren gehört, wie ich mich "Dummes Schwein" genannt habe. Habe es mir sofort gemeldet, denn den Chef zu beleidigen stört eindeutig den Betriebsfrieden.

27. August: Die Beleidigung hat Folgen - habe mir eine Abmahnung erteilt. Noch einmal, und ich bin entlassen.

17. September: Seit dem Streikbrecher-Einsatz und der Abmahnung ist Ruhe in der Firma - kein Gemecker mehr, keine Gehaltsforderungen. Man muss eben mal die Instrumente zeigen.

21. Oktober: Ich gehe an die Börse. Wenn schon Ich-AG, dann richtig. Spiele mit dem Gedanken, alle Aktien selbst zu kaufen, damit mir keiner reinquatschen kann.

03. November: Der Börsengang war ein voller Erfolg. Die Aktien gingen weg wie warme Semmeln. Bin allen anderen möglichen Käufern zuvorgekommen. Tja, clever muss man sein. Jetzt bin ich nicht nur Inhaber und Geschäftsführer, sondern auch Vorstandsvorsitzender. Und Vorsitzender des Aufsichtsrates.

14. Dezember: Irgendwie klemmt das Geschäft im Moment. Liegt es am Wetter? Oder an der Vorweihnachtszeit?

16. Dezember: Jetzt weiß ich, woran es liegt: Die Lohnnebenkosten sind zu hoch. Habe mir das unmissverständlich klargemacht. Ja, wenn ich ein Osteuropäer wäre, da wär's vielleicht billiger. Aber so - ich habe zu hohe Ansprüche.

03. Januar: Musste mir eine Gewinnwarnung geben. Jetzt regt sich der Aktionär auf. Und der Aktienkurs fällt. Da werde ich wohl am Personal sparen müssen.

04. Januar: Kurzarbeit. Das fehlte noch. Andererseits - ich könnte mich nach einem Nebenjob umsehen. Vielleicht mache ich auch Schwarzarbeit bei mir.

07. Januar: Habe mich heute entlassen. Der Aktionär jubelt - der Kurs ist kurzzeitig nach oben geschnellt. Shareholder value ist eine tolle Sache.

12. Januar: Habe viel Zeit. Werde noch eine Firma gründen, gehe damit auch an die Börse, kaufe mir gegenseitig die Anteile weg. Das erzeugt Nachfrage und jagt den Kurs hoch. Obwohl - vielleicht sind das verbotene Insidergeschäfte? Egal, Hauptsache es bringt Gewinn. Außerdem, wenn ich dicht halte, kommt es nie raus.

Noch Fragen? Nein? Setzen - 6 !!!

© Published at 11:09 ( 8 comments / 266 visits )
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March 4, 08

La Musique


LaXula - le Boulette
La Musique

La musique souvent me prend comme une mer!
Vers ma pâle étoile,
Sous un plafond de brume ou dans un vaste éther,
Je mets à la voile;

La poitrine en avant et les poumons gonflés
Comme de la toile
J'escalade le dos des flots amoncelés
Que la nuit me voile;

Je sens vibrer en moi toutes les passions
D'un vaisseau qui souffre;
Le bon vent, la tempête et ses convulsions

Sur l'immense gouffre
Me bercent. D'autres fois, calme plat, grand miroir
De mon désespoir!

Charles Baudelaire

 

Music

Music often transports me like a sea!
Toward my pale star,
Under a ceiling of fog or a vast ether,
I get under sail;

My chest thrust out and my lungs filled
Like the canvas,
I scale the slopes of wave on wave
That the night obscures;

I feel vibrating within me all the passions
Of ships in distress;
The good wind and the tempest with its convulsions

Over the vast gulf

 

Cradle me. At other times, dead calm, great mirror

 

Of my despair!


© Published at 21:32 ( 6 comments / 424 visits )
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February 20, 08

Away for a while...

...planning, trouble-shooting, travelling, training, working, loving, living = less time for IP.

Have a great time, see you!

Cheers, Charon

© Published at 11:36 ( 31 comments / 632 visits )
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November 16, 07

Freedom

Tie two birds together. They will not be able to fly, even though they now have four wings.

© Published at 09:34 ( 17 comments / 541 visits )
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