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September 16, 2009

Gillydeckel und andere Bodeneisen

Betreff :
Bilder von Miltenberg

Hallo Renate,

ich schreibe Dir, da ich gerne Deine tollen Bilder der Kanaldeckel aus Miltenberg auf einer Webseite, naemlich Miltenberg.org verwenden wuerde.

Miltenberg.org aggregiert und kommentiert Beiträge ganz normaler Leute, die im Umkreis von Miltenberg Geschichten erzählen und Texte schreiben, Fotos machen und Videos drehen. So soll gemeinsam ein authentisches und persönliches Bild der Region aus dem Blickwinkel von Ortsansässigen und Besuchern geschaffen werden.

Natuerlich wuerde ich dein Profil hier auf ipernity verlinken, oder auch eine andere Webseite. Eine kurze Beschreibung zu Dir - wer Du bist, wie Du Miltenberg fandes und wie Du auf die Idee mit den Kanaldeckeln kamst z.b. - waere auch toll. Das waere natuerlich ein Schmankerl, ohne geht's aber auch.

Viele Gruesse und einen schoenen Tag,

Benedikt

..................

Meine Erlaubnis hatte ich ihm gegeben.

...................

Hallo Renate,

vielen Dank für die Erlaubnis deine schönen Bilder auf Miltenberg.org zu zeigen. Zwei Sets sind daraus entstanden.

- Miltenbergs Straßen
- Miltenberger Spätsommer

Viele Grüße aus Miltenberg

..................

Über die Veröffentlichung freue ich mich sehr :-)

Renate

Published at 17:42 ( 6 comments / 103 visits )
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August 21, 2009

Aus einem wunderschönen Urlaub zurück

Jeder Urlaub hat ein Ende, so wie unser Urlaub auch. Gestern, unter extremen Hitzebedingungen, war dann Zeltabbau und Rückreise angesagt.

Wir haben am Main und an der Tauber einen wundervollen Urlaub bei hochsommerlichen Temperaturen verbracht. Unser herzlicher Dank gilt ganz besonders lilamo, die sich wirklich rührend um uns kümmerte, uns gleich auf dem Campingplatz in Empfang nahm und uns wundervolle Ecken ihrer Heimatregion zeigte. Unvergessen der wirklich schöne und entspannte Nachmittag in Miltenberg mit uxxa, die extra anreiste, um uns und lilamo kennenzulernen. Für den schönen entspannenden Nachmittag in eurem Garten, liebe Rosi und Gerd, ganz herzlichen Dank. Der Kuchen sowie der Kaffee haben echt lecker geschmeckt. Ich fand es toll, wie du, Rosi sowie Ricki, beide mit Laptops ausgerüstet, am Gartentisch saßen und euch austauschten.

Euch Allen ganz herzlichen Dank für die schöne Zeit miteinander.

Auf Fotos von diesem Urlaub müßt ihr noch ein bisschen warten da mein Rechner hoffnungslos mit Daten voll ist. Nicht ein Foto paßt mehr drauf. Eine neue Festplatte muß her, die Ricki mir besorgen und am Wochenende einbauen will.

Herzlichst

Renate und Ricki

Published at 08:00 ( 12 comments / 182 visits )
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August 6, 2009

Endlich geschafft... Urlaub...

Nach sehr stressigen Tagen im Büro habe ich es endlich geschafft.... Urlaub...

Gestern um 16.30 Uhr war es endlich soweit, dass ich all meine Aktenberge, dank der vielen Überstunden der letzten Wochen, vom Schreibtisch hatte, das heißt, bis auf 2, die ich meiner Kollegin unterschob. Wie so oft fiel unser Druckersystem aus, so dass die letzten beiden Dokumente nicht mehr aus dem Drucker kamen. Eine Mail der Systeminformatiker teilte mit, dass mit Drucke nicht mehr zu rechnen sei. Systemabsturz. Insgesamt habe ich in 5 Arbeitstagen 143 Insolvenzen bearbeitet, Forderungen bei Anwälten und Insolvenzgerichte angemeldet, 276 Akten zusätzlich erledigt, dazu 32 Überstunden geleistet. Mein Schreibtisch ist leer, die Termine alle abgearbeitet. Ein tolles Gefühl.

Seit heute habe ich also Urlaub. Bei mir steht jetzt erst einmal große Wäsche an, Koffer und Zeltausrüstung packen, Haus und Garten für 14 Tage Abwesenheit richten und um 11.30 Uhr auf dem Neusser Markt den Neonazis die Stirn bieten. Sie wollen dort eine Mahnwache errichten, wir Bürger errichten eine Gegenmahnwache gegen das ganze braune Nazipack. Aus diesem Grund habe ich mir schon heute einen Urlaubstag genommen. Es wird Zeit, dass man sie wieder in ihre Schranken verweist, ihnen deutlich macht, dass sie hier in unserem Land unerwünscht sind, dass ihr Gedankengut menschenverachtend und in keinster Weise zu dulden ist. Ich hoffe, dass viele Neusser Bürger kommen werden um ihnen zu zeigen, wo ihre Grenzen sind. Die Nazis haben unendlich viel Leid in diese Welt gebracht, Millionen Menschen ermordet, darunter die Hälfte meiner Neusser Familie in KZ´s gesteckt und ermordet, die sich damals gegen das Regime auflehnten, große Teile Europas in Schutt und Asche legen lassen. Eine Neuauflage dieses teuflichen Regimes muß schon im Ansatz verhindert werden. Meinen Beitrag dazu werde ich heute wieder leisten. Das bin ich meinen jung ermordeten Onkels und Tanten, den ausländischen Mitbürgern in unserem Land, schuldig.

