Mona Lisa Published on October 4, 2009
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Ein unvergessener Augenblick

Sunday October 4, 2009 at 10:33AM

Ein unvergessener Augenblick

Kindheitserinnerungen hat jeder. Da ist erst mal der Gesamteindruck, aber es gibt auch einzelne Situationen, an die man sich erinnert. Sie mögen für andere Beteiligte vergessen sein, aber irgendetwas macht es für den Einzelnen zu einem Erlebnis, das einen für alle Zeit begleitet. Eher selten wird ein solcher Augenblick im Bild festgehalten, hier ist es aber so.

An der Szene ist auf Anhieb nichts Besonderes zu entdecken. Eine junge Frau Anfang 30 mit Kind begrüßt eine alte Bäuerin. Die Frauen freuen sich offensichtlich über die Begegnung. Man mag bestenfalls noch die unterschiedliche Bekleidung der Frauen als skurril empfinden, aber das war’s auch schon.

Ich will zur Erklärung des Sachverhalts mal ein wenig ausholen. Das Bild stammt aus den 50er Jahren. Deutschland befand sich in der Wirtschaftswunderzeit. Wer fleißig war, konnte es zu was bringen … allerdings war das in der Eifel, einem von je her konjunkturschwachen Gebiet, recht schwierig. Daher siedelten meine Eltern Mitte der 50er nach Köln über, wo sie sich eine Existenz aufbauten, es zu etwas brachten, wie man so schön sagt. Äußere Zeichen dieses kleinen Wohlstands waren ein Mercedes und elegante Kleidung (auch vom Kürschner … und auch für’s Kind).

In der Pubertät und noch lange danach habe ich dies verdammt, heute kann ich es sogar verstehen. Man muss sich mal vorstellen, wie es damals auf dem Land so war. Die Familien waren groß. Man hatte ein bisschen Landwirtschaft und lebte gottesfürchtig vor sich hin. Ein Auto hatte fast keiner, die Kreisstadt war so weit entfernt, dass man kein Kind auf eine höhere Schule hätte schicken können. Wovon auch? Geld war ja auch nicht vorhanden. Für die abgelieferte Milch gab es Marken, die man gegen Klatschkäse und Butter eintauschen konnte. Für’s Mehl gab es Brotmarken, und im Herbst wurde geschlachtet. Den Rest holte man aus dem Garten, vom Feld oder aus dem Wald. Jeder Sonntagsspaziergang im Sommer war z.B. eine Beerensuchaktion … und ich liebte den Himbeersaft, den meine Tante aus den Beeren bereitete.

Zu der fraglichen Zeit lebten in dem Eifeldorf vielleicht 300 Seelen. Das Elternhaus meiner Mutter lag mitten im Dorf, unweit der Kirche, die an der höchsten Stelle über dem Ganzen thronte. Ich habe nie verstanden, warum die Häuser dort so eng beieinander standen, dass keinerlei Gärten direkt an den Häusern zu finden waren. Das Anwesen meiner Großeltern, das zu dieser Zeit von einem unverheirateten Bruder meiner Mutter und einer ihrer Schwestern (Kriegerwitwe) bewohnt wurde, war geteilt durch die Zufahrt zum im Bild zu sehenden Hof dieser alten Frau. Rechts war also das Wohnhaus, links befanden sich „die Miste“ nebst Plumpsklo, die Scheune und die Ställe für Kühe und Schweine. Der Garten lag direkt hinter den Wirtschaftsgebäuden, war aber vom Haus aus nicht zu sehen.

Nun, wir waren wohl gerade zu einem unserer Wochenendbesuche eingetroffen. Mein Vater hatte den Wagen vor der Haustür geparkt und beim Aussteigen entdeckte meine Mutter die alte Nachbarin. Ich weiß noch, wie sie zu mir sagte: „Komm, wir wollen eben Nickels Taant' (man muss das mit einem langen „a“ sprechen) begrüßen.“ Sie zog mich mit, obwohl ich das nicht wollte. Was mir dabei so widerstrebte, kann ich gar nicht sagen, aber man sieht im Bild, dass ich stocksteif die alte Frau anstarre, die mir nie was getan hat. Ich erinnere mich aber genau, dass ich Angst vor ihr hatte … und meine Mutter scheint in dem kurzen Gespräch auf meinen Vater hinzuweisen, denn beide Frauen schauen zu ihm rüber.

