pîxelroibér Published on August 6, 2007
by pîxelroibér

pîxelroibér's blog

Browse posts
dahingerotzte literatur // pt.9
Posted on November 18, 2007
1 comment (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.8
9 comments (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.7
Posted on August 2nd, 2007
9 comments (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.6
Posted on August 2nd, 2007
1 comment (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.5
Posted on August 1st, 2007
2 comments (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.4
Posted on August 1st, 2007
3 comments (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.3
Posted on July 30, 2007
1 comment (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.2
Posted on July 23, 2007
3 comments (latest 2 years ago)
dahingerotzte literatur // pt.1
Posted on July 23, 2007
1 comment (latest 2 years ago)

More information

This post is public
Attribution + non Commercial + no Derivs
  1. 1 person added it to his favorites
  2. Read 711 times

dahingerotzte literatur // pt.8

Monday August 6, 2007 at 08:34AM

| :: | :: |
| :: | :: |
über mir lichter, sonst alles schwarz. stimmen entfernen sich. langsam gewöhnen sich meine augen an die dunkelheit. von der vergangenen müdigkeit spüre ich nichts mehr, fühle mich frisch und frei. stehe auf und bemerke den stechenden schmerz an meinem unterarm. eine kleine narbe von etwa fünf zentimeter länge. frisch zugenäht und noch ganz dick. kein verband, aber auch kein blut. komisch. in dem raum selbst ist nichts, nur die liege und die lichter. blicke mich im raum um und bemerke tatsächlich eine tür. vielleicht ein ausgang? ich klinke vorsichtig, sie geht auf und ich spähe hinaus. nichts. nur wieder ein endlos langer gang. links oder rechts? oben oder unten. ein leichter schwindel überkommt mich, mehr innerlich, verdammte orientierungslosigkeit. ich rufe in den gang. nichts. ich rufe lauter. wieder nichts. wie lange machen die das schon mit mir? ich kann mich kaum noch an mein leben davor erinnern, so lange muss das doch noch garnicht her sein. meinen namen habe ich vergessen. mr. hangry hatten sie mich genannt. doch das war sicher nur ein schlechter scherz, so bescheuert heißt doch keiner.

und während ich in der tür stehe und vor mich hin überlege, höre ich schritte. laute, schnelle, stechende schritte. von stiefeln. das sind mehrere. gleichschrittig kommen sie immer näher. doch ich kann nichts erkennen, obwohl die gänge endlos und überschaubar sind. was soll das? das dröhnen wird immer lauter und überlagert sich. panik erfasst mich. doch ich beschließe, diesmal nicht zu kneifen und dem ansturm standzuhalten. ich stelle mich in die mitte des ganges und warte ab. immer gieriger und lauter dringen die geräusche an mein ohr, stilisieren sich zu einem gigantischen lärm und huschen an mir vorbei. ich habe einen leichten windhauch gespürt. jetzt werden sie wieder leiser. zu sehen war nichts. langsam begreife ich garnichts mehr. es wird immer rätselhafter. wie aus reflex fasse ich an meine frische narbe und beschließe in die richtung zu laufen, aus der sie gekommen waren. also nach rechts. 'immer nach vorn, niemals zurück' hatte mir die stimme eingeredet. aber woher soll ich denn wissen, wo vorn ist? ich schließe leise die tür und mache mich auf meinen weg...

[part1] [part2] [part3] [part4] [part5] [part6] [part7] ::fortsetzung folgt:: [part9]

 

translate into English

9 Comments / add your comment?

Mona Lisa says:
das mit der wunde gibt mir zu denken. sie werden doch nicht irgendwas eingepflanzt haben?? :o)
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
pîxelroibér replies:
mhm. darauf wird es wohl hinauslaufen... schreckliche vorstellung, gelle? und das an einem so sonnigen tag. aber da hilft nüscht. da müssen wir durch.
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa replies:
der arme kriegt ja nicht mal was von der sonne mit. ... grad zeigte das autothermodingens 31 ° an.
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
rob_visual says:
Schöne Geschichte. Das fiel mir gerade spontan zu dieser Episode ein:

"...ich spüre, dass sich etwas unter meiner Haut bewegt. Da war es wieder. In meinem linken Bein. Es brennt wie Feuer! Verdammt! Was ist das. Kalter Schweiß. Adrenalinschübe. Das Atmen fällt mir schwer. Ich kann den Pulsschlag in meinen Ohren hören. Ein leises Läuten entwickelt sich gerade zu einer handfesten und hirnerweichenden Kakophonie der pulsierenden Töne..."
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
pîxelroibér replies:
wow, schön beschrieben. von dir?
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
rob_visual replies:
ja...auch "dahin gerotzt"! ;-)
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
pîxelroibér replies:
hähä
Posted 2 years ago. ( permalink )
Billpro says:
Vorlage für einen Krimi a la Soylent Green?
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )
Mona Lisa says:
hm, stinkt mir ja schon, dass ich wohl nie das ende erfahren werde! :-(
Posted 2 years ago. ( permalink / translate )

Add your comment

Reply to this comment

Edit your comment

Please sign in to post a comment Sign in now?


rss Latest comments – Subscribe to the feed of comments related to this post.

 

Català | Čeština nové | 中文 | Deutsch | English | Español | Esperanto | Ελληνικά | Français | Galego | Italiano | Nederlands | Português | More...