Am Samstag gehts dann in Richtung Würzburg in den Campingurlaub. Wir haben in Triefenstein, in der Nähe von Marktheidenfeld, einen Campingplatz gebucht, werden endlich lilamo in unsere Arme schließen können und mit ihr, hoffentlich bei schönem Wetter, uns kennenlernen und schöne Wanderungen unternehmen. Ich freue mich schon riesig auf lilamo :-) Und dann sind da noch unsere Rosi mit ihrem Gerd... Auch sie werden wir wiedersehen worauf mein Mann und ich uns ganz besonders freuen. Mal sehen, wie ihre Laufentchen real aussehen und was sie für Unsinn im Kopf haben :-)

Vielen Dank Euch allen für Eure Freundschaft, treuen Besuche, die lieben Kommentare, Mails und Favoriten :-)

Herzlichst

Renate

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Aus der Neusser Tagespresse:

NPD-Kundgebung nach einer Stunde aufgegeben

Neuss (NGZ) Die gestrige Mahnwache der NPD auf dem Freithof verlief nach Polizeiangaben ohne besondere Zwischenfälle. Die Ordnungsbehörden sprachen von einer verschwindend kleinen Teilnehmergruppe. Die Kundgebung wurde von 60 Gegendemonstranten unterschiedlicher politischer Ausrichtung aus Neuss begleitet. "Ein Redebeitrag wurde von Sprechchören übertönt und Versuche, Propagandamaterial zu verteilen, scheiterten kläglich", erklärte Marc Wolters, Sprecher der Antifa Neuss. Nach nur einer Stunde gab die NPD die Mahnwache auf.

.....

Ich war ja dabei. Die Handvoll Nazis hatten keine Chance auch nur einen Piep zu sagen oder nur ein einziges Flugblatt zu verteilen..... Die Nazis haben in Neuss absolut keine Chance.

Published at 05:54 ( 15 comments / 124 visits )
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July 23, 2009

SMS von meiner Nichte Nicole

Eben erreichte mich im Büro eine SMS meiner Nichte. Sie ist Mutter und ich wieder Großtante geworden. Der kleine süße Spatz heißt Renate Johanna...

:-)

Published at 06:41 ( 25 comments / 184 visits )
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July 4, 2009

Was für ein Chaostag......

Gestern, der erste Tag nach unserem schönen Urlaub, gestaltete sich immer mehr zu einem richtigen Chaostag. In aller Frühe hatte ich noch voller Schwung und Elan meine ersten Urlaubsbilder in den Rechner eingelesen. Am Donnerstag Nachmittag wurden die ersten Maschinen Wäsche gewaschen und auf der Terrasse aufgehangen damit ich gestern gleich früh mit dem Bügeln anfangen konnte. Um halb 7 Uhr stand ich auch schon mit Bügelbrett und Bügeleisen bewaffnet vor den ersten Wäschebergen um sie zu beseitigen. Mein Mann beschäftigte sich mit dem Ordnen der Campingausrüstung, säuberte schon viel vom Ostseesand. Alles lief harmonisch und in Ruhe ab. Den Nachmittag planten wir mit Einkaufen da wir keine Lebensmittel mehr im Hause haben. Wollten danach noch so zum Abschluß des Urlaubes schön essen gehen.

Gegen Mittag stand unser Fensterputzer vor der Haustüre, den ich total vergessen hatte. Also alle Fensterbänke leer räumen damit er mit seiner Arbeit beginnen konnte. Wir hatten eine unerträgliche Schwüle, waren nass geschwitzt und konnten alle, samt Fensterputzer, keinen Piep mehr sagen. Meine Wäscheberge hatte ich gegen 16 Uhr endlich erledigt, mit der Nähmaschine noch verschiedene Dinge geändert bzw. ausgebessert, freute mich, endlich mit meinem Mann das Haus verlassen zu können.

Für den Abend hatte ich noch geplant, alle Kühltaschen auszuwaschen, wieder richtig zu verstauen und im Keller noch ein wenig Ordnung zu schaffen.

Und dann kam alles ganz, ganz anders. Die Schwüle und Hitze wurde noch unerträglicher. Wir waren gerade dabei, uns für´s Einkaufen fertig zu machen, den Einkaufszettel zu erstellen als wir einen ohrenbetäubenden Krach im Garten hörten. Wir rannten hinaus als wir das Chaos draussen sahen und hörten. Wie aus Kübeln geschüttet fielen kinderfaustdicke Hagelkörner aus dem Himmel, knallten mit aller Macht auf unser und der Nachbarn Terrassendächer und bedeckten die Gärten mit einer dicken weißen Schicht.

Mein Mann und ich standen fassungslos auf der Terrasse und ahnten schon da Böses. Nach dem Hagel, der etwa 10 Minuten anhielt, gingen schwere Wolkenbrüche und Gewitter nieder. Das Wasser schoß auf unsere Terrasse und wir befürchteten, dass diese Wassermassen durch die Terrassentüren ins Haus liefen. Aber 1 Meter vor den Terrassentüren blieb es stehen. Welch ein Glück, dass wir die Terrasse ein wenig zum Garten hin abschüssig angelegt hatten.

Ein solches Unwetter hat aber auch meist zur Folge, dass unser Keller und auch die Keller aller Nachbarn erbarmungslos absaufen. Wir hatten im letzten Jahr viel in unserem Keller gearbeitet, alle Rohre nach draussen nochmals mit Bauschaum abgedichtet weil durch die Fugen und Ritzen an den Rohren entlang das Wasser mit großen Druck in unseren Keller spritzte.

In unserem Heizungskeller stand noch nie Wasser da wir dort keine Rohre nach aussen haben. Beim letzten Unwetter jedoch hatten wir auch dort eine riesen Pfütze stehen und rätselten bis gestern Nachmittag darüber, woher das Wasser wohl kommen mag. Wir hatten erst vor 3 Wochen mit unserem Schornsteinfeger über das Problem gesprochen. Er meinte, es könne gut sein, dass bei heftigen Regenfällen der Regen durch den Schornstein in den Heizungskeller fließen könne. Wir mögen doch einen Eimer unter das Überlaufventil stellen damit die Kellerüberflutung verhindert wird. Er kenne so etwas von anderen Häusern. Der Eimer stand, das Wasser kam aber nicht aus dem Schornstein. Seit gestern wissen wir, woher es kommt.....