Schließlich konnte ich mich dort losreißen und zu meinem Vater laufen. Seltsam, dass mir ein derart nichtiger Augenblick so deutlich im Gedächtnis geblieben ist. Vielleicht lohnt es sich auch gar nicht, dass man drüber spricht, aber ich wollte es trotzdem mal eben erwähnt haben.

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48 Comments / add your comment?

Schussentälerpro says:
Kinder haben ein feines Gespür,
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Elkepro says:
ja das glaube ich auch. Kinder haben das.

Danke fürs teilhaben lassen.

Einen schönen Sonntag dir..
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Inkenpro says:
Oach, ich weiß gar nicht ob das wirklich Gespür ist oder ob man sich nicht (auch als Erwachsener) manchmal vor den merkwürdigsten Dingen oder Menschen fürchtet?

Aber man muss sagen: Das Wirtschaftwunder ist deutlich zu erblicken :-) Übrigens ein wunderschöner Benz !!!
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
... er war nachtblau. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Richtig, Inken---die alte Frau muss nur sonderbar (für's Kind) gerochen haben, das reicht schon für ein Zurückzucken.
Tolles Auto...---als Ihr den nachtblauen Benz im gekürschnerten Mantel fuhrt, hatten wir noch nicht mal das Geld für den Bus in die Stadt: Wir sind zu Fuß gelaufen....:-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
ja, vielleicht war es nur so was ganz simples. :-)

zum rest: nun, wie gesagt, meine eltern haben mit viel fleiß ihre chance genutzt. meine mutter arbeitete bei der stadtverwaltung, mein vater betrieb das malergeschäft ... und ich ging ganztags in den kindergarten und verbrachte die ferien auf dem land bei der großfamilie. ich hab irgendwie nichts vermisst, mir ging es prächtig. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
The Guennipro says:
Es ist manchmal schon eigenartig, an was für Dinge man sich erinnert. Die Situation muss auch Dich wohl besonders gewirkt haben. Eine interessante Story!
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
ich fürchtete schon, es sei zu belanglos. :-)
aber meistens ist es ja so, dass man an eigenes erinnert wird. das rechtfertigt dann schon mal solche geschichten.
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Pandarinepro says:
Danke fuer das Teilen dieser Erinnerungen, Mona!
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
ich bin da ja nicht geizig mit, obwohl man schon nachdenken muss, was man so im netz verbreitet. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Pandarinepro replies:
Das allerdings ...
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
na ja, der wagen ist verschrottet, mein vater und die nachbarin sind tot ... und überhaupt finde ich da jetzt nichts verbergenswertes dran. ... im übrigen sind auch die beiden schwestern meiner mutter tot, die man als randerscheinungen in den bildern sieht (oben steht hinter meiner mutter ihre älteste schwester, die nonne ... und auf dem unteren bild läuft gerade die kriegerwitwe, die das haus bewohnte, hinter dem wagen her). :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Soepkipjepro says:
Mooi verhaal!! Iedereen heeft zo herinneringen nog glashelder voor ogen en jij hebt daar nog prachtige foto's van. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
... dafür muss ich mir aktuell alles aufschreiben, was ich nicht vergessen darf. Ich werde alt und spaßig ... na ja, spaßig war ich schon immer. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
christel.kpro says:
Deine Erinnerungen mit den dazugehörigen sehr gut bearbeiteten alten Bildern gehen mir sehr nahe und regen mich an, auch mal wieder an meine Kindheit zu denken, wahrscheinlich bringe ich einen kleinen Roman zusammen ;-)
Es sieht so aus, als ob Du ein verwöhntes Einzelkind warst? Da stand ich auf der anderen Seite des Lebens und habe davon nur geträumt, aber eins hatten wir sicher gemeinsam: alte Menschen mit runzeliger Haut wirkten irgendwie abstoßend (außer bei der Oma ;-); ich nehme an, die alte Bäuerin oben im Bild hatte auch Gicht?
Danke für Deine Geschichte, Mona!
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
ja, ich war ein einzelkind ... aber ich denke nicht, dass ich verwöhnt war (es sei denn in dem sinne, dass es mir sicher recht gut ging). aber meine eltern haben mich schon dazu erzogen, dass ich dinge zu schätzen weiß ... und sie haben mir gewiss nicht alles in den allerwertesten geschoben, selbst wenn sie es gekonnt hätten. dafür bin ich dankbar und habe versucht, es mit meinem einzigen sohn ebenso zu halten. da war der erfolg allerdings deutlich geringer, da er zu allem überfluss auch noch der einzige enkel von beiden seiten war/ist. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Ich glaube, wir hätten alle eine Menge aufzuschreiben--in mir rührt sich auch so manches, was raus möchte....:-DDDD