Zuerst einmal kam gar nichts. Die Rohre in der Waschküche hielten dicht, kein hereinspritzendes Wasser. Freude kam bei meinem Mann und mir trotzdem nicht auf da wir ja noch das Problem Wassereinbruch Heizungskeller hatten. Wir standen während des Unwetters unschlüssig im Heizungskeller, starrten auf den Kamin und dem Eimer, kein Wasser zu sehen und bekamen plötzlich nasse Füsse....... Eine große Wasserlache breitete sich im Heizungskeller aus. Wir griffen direkt nach unseren 5 Aufnehmern und wischten was das Zeugs hielt, zerrten Blumentöpfe, Staubsauger und andere lose Teile von der Wand zur Nachbarin, wovor leider auch Metallregale stehen und krochen auf dem Boden herum um das Übel des Wassereinbruchs zu finden. Wir haben es gefunden und sind immer noch total fassungslos.

Aus der Kellerwand selber, aus den Zwischenräumen der Steine, dem Mörtel, schossen viele kleine Wasserstrählchen in unseren Keller, alle in einer Höhe von etwa 20 cm oberhalb des Kellerbodens und aus der Verbindung von Fußboden-Wand stieg das Wasser....

Die Frage, die uns nun beschäftigte war, wie kann aus der Kellerwand zur Nachbarin Wasser in unseren Keller schießen??? Was ist dagegen zu tun? Wir wischten erst mal zwei Stunden ununterbrochen weiter um einen größeren Wasserschaden zu verhindern. Das Unwetter ließ nach, 1 Stunde später kamen nur noch kleine Rinnsale, die ich meinem Mann überließ. Zuerst schaute ich nach unserem Auto ob irgendwelche Dellen im Blech hinterblieben waren. Waren aber nicht. Dann besuchte ich meine Nachbarn. Sie hatten ein viel größeres Wasserproblem als wir. Bei unserer alten Nachbarin standen 25 cm Wasser im Keller, bei den Nachbarn daneben gleich 40 cm. Als ich das meinem Mann erzählte meinte er, wenn bei der Nachbarin 25 cm des Kellers unter Wasser stünde, so würde sich das Wasser durch die Wand in unseren Keller drücken. Und dagegen sind wir machtlos.

Wir gingen dann zu unserer 82jährigen Nachbarin rüber und wischten dort bis heute früh um halb 2 Uhr die Wassermassen auf. 25 cm Wasser in 50 qm Kellerräume sind nicht so schnell zu beseitigen wie die großen Pfützen in unserem Keller. Das braucht Zeit und viel Kraft. Wir waren mehr als erledigt, um ehrlich zu sein, fix und fertig, unsere Nerven blank wie scharfe Messer.

Heute früh hörte ich in den Nachrichten, was für ein schlimmes Unwetter über uns herein gebrochen war. Die komplette Neusser Innenstadt sowie große Teile der Nordstadt, in der wir wohnen, war unter Wasser und gesperrt, große Teile von anderen Flächen waren überschwemmt, allein der Parkplatz eines Einkaufszentrums stand unter Wasser und das Einkaufszentrum HIT wurde komplett überflutet. Das Wasser lief über den Parkplatz in den Supermarkt. Hunderte von Kellern liefen in Neuss randvoll. In Düsseldorf wurde der Keller eines Krankenhauses überflutet, der Flughafen stellte wegen Überschwemmung seiner Start- und Landebahnen seinen Dienst ein. Also, was klage ich da wegen 20 Putzeimer Wasser, die wir in unserem Keller aufwischten? Was beklage ich mich da über 25 cm Wasser im Keller unserer Nachbarin? Glück im Unglück gehabt. Hätte schlimmer kommen können wenn wir die verdammten Ritzen und Fugen an den Kellerrohren nach draussen nicht so gründlich abgedichtet hätten.... Dann hätten wir nicht nur die 25 cm bei der Nachbarin mit Eimern aufnehmen müssen sondern auch bei uns.

Gleich gehen mein Mann und ich erst mal frühstücken, in aller Ruhe, haben wir uns verdient. Wir haben eh kein Brot im Haus... Zum Einkaufen kamen wir ja nicht mehr...

Renate, mit einem kreuzlahmen Rücken....

http://www.ngz-online.de/public/bildershowinline/regional/bilderserien/45921?skip=0&refback=/public/index/regional|index

http://www.ngz-online.de/public/bildershowinline/opinio/45918?skip=0&refback=/public/article/panorama/deutschland/727951/Heftige-Unwetter-in-NRW.html|article

Published at 05:28 ( 19 comments / 276 visits )
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July 2nd, 2009

Aus dem Urlaub zurück

Leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende, unser Urlaub leider auch. Wir haben wundervolle Tage an der Ostsee verlebt. Mein Mann und ich waren von früh bis spät in den vielen Städten und Städtchen an der Ostsee, Mecklenburg-Vorpommern, unterwegs. Natürlich habe ich auch viele Fotos mitgebracht, die ich aber noch alle in den Computer einlesen und sichten muß. Zur Zeit räumen wir, mit Pausen, da wir draussen Gewitter haben, den Wagen aus. Die beiden Waschmaschinen laufen schon auf Hochtouren.

Nicht alles war, wie es hätte sein können. Über unseren Campingplatz waren wir mehr als verärgert, oder seien wir ehrlich, geschockt, hätten ihn am liebsten gleich wieder fluchtartig verlassen. Da wir ihn aber für 12 volle Tage gebucht hatten, ihn auch gleich bezahlen mußten, ging das leider nicht.