Menschen mit runzeliger Haut wirkten irgendwie abstoßend
Das glaube ich noch nicht mal--ich kann mich an diverse Tanten (und Önkel:D) erinnern, die alle mächtig älter waren als meine (sowieso alterlose) Mutter. Berührung durch diese Verwandten habe ich teilweise elegant zu vermeiden gewusst, aber nie kann ich mich erinnern, dass es ihr Aussehen war; geschweige denn die runzlige Haut, Es war eher eine bestimmte Art, mit mir umzugehen; sei es ein allzu heftiges Be-knutschen und Beknuddeln ("äääh!") oder dieses gönnerhafte Betätscheln des Scheitels ("öööh!") oder gar eine allzu feuchte Aussprache. Und außerdem habe ich (hauptsächlich bei Männern) als Kind Zigarettenmundgeruch gehasst--und nach Zigaretten haben fast alle gestunken---DAS weiß ich noch genau.
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
jetzt, wo ich wegen der hirschbilder mal wieder in der alten negativkiste rumgewühlt habe, fallen mir auch wieder so viele sachen ein. man sollte sie wirklich aufschreiben ... aber viele histörchen hab ich ja schon hier und da mal erzählt. sammeln müsste man sie an einem ort. vielleicht doch ein buch? :-)

... und ich kann auch nicht sagen, dass mich runzlige haut jemals abgestoßen hat.
was die zigaretten betrifft, so erinnere ich mich an "ausgestorbene" marken ... wie "eckstein" oder so. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Diese alten Marken kann ich dir alle noch runterrasseln---die Schachteln lagen bei Familienfeiern eh' immer auf dem Tisch, bereit zum Stibitzen für uns Kinder. ----hinter dem nächsten Gebüsch haben wir sie dann weltmännisch "geraucht":
NIL
JUNO
ORIENTA
REVAL
OVERSTOLZ
SENOUSSI
ROTH-HÄNDLE

waren die "alten" Marken

die dann ""abgelöst" wurden von der Filtergeneration

ERNTE 23
LUX
LORD EXTRA
HB
PETER STUYVESANT

to be continued.....:-)))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Inkenpro replies:
Wo Du das so sagst.... an die Haut kann ich mich auch erinnern... die war so pergamentig.... bäh! Und: Meine Großtante schaffte es tatsächlich ihr Taschentuch zu bespucken und mir damit im Gesicht rumwischen zu wollen. Aber ich war schneller :-)

Und der Geruch von meinem Lieblingsopa, hach, war der schön... er ist schon 30 Jahre tot.. und manchmal rieche ich ihn noch....
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
also, das mit dem taschentuch gibt's doch nur in heimatschnulzen ... dachte ich. :-))

ich hatte ja nur einen opa (die anderen starben vor meiner geburt) ... und der roch so schön nach holz. er war nämlich schreiner. :-)
leider hab ich nicht viel von ihm gehabt und ihn eher als graue eminenz empfunden. ein kuschelopa war das nicht.
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Inkenpro replies:
Ich hatte 3 Opas (meine eine Großmutter hatte irgendwann in den 50ern die Nase vom 1. Gatten voll,) aber nur der eine, der so gut roch, war DER Opa! Und ich glaube er roch nach "altem Mann", aber für mich roch er toll (übrigens mochte ihn in der Familie niemand ausser mir- die haben alle keine Ahnung)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa says:
... und wo ich gerade die eingangstür zum haus sehe, fällt mir noch was ein:

ich verbrachte also die sommer dort und lebte dann in diesem haus bei tante und onkel. in meiner erinnerung waren die sommer heiß und trocken, und wir verbrachten jede minute draußen.
ich muss etwa 10 jahre alt gewesen sein, als ich erhitzt vom spielen im haus etwas trinken wollte und trat vom hof in diesen flur mit den alten steinfliesen. wahrscheinlich lag es an dem krassen temperaturunterschied, dass es mir augenblicklich schwarz vor augen wurde. an der wand halt suchend rutschte ich zu boden und verlor einen moment die besinnung. ich dachte wirklich, dass ich sterben müsste, aber ich war ganz friedlich dabei. nach einer weile kam ich wieder zu mir. ich ging in die milchküche, machte mir einen kalten himbeersaft und war froh, dass ich noch lebte.
erzählt habe ich es niemandem.
:-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
H.B.pro says:
Ich finde diese Geschichte auch nicht "belanglos", sondern höchst unterhaltsam geschrieben (ihr Lehrerinnen habt das irgendwie drauf..!) Die alten Bilder dazu- Klasse...! Wo ich doch so gern in alten Erinnerungen krame..
Arm war die Zeit auch für uns- aber mein Vater sah zu, wie er seine finanziellen Mittel vermehren konnte...So machte er abends bei den Amis, deren Kaserne nur etwa 2 Km von uns entfernt war , nebenberuflich Musik und legte Geld an die Seite, bis es 1956 für einen VW Käfer reichte. Ein einschneidender Wendepunkt, - wir waren alle ziemlich aus dem Häuschen.. Mein Vater verlor in den ersten 6 Monaten nach dem Kauf 10kg an Gewicht... ;-))
Ich durfte wenige Jahre später selbst eine längere Fahrt mit dem Heiligtum machen (allein..!!) - das war ganz furchtbar für ihn (mein Führerschein war da gerade mal 1 Jahr alt... ) Er war so unvorsichtig , eine Wette einzugehen, von der er nie geglaubt hatte, dass er sie verlieren könnte...
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
wenn ich nächste woche in köln bin, dann frage ich doch noch mal nach alten fotos. vielleicht hat meine mutter ja überraschenderweise was interessantes aufgehoben. :-)

nun, auch wenn man es nicht sieht, so bist du doch noch ein paar jährchen älter als ich, hast also noch ganz andere zeiten miterlebt. 1956 ging ich mal so gerade in den kindergarten. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
*gg*
Ich muss meinen alten Fotokrempel jetzt auch mal endgültig scannen und dementsprechend veröffentlichen---mir fallen bei jedem Bild x Geschichten ein.....
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
wenn ich wüsste, dass es jemanden interessiert, dann würde ich ja alles aufschreiben. ... hm, ich hätte es gut gefunden, wenn meine eltern bzw. schwiegereltern was schriftliches hinterlassen hätten. gerade meine schwiegermutter konnte immer tolle geschichten erzählen. ... und mein schwiegervater hat hier auf dem land "die sau gemengt". :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Mona, wenn du weißt, DASS sie Geschichten erzählen konnte, werden dir diese Geschichten auch wieder einfallen (zum Teil wenigstens)---dein Gehirn braucht nur den Anschub...;-)
(Ist "Sau mengen" = "Sau rauslassen"??)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
... ja, so was in der art. es ist eigentlich ein ausdruck meiner kusine, die in dem besagten dorf lebt. es bedeutet, dass richtig was los ist ... und auch, dass nicht alles davon astrein sein muss. :-))