Ich kann nur jeden Camper vor dem Campingplatz Markgrafenheide, Baltic Camping GmbH, warnen. Noch nie habe ich auf einem Campingplatz so schmutzige Sanitäreinrichtigungen erlebt, noch nie derart unfreundliches Personal kennengelernt. Der Campingplatz ist in einem verwahrlosten Zustand, kein gepflegter Stellplatz. Er ist sehr groß und zieht sich in ein Waldgebiet hinein. Kein einziger ebener Stellplatz, die reinste Hügellandschaft wo man unweigerlich bei Regen, auch mit dem kleinsten Zelt, erbarmungslos absäuft und in riesigen Pfützen steht. Wie gut, dass unser neues Zelt eine komplett geschlossene Bodenwanne von 25 cm Höhe hat. Gleich am ersten Urlaubstag standen wir knöcheltief, wie alle anderen Zelte auch, in wirklich großen Wasserpfützen. Wir waren sehr froh, dass wir nur am ersten Tag mit einem höllischen Gewitter und kübelweise Regen davon gekommen waren.

Auf dem gesamten Gelände gibt es 6 Waschhäuser, wovon 4 geschlossen waren. 2 waren total zerstört, eingeschlagene Scheiben und dem Zerfall Preis gegeben. Die große Masse an Campern hatte also nur 2 kleine Waschhäuser zur Verfügung, die weder genug WCs noch Duschkabinen für all die vielen Menschen hatte, geschweige denn Einzelwaschkabinen. Große Klasse war, dass die Männer- und Frauenbadeeinrichtungen nicht durch Türen getrennt sind. Ständig kamen neugierig schauende Männer in die Damenabteilung was mich dann dazu veranlasste, wie andere Frauen auch, die Behindertenkabine zu nutzen. Alles war von grundauf schmutzig, unhygienisch und teilweise mehr als ekelhaft. Weder vom richtigen Putzen noch vom freundlichen Grüssen hielten die beiden Reinigungskräfte etwas. Mit nur einem Lappen wurden, wenn überhaupt, die Wasch- und WC-Becken gereinigt. An der Wand hing nur 1 Rolle Toilettenpapier für alle Kabinen was natürlich zu einem Toilettenpapiernotstand führte. Hauchdünnes Papier, ich wußte bis dahin überhaupt nicht, dass es so dünnes Toilettenpapier gibt, für 8 Toiletten, wenn überhaupt welches vorhanden war. Wehe der oder dem, der sein Geschäft vorher falsch einschätzte. Nachholen wäre sehr mühsam geworden... mit runter gelassener Hose, WC-Türe öffnen, dann an den Eingang springen, Nachschub holen und den Weg zurück.... Was war ich froh, dass wir unser eigenes Toilettenpapier im Gepäck hatten.

Auf dem Campingplatz sowie dem anschließenden Badestrand gibt es eine Mückenplage, wie ich sie noch nie erlebt habe. Es war weder abends noch morgens ein gemütliches Sitzen im Freien möglich. Kam man aus dem Zelt, saßen auch schon hunderte von Mücken auf dem Körper. Wir haben in den 12 Tagen 7 Dosen Autan verbraucht, uns vor dem Betreten des Platzes von Kopf bis Fuß eingesprüht, bei jedem Verlassen des Zeltes nochmals. Die Kinder auf dem Zeltplatz sahen alle schlimm aus, waren doch ihre Körper von oben bis unten von Mückenstichen übersät.

Das waren noch lange, lange nicht alle Mängel.

Dieser Campingplatz wird gerne von randalierenden Jugendlichen genutzt. Sie brüllen und schreien wie die Wilden bis morgens früh um 5 Uhr, Sauffeten bis zum Erbrechen haben wir dort erlebt und nicht nur das. Sie ziehen nachts über den Campingplatz, brüllen fremdenfeindliche Parolen wie Ausländer und Wessis raus oder lassen ihren Übermut mit Schaukämpfen freie Bahn. Heute früh um halb fünf Uhr jagten 3 Jugendliche einen polnischen Jugendlichen über den Platz und brüllten: "Dich Polen schlagen wir gleich tot!"

Mitten in dem Waldgelände werden Abend für Abend große Lagerfeuer von den Jugendlichen angezündet obwohl das Feuer machen strengstens untersagt ist. Nirgends ein Feuerlöscher oder sonst eine Einrichtung um einen Brand zu bekämpfen.

Es ist niemand von der Campingplatzverwaltung da, der sich dieser Probleme annimmt. Überall verschlossene Augen und Ohren.

Ich rate wirklich jedem Camper, der keine starken Nerven hat, Ruhe und Erholung sucht, mehr als dringenst vom Besuch dieses Platzes ab. Die meisten Camper warfen schon am 2. Tag ihres Besuches das Handtuch und flüchteten in alle Richtungen auf und davon.

Aber ansonsten war, bis auf kleine Vorkommnisse in Badeorten zwischen Warnemünde und Rügen (nur in dieser Richtung) alles sehr sehr schön. Wir hatten wirklich einen tollen Urlaub, den wir, selbst auf diesem Horrorcampingplatz, genossen.

Renate

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June 19, 2009

Bin dann mal wieder weg :-)

Und wieder muß ich mich von Euch verabschieden denn Morgen gehts ganz früh los. Unser Urlaub ist endlich da. Das Auto ist gepackt, die Fahrräder auf dem Autodach verstaut. Es geht mit dem Zelt an die Ostsee, in die Nähe von Warnemünde. 2 Wochen seid Ihr mich also nun los....

Vielen Dank für all Eure treuen Besuche, für die vielen lieben Kommentare und Favoriten. Ich bin sicher, dass ich Euch vermissen werde, so wie immer.

Also machts gut, bleibt alle gesund und munter. Bis zum 5. Juli dann...

Seid ganz herzlich gegrüßt

Renate :-)

Published at 19:32 ( 8 comments / 212 visits )
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June 14, 2009

4 Tage Bamberg

Mein Mann und ich waren 4 Tage auf einem Campingplatz in Bamberg. Wir haben in Bamberg wundervolle Tage und Stunden verbracht, die unvergeßlich bleiben werden und das Dank unserer Rosi und ihrem Gerd. Sie waren die besten Fremdenführer, haben uns herrliche Ecken in und um Bamberg gezeigt, haben viel miteinander erzählt und gelacht. Ganz herzlichen Dank. Rosi, du bist mir eine ganz, ganz liebe Freundin geworden. Vermisse dich schon jetzt. Vielen Dank auch an Gerd. Er ist ein ganz toller Mann.

Danke für alles :-)

Published at 19:27 ( 8 comments / 165 visits )
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May 26, 2009

Bin etwas seltener hier

Hallo ihr Lieben

Zur Zeit bin ich beruflich sehr überlastet. Wir haben in meiner Behörde Großaktionen im Beitragswesen, tausende Zahlungseingänge, Neuberechnungen, Guthabenerstattungen, ein neues Computersystem, was nicht so will, wie wir es brauchen. Alleine in der letzten Woche habe ich mehr als 16 Überstunden an nur 3 Arbeitstagen machen müssen, gestern und heute sah es genau so schlimm aus. Zur Zeit arbeite ich von morgens 6 uhr bis nach 18 Uhr, bin dann immer erst nach 19.30 Uhr zu Hause und wirklich fix und fertig. Ab Donnerstag ist dann auch noch meine Kollegin für 2 Wochen in Urlaub, die ich vertreten muß. Chaos hoch 3.

Neben der Arbeit habe ich ja auch noch Haus und Garten, Familie und Mann....

Verzeiht mir also, wenn ich Eure Bilder in nächster Zeit mehr am Wochenende anschaue und dann kommentiere. Mir entgeht ja keines da ich den Feedreader habe, der mir all Eure Bilder zeigt.

Für Eure lieben Kommentare, die Mails und die Favoriten bedanke ich mich deshalb ganz herzlich bei Euch. Freu mich über jeden Eurer Besuche.

Ich bin also nicht lustlos im ipernity geworden sondern es fehlt mir nur an Zeit.

Euch allen ganz herzlichen Dank und ganz liebe Grüße

Eure

Renate ;-)

Published at 19:30 ( 13 comments / 215 visits )
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April 5, 2009

Freundschaft, Liebe, Tod

Freundschaft

Die Freundschaft, das letzte gebend,
will, dass in der Seele lebend,
für alle Zeit das Herz sich bewahre.
Doch, wie man auch verfährt,
was tut der Freund, das sein Tun
dem Freunde hilfreich zur Seite steht?
Wie soll er sich offenbaren
damit die Freundschaft den Wert erhält
und nicht dahin welkt und vergeht?
Die Kunst der Freundschaft ist es
im Schatten des Freundes zu stehen
und ihm bei Anlass die Seele zu halten.

Dr. Martin Schneider
24.01.2007

Dieses Gedicht schrieb ein Freund meiner am 18.10.2007 verstorbenen Schwägerin Heidi in einer sehr schwierigen Zeit. Heidi war nicht so einfach....

........

Tod

Im Geiste höre ich mich deinen Namen flüstern.
Vor meinen Augen erscheint dein liebliches Bild.
Höre dich lachen und scherzen, fühle deine Hand -
und sehe huschend den Tod an der grauen Wand.
Mein Geist versinkt im Dunst der Erinnerungen.
In meiner Seele stürmt die Sehnsucht nach dir.
Machtvoll reiße ich mich aus des Geistes Kummer
und wende mich wieder dem Irdischen zu.
Zu schmerzvoll ist noch dein Bild in meiner Seele.
Zu tief sind noch die Wunden in meiner Brust.
Könnte ich die Welt einmal nur zurück drehen,
so würde ich beim Tod um Gnade für uns flehen.

Dr. Martin Schneider

Zum Tode seiner Frau, die mit 30 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, ihn und die zwei kleinen Töchter zurück ließ.
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March 12, 2009

Wir Heimwerkern :-)

Mein Mann und ich haben letzten Samstag ganz spontan entschlossen, dass wir wieder handwerklich tätig werden wollen. Wer ein Haus hat, weiß, dass es da immer etwas zu bauen, zu verschönern und neu zu gestalten gibt. Uns nervte schon im letzten Jahr, in diesem ganz besonders, dass es auf der Terrasse immer recht kalt bei schlechtem Wetter ist, wir oft unsere Freunde im Haus anstatt im Garten oder unter auf Terrasse bewirten können.

Also entschlossen wir uns am Samstag, die Terrasse muß "dicht" gemacht werden da unsere Heizstrahler bei offener Terrasse nicht das bringen, was sie eigentlich sollen, eine wohlige Temperatur bei nasser, kalter Wetterlage.

Morgen, am Freitag, geht es dann los. Wir werden 6 Rahmen aus Holz bauen und stabile Plexiglasfolie daran befestigen. Das heißt dann für uns, 6 Rahmen bauen und einpassen, sie 3 mal streichen, macht zusammen bei 3 Anstrichen 18 mal Rahmen streichen. Jeweils 3 werden dann mit Scharniere aneinander befestigt, Rollen unter die Rahmen geschraubt so dass wir jeweils 3 Türen nach rechts und nach links an die Terrassenwände klappen können.

Da wir die nächsten 2 bis 3 Wochenenden komplett mit sägen, bohren, schrauben, streichen, tackern etc. beschäftigt sein werden, komme ich natürlich nicht mehr zum Fotografieren und Bilder bearbeiten. Somit wird von mir hier sehr wenig zu sehen sein.