es wird übrigens dort noch platt gesprochen. meine eltern sprachen es auch immer untereinander, mit mir jedoch nicht. aber ich verstehe es wie hochdeutsch. wenn meine mutter mit einem aus der verwandtschaft zusammentrifft, selbst am telefon, dann fällt sie gleich in diese sprache. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Leo Fisheye says:
deine geschichten (auch aus der vergangenheit) gefallen mir immer sehr gut, und die fotos dazu sind toll
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
meist haue ich ja spontan irgend ein schreibwerk raus. das ist dann auch mit herzblut geschrieben. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Leo Fisheye replies:
davon hast du ne ganze menge, finde ich, vom herzblut, wenn man sprachlich was drauf hat, ist spontan meistens besser
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
picasso franz says:
tolle Fotoserie, ich mag diese alten Fotos
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Knut Photos says:
Ja, Danke fürs teilhaben lassen !
:-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Herr K.pro says:
Auch von mir vielen Dank! :))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel says:
Eine schöne geschichte, und sie beweist wieder mal, was für ein wohlerzogenes, nettes kind du warst (man sieht es ja schon auf den fotos). Ich dagegen habe bereits im zarten alter irgendwelchen leuten, die mir aus heute unerfindlichen gründen damals unsympathisch waren, mit einem netten lächeln gesagt: "Nein, Ihnen gebe ich nicht die hand, Sie kann ich nämlich nicht leiden!" Tja ;-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
dafür lasse ich mir heute aber noch lange nicht alles gefallen. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Recht hast du! :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
gin_ablepro says:
tolle geschichte, schöne erinnerungen und wirklich sehr interessant.
auch, wie diese frühen nonnenbegegnungen in der eigenen familie doch prägen können ;-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
na ja, es ergab sich ja auch wohl aus der geschichte der familie heraus, dass zwei (eine schwester meiner mutter und eine kusine meines vaters) nonnen wurden. es war damals eher selten, dass die frauen einen beruf lernten. meine mutter war die jüngste von neun kindern und die einzige, die was gelernt hat. ihre vier schwestern heirateten einfach ... und eine davon den herrn. :-))
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Inkenpro replies:
Hm... dass der das mit der Bigamie so darf ...tztztz...
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
ach, das ist doch nichts körperliches bei dem. :-))

aber meine tante hat mir immer gesagt, dass sie mit dem lieben jesulein verheiratet ist. sie trug einen goldenen ehering, den ich sehr bewundert habe. da war nämlich ein kreuz mit korpus dran. fand ich toll.
sie hatte auch silberhochzeit, also 25jähriges ordensjubiläum. da trug sie ein silberkränzchen auf ihrer schwarzen haube, was mich mächtig beeindruckt hat. ... ich war gerade zur kommunion gegangen und noch sehr empfänglich für dergleichen kram.
hm, ich hab bilder davon, aber sie sind nicht so wirklich gut, weil sie in der klausur aufgenommen worden sind (auch so ein geheimnisvoller ort, wo üblicherweise niemand hin durfte). :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ich habe beschlossen, dass ich auch mit dem lieben Jesulein verheiratet bin. Das ist relativ problemlos. Und ausserdem hat er sich nicht geäussert, dass er was dagegen hätte, also wird's schon in ordnung sein ;-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
nochjemand says:
Interessant finde ich an der Geschichte die Sichtweise von "wichtig".
Wichtig ist im Grunde das, was bleibt. Dennoch hetzen wir hinter allem möglichen Zeuges hinterher, was definitiv verrottet, wie der nachtblaue Benzer.
Was bleibt sind nur Erinnerungen und die Meisten verblassen. Bekloppt wie wir nu mal sind, können wir noch nichtmal sagen, warum manche Erinnerungen nicht in dem Masse verblassen, wie Andere. Am Ende der Kette sind wir zu blöd, um sagen zu können, was für uns wichtig ist.

--
Seen in nochjemand home page (?)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
tja, das gehetze nach diesem und jenem liegt sicher auch daran, dass wir nicht vorher wissen, was wichtig ist, sondern erst hinterher. ... wenn man aus dem rathaus kommt, ist man ja immer schlauer. :-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Lillian Virginia Mountweazel replies:
Ich bin jetzt echt zu blöd, um deine erklärung zu verstehen, aber interessant ist sie auf jeden fall ;-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Master Of Felix says:
ich mag die Geschichte und natürlich die alten Fotos!
:-)
Posted 2 months ago. ( permalink / translate )
Hena Nentepro says:
Eine unheimlich anrührende Story ! Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meisterstück !
Posted 6 weeks ago. ( permalink / translate )

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