Ich bin dann also nicht krank oder lustlos geworden sondern nur mit meiner Lieblingstätigkeit, dem Werkeln, beschäftigt. Natürlich werde ich von dieser Arbeit Fotos machen und sie hier für Euch zur Belustigung hochziehen. Aber erst nach Fertigstellung der Schiebetürenelemente und auch nur dann, wenn sie ansehnlich geworden sind :-))

Eure Fotos werde ich mir aber weiterhin in den Pausen der Bautätigkeit ansehen damit mir auch keines Eurer Fotos entgeht :-)



Herzliche Grüße

Renate

Published at 16:54 ( 34 comments / 334 visits )
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December 5, 2008

SMS von meiner Nichte erhalten :-))

Hallo Renate. Ich habe heute erfahren, dass ich in der 6. Woche schwanger bin. Ansonsten geht es uns gut. Du bist die erste, die es erfährt. Wir freuen uns sehr. Deine Nicole

Na, da freue ich mich aber sehr. In 8 Monaten wird es hier dann wohl Babyfotos von mir geben :-))

Published at 08:21 ( 29 comments / 524 visits )
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October 22, 2008

ipernity-Treffen Wetzlar 18.10.2008

Mein Mann und ich sind seit 3 Stunden aus Wetzlar zurück. Wir haben dort einen wirklich unvergessenen Urlaub verlebt und das Dank K.W. (Klaus), seiner Frau, den vielen lieben Menschen, die beim ipernity-Treffen dabei waren, meiner Freundin, mit der wir 4 Tage durch diese schöne Landschaft wanderten.

Die Tage, die wir mit Klaus und Helga, seiner Frau, verbrachten, werden uns unvergessen bleiben. Vielen Dank Euch Zwei, Ihr seid in dieser Zeit zu Freunden geworden, vielen Dank für die Planung und Realisierung dieses Treffens, die Arbeit und die Zeit, die Ihr dafür aufgewendet habt.

Irgendwie klappte in diesem Urlaub alles, von der tollen, sehr gepflegten Ferienwohnung in Wetzlar, vom Wetter, bis auf letzten Donnerstag, wo Ricki und ich, nass wie Taucher, die gerade aus der Lahn entstiegen sind, waren und so nass Klaus und Helga trafen. Aber wer macht schon bei strömendem Regen über Stunden eine Wetzlar-Besichtigung? Das können nur mein Mann und ich….. Danke an Klaus und Helga, dass wir uns bei Euch aufwärmen und trocknen konnten.

Ihr, aus meinem Netzwerk, wart in den 10 Tagen sehr fleißig. Mehr als 2.000 Bilder habt Ihr gemacht, die ich mir nun nach und nach ansehen werde. Einen großen Teil habe ich mir jetzt bereits angesehen da meine Neugierde auf Eure Bilder doch recht groß war.

Vielen Dank an Euch allen, die beim ipernity-Treffen dabei waren, uns viel zeigten und erklärten, die uns wie Familienmitglieder aufgenommen haben und so das Treffen zu einer mehr als gelungenen Zusammenkunft machten.


Renate
Published at 13:32 ( 5 comments / 322 visits )
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October 9, 2008

Mal wieder Urlaub, diesmal an der Lahn, zum ipernity-Treffen



Am Montag, den 13.10.2008, geht es an die Lahn, nach Wetzlar, in eine Ferienwohnung. Für´s Zelten ist es jetzt ja allemal zu kalt und zu nass. Wir wollen wandern und mit dem Fahrrad an der Lahn entlang fahren. Das hatten wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht, allerdings mit Zelt.

Damals hatte ich mein Fahrrad an der Lahn kaputt gefahren. War eine lustige kurze Geschichte. Wir radelten an der Lahn entlang, kamen dann auf die Idee, doch mal die Räder auf einen kleineren Berg zu schieben um von oben die Aussicht zu genießen. Gesagt, getan, schweißtreibende Schiebarbeit folgte und nach geraumer Zeit waren wir auch oben am Ziel. Der Ausblick war super, unser Picknick lecker und ausgedehnt. Später fuhren wir dann langsam mit den Rädern den Berg hinab, bremsten natürlich sehr viel weil es ja nun doch recht abschüssig hinunter ging. So auf halber Strecke wunderte ich mich über einen gummiartigen Geruch, dachte, meine Reifen würden heiß laufen. Ich stieg ab, besah mir mein Hinterrad und sah dann Qualm aus meiner Nabe kommen. Wir warteten einen Moment, damit sich die Hinterradnabe abkühlen konnte, fuhren dann weiter. Der Qualm wurde immer dichter und ganz plötzlich ging gar nichts mehr. Die Nabe hatte sich festgefressen. Somit durfte ich dann den Rest des Weges mein Fahrrad bis zur Lahn hinunter schieben, es an einem Geländer anschließen und den Weg zu Fuß zum Zeltplatz erwandern. Später holten wir das Rad dann mit dem Auto ab. Diese Aktion war das Todesurteil meines Fahrrades. Ich bekam es mal zu meinem 13. Geburtstag geschenkt, pflegte und hegte es, 35 lange Jahre.

Seither waren wir nicht wieder an der Lahn, nicht, weil mein Fahrrad damals dort den Geist aufgab sondern weil es sehr viele schöne Ecken in Deutschland gibt, die wir erwandert bzw. mit dem Fahrrad erkundet hatten.

Ein besonderer Anlass lässt uns diesmal wieder an die Lahn reisen, das ipernity-Treffen am 18.10.2008 in Wetzlar. Aus diesem Grund haben mein Mann und ich beschlossen, unsere 2 Herbstferienwochen dort zu verbringen, seinen Geburtstag an der Lahn zu feiern und das ipernity-Treffen zu besuchen. Wir freuen uns sehr auf alle, die kommen und die wir kennen lernen werden, ganz besonders auf Klaus und seine Familie, die das Treffen organisiert haben.

Ich hoffe, dass viele kommen werden um ein paar nette Stunden im Kreise der ipernity-Freunde zu verbringen, um sich näher kennen zu lernen und Freundschaften zu vertiefen.

Also, Achtung Lahn, wir kommen, wieder mit den Fahrrädern! ;-)

Renate

Published at 07:08 ( 18 comments / 309 visits )
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July 22, 2008

Es war ein wunderschönes Wochenende

Das letzte Wochenende, vom 18.07. bis 20.07.2008, hatten mein Mann und ich Besuch von lieben Freunden aus Köln und aus dem Kreis Hannover. Wir hatten sie eingeladen weil sie noch nie auf der Düsseldorfer Kirmes bzw. überhaupt in Düsseldorf waren. Schon Wochen vorher freuten wir uns alle auf das Treffen.

 
Freitag ab Mittag rückten sie dann so nach und nach an. Zusammen aßen wir noch Abendbrot und dann ging es auch direkt los zum Düsseldorfer Feuerwerk. Mit unserem Auto fuhren wir bis zur Straßenbahn in Düsseldorf-Heerdt, stellten dort unseren Wagen ab und fuhren mit der Straßenbahn bis zum Kirmesplatz. Alleine die Fahrt dorthin war ein wenig abenteuerlich für unsere Gäste. 2 Straßenbahnen fielen aus, die nächste war so überfüllt, dass noch nicht einmal die Türen geöffnet wurden. Wir schauten uns ein wenig betreten an, lachten dann darüber, beschlossen, nun doch mit dem Wagen zu fahren.
 
Also auf zu unserem Wagen. Wir waren kaum über die Ampelanlage gegangen, als die nächste Straßenbahn um die Ecke bog. Wir im Eilschritt wieder zurück, zwängten uns dann in die ebenfalls sehr volle Bahn und auf ging´s nach Düsseldorf. Die Stimmung in der Bahn war super. Alles lachte und scherzte. Man rückte auf Tuchfühlung zusammen. Rheinländer halt. Am Kirmesplatz in Oberkassel stiegen wir alle aus, die Bahn war auf einmal sehr leer. Unser Besuch bekam dann erst einmal einen kleinen/großen Schock. So viele Menschen auf einmal, die zum Kirmesplatz strömten, hatten sie noch nie gesehen. Der Kirmesplatz mehr als proppevoll. Aus unseren Erzählungen wussten sie von Menschenmassen. Aber dass es so viele sind, war für sie unfassbar.
 
Den Kirmesplatz ließen wir rechts liegen und gingen auf die Oberkasseler Brücke Richtung Altstadt. Auf dem letzten Drittel der Brücke blieben wir stehen, genossen den Blick auf die beleuchtete Kirmes, die Promenade, das ganze Panorama rund um den Fernsehturm. Unser Besuch war mächtig beeindruckt. Wir hatten glasklare Sicht. Unter uns fuhren die beleuchteten Passagierschiffe, die zum Feuerwerk kamen, Musik an Bord, es wurde getanzt und gefeiert. Von oben hatten wir einen super Einblick auf und in die Boote, die Passagiere winkten hoch, wir zu ihnen herunter.
 
Pünktlich um 22.30 Uhr der erste Böller zum Feuerwerk. Gut 30 Minuten wurden die schönsten Feuerwerkslichter in den tiefschwarzen Himmel geschossen. Die Kirmesbeleuchtung hatte man extra herunter gefahren. Nach dem beeindruckenden Feuerwerk machten wir uns zu Fuß über die Promenade, an den beleuchteten Schiffen vorbei, durch tausende von Menschen, die in alle Richtungen strömten, in die Altstadt auf. Unser Besuch war nur noch am Staunen und Schauen. Sabine sagte immer nur: Unglaublich. Das ist ja alles unglaublich. Das glaubt mir keiner.
 
Nach einem ausgiebigen Cafehausbesuch auf der Bolker Straße ging es dann gegen 1 Uhr nachts zurück mit der Bahn zu unserem Auto.
 
Am nächsten Samstag waren alle früh auf den Beinen. Nach einem ausgiebigen Frühstück in meiner kleinen Küche, in der wir wie die Heringe saßen aber dennoch alle einen Platz am Tisch fanden, wurde geplant. Zuerst ging es wieder in die Altstadt zum bummeln und gucken. Die vielen Sonderangebote der Kaufhäuser, besonders der Boutiquen, zog sie an. Es kam, wie es kommen musste. Mein Mann stand mit einer Freundin alleine vor einer Boutique, wartete ganz brav über 1 Stunde bis wir mit vollen Tüten wieder heraus kamen. Dann ging es weiter zur Rheinuferpromenade. Von dort wollten wir mit der Fähre rüber zur Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen. Vorher tranken wir noch Cappuccino etc., um uns für den Überfall auf die Kirmes zu wappnen.
 
Gegen 13 Uhr fuhren wir dann endlich mit der Fähre los. Wir hatten extra einen frühen Termin für den Platzbesuch gewählt, da eine Freundin auf Krücken ging und die andere Freundin diese Menschenmassen nicht gewohnt war. Der Platz war auch recht leer, so dass wir viel Platz zum Schauen und Bummeln hatten. Leider war das Wetter uns nicht gerade wohl gesonnen. Immer wieder gab es Regenschauer, starker Wind, dann wieder Sonne pur, alles im Wechsel von wenigen Minuten. All das tat unserer Freude keinen Abbruch.
 
Nach dem Kirmesplatzbesuch kamen wir ein wenig in Zeitverzug und mussten zügig nach Hause, uns umziehen. Für 17 Uhr hatten wir Theaterkarten für die Düsseldorfer Komödie. Unser 13jähriger Teenager verzog das Gesicht: Bah Komödie!!! Wie kann man nur! Ihre Laune war da nicht die Beste. Trotzdem ging sie mit weil sie wusste, dass wir danach in die Altstadt wollten, sie mit ihrer Mutter nochmals alleine zur Kirmes rüber fuhren wollten.
 
Noch keine 20 Minuten im Theater und schon war sie total in einen Sänger verliebt. Das Stück: Jetzt oder Nie - Die Comedian Harmonists II.. In dem Stück geht es um die legendären Comedian Harmonists aus den späten 30iger Jahren, 3 von ihnen waren Juden, die Trennung dieser Gruppe wegen des Naziregimes, die Neugründung einer 2. Gruppe, das Schicksal dieser Sänger. Immer wieder wurden mit viel Humor und Spaß alte Lieder gesungen wie z.B. mein kleiner grüner Kaktus. Unsere 13jährige musste sehr viel lachen und hatte wohl am meisten Spaß von uns allen. Immer wieder ihre leuchtenden Augen: Du, der 2. von rechts…. ist der nicht süüüüüüüüssss?
 
Jedes schöne Theaterstück geht zu Ende und die Altstadt wartete auf uns. Also machten wir uns wieder auf den Weg und waren 10 Minuten später im Gewühl der Menschen in der Altstadt eingetaucht. Unsere Kleine sowie ihre Mutter fuhren mit der Fähre wieder zur Kirmes rüber, der Rest saß dann auf der Rheinpromenade in einem Freiluftcafe und genoss die freie Zeit. Nach etwa anderthalb Stunden waren wir wieder glücklich vereint und schlenderten nun durch die dunkle Altstadt, schauten mal hier rein, mal dort. Super Stimmung überall. Da wir wenig Zeit hatten, gingen wir zum Essen zum Burger King. Nach kurzem Aufenthalt schlenderten wir weiter.
 
Gegen 22 Uhr hörten wir Jazz vom Feinsten, gingen den Tönen nach und blieben dann vor der Traditionsgaststätte Uerige hängen. Wenn etwas klappt dann alles. Vor dem Uerige spielte die hervorragende Jazz-Band Symbadische Senfoniker aus Baden. Diese Gruppe hatte sich unter die Menschenmassen vor dem Uerige gemischt und mächtig das Volk in Stimmung gebracht. Wir hüpften alle im Rhythmus der Lieder mit, Lieder wie: Düsseldorf hat die längste Theke der Welt, Hey Man, Wärst du doch in Düsseldorf geblieben und andere dieser Ohrwürmer. Unser Besuch konnte es nicht fassen! Da tanzten die verrückten Düsseldorfer einfach so mitten auf der Strasse, sangen aus vollen Kehlen mit, schunkelten und freuten sich des Lebens obwohl kein Karneval war. Wir blieben bis nach 24 Uhr und machten uns dann auf den Heimweg.
 
Wir saßen noch lange auf unserer Terrasse, erzählten, tranken Kaffee, rauchten und genossen die sehr gute Stimmung.
 
Am Sonntag frühstückten wir noch lange, schwatzten und schwärmten vom vergangenen Tag. Dann hieß es, Taschen packen, Abschied nehmen und traurig darüber sein, dass dieses wunderschöne Wochenende so schnell vergangen war.
 
Wir haben uns vorgenommen, so ein Wochenende zu wiederholen. Es war für uns alle einfach wunderschön. Es kam kein Stress auf da wir viele Cafehauspausen einlegten, uns treiben ließen und uns sowie das Ambiente der Altstadt genossen.
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May 16, 2008

Wieder da

Mein Mann und ich sind aus unserem Urlaub zurück. Wir haben 14 wundervolle, sonnige Tage mit Wandern rund um Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen verbracht. Auch unsere "alte" Urlaubsheimat, das Tegernseer Tal, haben wir 2 mal besucht und haben bei herrlichstem Wetter in Bad Wiessee und Rottach auf den Strandpromenaden gesessen und diese herrliche Landschaft genossen. Am Muttertag waren wir am Starnberger See, sind am Strand spazieren gegangen und später vor den Menschenmassen, die alle aus Richtung München anreisten, geflüchtet. Es war dort fast so voll, wie auf der Rheinpromenade Düsseldorf, nur, dass in Düsseldorf wesentlich mehr Menschen Platz finden als in Starnberg und in Düsseldorf die Stimmung besser, die Menschen fröhlicher und freundlicher sind. Die Rheinländer sind halt ein besonderes Völkchen, die einfach alles fröhlich feiern auch wenn man sich nicht kennt. Einen ganzen Tag nahmen wir uns Zeit für Schloß Linderhof, haben dort viele Fotos von Skulpturen für Klaus Skulpuren-Gruppe gemacht.

All die vielen Fotos muß ich noch in Ruhe sichten. Dazu bin ich noch nicht gekommen und daran seid Ihr Schuld. Vorgestern habe ich angefangen, mir Eure Fotos, die Ihr in der Zwischenzeit veröffentlicht habt, anzusehen. Ihr aus meinem Netzwerk habt es geschafft, in den 14 Tagen über 2.500 Fotos zu veröffentlichen, die ich mir nun so nach und nach alle ansehen werde. Bisher habe ich um die 1.000 geschafft, nur halt wegen der Masse keine Kommentare dazu geschrieben. Ich hoffe, das Ihr mir das noch mal verzeihen werdet. Die restlichen 1.500 werde ich mir jetzt am Wochenende ansehen, auch das in aller Ruhe und jedes einzelne Bild begutachten.

Natürlich habe ich im Urlaub auch an meine Gruppen gedacht. Da gibt es viele neue "Gullydeckelchen ;-)", Rostbilder, Alte Fenster und Türen, Vögel für die Waldvogelgruppe, Skulpturen etc. Aber, wie oben schon erwähnt, das muß ich erst mal alles in Ruhe sichten und dann erst entscheiden, was ich überhaupt veröffentliche.

In Bayern habe ich ein neues Fotoprojekt in Angriff genommen. Schon länger fotografiere ich gerne Wasser. Mit dem Rheinwasser, was ich schon veröffentlichte, hatte es angefangen. Jetzt habe ich mich mit dem Fotografieren von Wasser ein wenig näher beschäftigt und bin sehr überrascht, wie schön Wasser aussehen kann. Nachher werde ich mal ein neues Album anlegen und ein paar Fotos hochladen.

Vielen Dank Euch allen, die mir liebe, nette Mails geschrieben haben. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Euch ein tolles Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so schön werden soll wie es die letzten 2 Wochen war.

Herzlichst

Renate

Published at 18:51 ( 9 comments / 360 visits )
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